Sokolsker / Sokolsky

 
Sokolsker

Herkunft Polen - in den Distrikten Danzig, Warschau, Bialystok, Kbslin
Stockmaß   von 145 bis 155 cm
Charakter willig, gutmütig, ausdauernd und dabei recht schnell
Verwendung schweres Zugpferd - Fleischlieferant Gangmechanik Gute Aktion, ausdauernd und genügsam, witterungsunempfindlich. Beschreibung Nach Regionen unterschiedliche Population von kleinen bis mittelgroßen Wirtschaftspferden. Allgemeine Merkmale: gerader, trockener Kopf mit freundlichem Ausdruck, kräftiger Hals, in der Länge variierend, gute, schräge Schulter. Wenig Rist, breiter, langer und weicher Rücken, tiefer Rumpf. Abfallende, kräftige Kruppe, gut bemuskelte Beine, etwas Behang. Fundament variierend, stets trocken und stabil, kleine Hufe.  Farben: meist Fuchs mit hellem Langhaar, Braune, Rotschimmel. Im vorigen Jahrhundert wurden die heimischen Kleinpferde langsam von importierten Kaltblütern verdrängt, die zumeist aus Belgien und Deutschland stammten. Daraus resultierte eine Kreuzungszucht mit lokalen Schlägen. So ist der Sokolsky meist ein gängiger, kräftiger Fuchs mit hellem Langhaar. Der Lidzbarsky geht auf Dölepferde und Gudbrandsdaler zurück, der heute seltene Mur-Insulaner aus Ungarn und dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien u. a. auf Ardenner, der Kopczyk oder Podlasky auf einen kleinen, sehr brauchbaren Hengst Unbekannter Abstammung, der seine Härte und Gutmütigkeit treu vererbte. Der Polnische Kaltblüter als solcher kann ein Kreuzungsprodukt vorgenannter Schläge sein und wird heute als Wirtschafts- und Schlachtpferd gezüchtet.