Tipps und Tricks rund um den Zaunbau

Tipps und Tricks rund um den Zaunbau

Frühlingszeit ist Weidezeit. Aber bis die Pferde ihren ersten Weidegang genießen können, sind noch viele Arbeiten rund um die Weide zu erledigen. Besonders der Zaunbau stellt Pferdebesitzer vor eine große Herausforderung. Denn Pferde sind Flucht- und Bewegungstiere, die in der Gruppe oft ein anderes Verhalten zeigen als alleine.

Einzäunung aus Holz ist schick, aber pflegeaufwendig

Dies stellt natürlich auch ganz besondere Anforderungen an den Weidezaun, der aus diesem Grund nicht nur verletzungssicher, ausbruchssicher, abschreckend, sichtbar, stabil und langlebig sein muss, sondern darüber hinaus auch umweltfreundlich und kostengünstig in Errichtung und Unterhaltung. Auch wenn klar ist, dass es die absolut sichere Pferdeweide nicht gibt, kann beim Zaunbau doch einiges getan werden, damit Pferde die Einzäunung akzeptieren.

Dem Pony angepasster Zaunbau

Die optimale Zaunhöhe

Beim Zaunbau gibt es eine Faustregel für die Obergrenze der Zaunhöhe. Sie liegt bei 1,20m bis 1,60m, muss also mindestens 0,8 mal höher sein als die Widerristhöhe des größten Pferdes. Die untere Begrenzung der Zaunhöhe verläuft dagegen mindestens 40cm über dem Boden. Wer auch Ponys, Fohlen und Kleinpferde auf der Pferdeweide hält, bringt an die Einzäunung zusätzlich noch 2 bis 4 Querlatten im Abstand von 40-70cm an.   

Zaunbau - Holz oder Kunststoff?

Grundlage von einem stabilen Weidezaun sind die Zaunpfosten, welche besonders stabil und massiv sein sollten, damit sie je nach Ausführung des Weidezauns auch große Zugkräfte aushalten können. Häufig werden beim Zaunbau Holzpfosten verwendet, die für mehr Stabilität einen Durchmesser von 14-16cm haben und im Abstand von 2,60 -5m in den Boden gerammt werden.

Die Stabilität und Lebensdauer von dem Pferdezaun hängt aber nicht nur von ihrem Durchmesser, sondern auch von Art und Qualität des verwendeten Holzes sowie der Verarbeitung ab. So sind Holzpfosten aus Weichholz zwar preiswerter, müssen aber imprägniert werden, da sie sonst nicht so langlebig sind wie Pfosten aus anderen Holzsorten.

Holzpfosten halten auch im Winter

Besonders langlebig sind dagegen aus Eiche oder Robinie, welche aber für eine längere Haltbarkeit nicht nur gut abgelagert, sondern vor allem geschält sein müssen, da ihre Rinde giftig ist. Eine Alternative beim Zaunbau sind Pfosten aus Kunststoff. Sie verrotten nicht und sind pflegeleicht, dafür sind aber auch nicht so stabil wie Holzpfosten.

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