Unersetzlich für die Pferdegesundheit: Heu

Unersetzlich für die Pferdegesundheit: Heu

Optimal ist es, wenn Pferde dauerhaften Zugang zu Heu haben

Heumangel hat zur Folge, dass die Fresszeit kürzer wird und das Pferd nicht nur mehr Langeweile und ein ausbleibendes Sättigungsgefühl hat, sondern auch mehr Stress. Im Pferdekörper vermehren sich dann einzelne Bakteriengruppen explosiv, während wichtige Mikroben absterben. Durch die geringe Speichelbildung wird die Magensäure nicht genügend gedämpft, sodass die stärkere Säure- und Gasbildung (Krampf-)Koliken, Durchfall oder Hufrehe hervorrufen kann. Des Weiteren wird der Elektrolyt- und Energiehaushalt geschwächt und somit der gesamte Stoffwechsel, wodurch Pferde, die dauerhaft Rohfasermangel haben, anfälliger für Erkrankungen sind.

Heu mit Stroh zu Strecken ist nicht optimal, da Hafer- oder Gerstenstroh ebenfalls nicht billig ist und Weizenstroh aufgrund seines hohen Anteils an unverdaulicher Rohfaser eher ungeeignet ist. Maximal ein Drittel des Raufutters darf Stroh sein und zusätzlich sollten Trockenschnitzel, Rüben oder Kleie für das in Gangbleiben der Verdauung gefüttert werden.

Zusammen in Gesellschaft wird genüßlich das Raufutter vertilgt

Reine Fütterung mit Heucobs, getrockneten Graspellets, ist eine bedenkliche Alternative, da es aufwändig durch das Einweichen ist und die Kautätigkeit und somit Zeit verringert, sodass die Speichelbildung sinkt und die Gefahr von Verstopfungen hervorruft. Die Kraftfutterration zu erhöhen um Heu einzusparen sei die falsche Manier, da Eiweißüberschuss und Übersäuerung der Muskulatur die Folgen sein können. 

Heucobs sind ein guter Zusatz, aber keine alleinige Lösung

Eine gute Alternative können Heulage und Silage sein. Bei Heulage sollte die Trockenmasse aber nicht unter 30 Prozent liegen. Kalorienreiche Silage kann mit Stroh gestreckt werden, um die Verdauung zu fördern.

thumbnail
hover

Optimale Pferdefütterung bei Allergien

Veränderte Haltungsbedingungen und Umwelteinflüsse führen auch beim Pferd immer häufiger zu Allergien. Diese zeigen sich in der Regel auf unterschiedliche Weise.

thumbnail
hover

Stress beim Füttern? Nein danke!

Auch Pferde leiden unter Stress. Und nicht nur Turniere oder Transporte lösen beim Pferd solche Situationen aus.

thumbnail
hover

Pferdefütterung während der Weidehaltung

Weidehaltung ist artgerecht und bietet den Pferden viel Bewegung, Licht, Luft, Sozialkontakte und eine ständige Futteraufnahme, das sie für ihre Gesundheit und das allgemeine Wohlergehen brauchen.

thumbnail
hover

Pferde richtig anweiden

Bald ist es wieder soweit – die Weidesaison beginnt. Und mit ihr auch eine der heikelsten Phasen des Jahres für die Pferdegesundheit.

thumbnail
hover

Hilfe, mein Pferd hustet!

Im Winter und Frühjahr leiden viele Pferde an Atemwegserkrankungen. Scheinbar aus heiterem Himmel fängt ein Pferd an zu husten.

thumbnail
hover

Heunetz, Raufe & Co.

Rund 1,28 Kilo kaufähiges Raufutter benötigt ein Pferd pro 100 Kilo Lebendgewicht am Tag, Untergewichtige sogar 1,5 Kilo.

thumbnail
hover

Qualitatives Heu erkennen

Je größer die Pflanze, desto größer ist auch der Rohfaseranteil, der für die Festigkeit und Stabilität der Stängel sorgt.

thumbnail
hover

Von Gras zu Heu - die Herstellung des grünen Raufutters

Heu ist getrocknetes Gras und ist lange haltbar (1,5 Jahre). Nach Gras ist es das beste natürliche Futter für das Pferd und traditionell als Winterfütterung hergenommen.

thumbnail
hover

Heu, Heulage oder Silage für Pferde?

Im Juni wird bereits das erste Heu geerntet. Oder das gemähte Gras wird nicht auf dem Boden getrocknet, sondern zu Silage verarbeitet. Dann gibt es noch Heulage – ein Produkt zwischen Heu und Silage.