Wenn Pferde-Menschen auf Nicht-Pferdemenschen treffen, kann es durchaus zu Verwunderung kommen. Hier sieben Dinge, die nur Reiter verstehen – mit einem Augenzwinkern…
Ja, wir geben es zu: Wir Pferdemenschen ticken anders. Wir geben unser Geld, unsere Zeit und vor allem unsere Liebe einem Partner auf vier Hufen und bekommen dafür ein zufriedenes Schnauben zurück. Im besten Fall. Kein Wunder also, dass Nicht-Pferdemenschen manchmal den Kopf über uns schütteln. Doch das ist nicht alles. Denn neben diesen offensichtlichen Dingen gibt es auch noch viel mehr, bei dem Nicht-Pferdemenschen irritiert gucken. Kein Wunder, schließlich sind es Dinge, die nur Reiter verstehen. Wir haben hier mal eine kleine Auswahl zusammengestellt – natürlich mit einem Augenzwinkern…
1. Das Thermometer und das Band
Klar, ein Fieberthermometer kennen eigentlich alle. Bei den Nicht-Pferdemenschen liegt es ordentlich verstaut in der Haus-Apotheke oder der Schublade mit den wichtigen Dingen. Bei uns dagegen kann es schon mal ein, zwei Minuten dauern bis wir es aus dem Stallschrank oder der Putzkiste angeln. Und so manch eine hat ein Ersatz-Thermometer im Handschuhfach ihres Autos – man weiß schließlich nie. Nur: Wenn das dann mal ein Nicht-Reiter findet, dann hat er garantiert ein paar Fragezeichen im Gesicht. Warum nur ist ein Band an dem Thermometer? Über diese Frage können wir dann nur müde lächeln…
2. Reiter verstehen: Wenn die Schulter ausfällt
Bei den neuesten Aktientrends können wir vielleicht nicht mitreden. Was daran liegen könnte, dass unsere Aktie vier Hufe hat – und wir die nie abstoßen würden, nur weil der Kurs fällt. Aber wenn es um Fremdsprachen geht, liegen wir weit vorne. Schließlich können wir „reiterisch“. Für Nicht-Pferdemenschen ist das absolut unverständlich. Wir hingegen wissen genau, was gemeint ist, „wenn er mit der Schulter ausfällt, musst Du die Hand eindrehen und dagegen sitzen, falls er sich hinter dem Zügel verkriecht.“

3. Schnalzen hilft – nicht immer
Beim Reiten nutzen wir es gerne mal – das Schnalzen. Schließlich ist es eine kleine Motivationshilfe für unseren Partner auf vier Hufe. Kein Wunder also, dass Neu-Reiter ganz schnell dieses Geräusch lernen. Doch während für uns ein Schnalzen zum Leben dazu gehört, kann es Nicht-Pferdemenschen durchaus verwirren. Zum Beispiel, wenn wir unser Auto anschnalzen, damit es besser den Berg raufkommt. Reiter verstehen uns dagegen – und schnalzen mit…
4. Reiter verstehen: Salbe? Vorsicht Farbe!
Wenn uns ein Arzt eine Salbe verschreibt, reagieren wir skeptisch. Nicht ,weil wir sein Wissen bezweifeln. Sondern weil wir uns fragen, wie wir dann aussehen werden und ob man die Farbe je wieder abkriegt. Schließlich wissen wir ganz genau, dass alle Medikamente zur äußerlichen Anwendung entweder unabwaschbar blau oder neongelb sind.

5. Grippe? Nicht so schlimm
Während andere Sportler für ihre Schwalben inklusive dramatischen Schmerzszenen durchaus einen Oscar verdient hätten, sind wir da pragmatischer. Wir können auch mit einer gebrochenen Hand noch unser Pferd putzen. Und mit einer ordentlichen Erkältung gehen wir noch aufs Pferd. Die reitet sich schließlich weg…
6. Reiter verstehen: Vorsicht, Flechtfimmel…
Wenn Turnierreiter auf Nicht-Pferdemenschen treffen, kann das durchaus für erstaunte Blicke sorgen. Schließlich sind Turnierreiter auch leidenschaftliche und vor allem erfahrene Flechtkünstler. Und für viele hat das Flechten eine beruhigende Wirkung. Sitzen wir dann bei der Schwiegermutter am Kaffeetisch und sie hat die schicke Tischdecke mit Bommel für uns aufgelegt – dann ehren wir das mit einer Extra Flecht-Einlage…

7. Die Sache mit dem Leder und der Gerte
Wenn Nicht-Pferdemenschen von Leder, Gerten und Ketten sprechen – dann kann so ein Gespräch durchaus erotische Inhalte haben. Wir Pferdemenschen denken dagegen nicht eine Sekunde an Sex. Stattdessen fragen wir uns, ob wir den Sattel mal wieder richtig reinigen müssen, ob wir die Trense abgewaschen haben und wo wir eigentlich das letzte Mal unsere Gerte gesehen haben…?








