• Pferdemarkt
  • Versicherung
  • Reitbeteiligungen
  • Kleinanzeigen
  • Reiterferien
  • Magazin
No Result
View All Result
Pferde.de Magazin
Pferde.de Magazin
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Newsletter
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Newsletter
No Result
View All Result
Pferde.de Magazin
No Result
View All Result

Andalusier – 7 Fakten zum „schönsten Pferd der Welt“

Anke Rottmann by Anke Rottmann
28. Februar 2022
Ein Andalusier galoppiert über eine Blumenwiese.

Foto: Adobe Stock/Kseniya Abramova (Symbolfoto)

Sie werden als die „perfekten Pferde“ bezeichnet: Kein Wunder: Andalusier sind mit ihren fließenden Mähnen, den großen Augen und dem eleganten Hals schon optisch wahre Herzensbrecher. pferde.de hat 7 spannende Fakten zu den angeblich schönsten Pferden der Welt…

Andalusier gelten als die Pferde der Könige. Kein Wunder, schließlich schmückten sich die Herrscher Europas gerne mit den edlen Vierbeinern. Und auch heute noch werden sie oft als die „perfekten Pferde“ bezeichnet. Dabei sind Andalusier mittlerweile eigentlich gar keine bestimmte Pferderasse – sondern eher ein Sammelbegriff für spanische Pferde.

In den letzten Jahren werden die Andalusier auch bei uns immer beliebter. Wenn Du Dich für die feurigen Spanier interessierst – hier kommt das etwas andere Rasseporträt:

1. Der Ursprung liegt in einem Kloster

Wenn man auf die Geschichte guckt, gelten Andalusier als eine der ältesten Pferderassen der Welt. Sie stammen nämlich von den Sorraia-Pferden ab. Und Sorraias gehören zu den ältesten Pferden der Welt, die man wahrscheinlich schon auf Höhlenzeichnungen von 22.000 v. Chr. sehen konnte.

In Sachen Zucht gilt jedoch das Jahr 1476 als Ursprung. Da vererbte ein Don Alvaro Obertus de la Valeto den Mönchen des Kartäuserordens etwas mehr als 40 Quadratkilometer Land vor den Toren der Stadt Jerez de la Frontera. Bereits da hatten sie gute Pferde. Einen echten Schub bekam die Zucht der Mönche aber erst 1730. Damals pfändeten sie bei einem Schuldner seine Pferde – und die galten als besonders typvoll.

Zu der Zeit wurden die Andalusier als Arbeits- und Kriegspferde eingesetzt – und als besonderes Geschenk. Denn in ganz Europa waren die Könige von den edlen Pferden begeistert. Sie galten als „königliches Pferd Europas“ – und schlicht als schönste Pferde der Welt.

Ein grauer Andalusier.
Foto: Adobe Stock (Symbolfoto)

Auch die Franzosen waren ganz verliebt in die Andalusier. Und so nutzte Napoleon seine Chance: Als seine Truppen 1808 in Spanien einmarschierten, sollten die Andalusier beschlagnahmt werden und für die französische Zucht genutzt werden. Doch Napoleon hatte die Rechnung ohne die Kartäusermönche gemacht: Sie konnten ihre wertvollen Pferde vor den Besetzern verstecken.

Trotzdem war ihre Klosterzucht bald darauf vorbei: 1834 wurden alle kirchlichen Güter verstaatlicht – und damit mussten auch die Kartäusermönche aus Jerez ihre Zucht aufgeben. Die Mönche übergaben Teile ihres Gestüts an verschiedene Züchter aus der Gegend um Jerez de la Frontera.

Übrigens: Heute sind die Kartäuser eine Unterart der P.R.E. – und gelten noch immer als die Edelsten unter den Edlen…

2. Von den königlichen Ställen zum Zuchtbuch

Natürlich züchteten nicht nur die Mönche Pferde. Auch das spanische Königshaus stieg im 16. Jahrhundert ein. Damals schuf Felipe II. die königlichen Ställe von Córdoba und holte sich dafür die besten Stuten und Hengste.

Zu der Zeit war es verboten, die eigenen Pferde mit anderen Rassen zu kreuzen – so sollte die Qualität der Pferde einmalig bleiben. Ab dem Jahre 1912 wurde ein Zuchtbuch unter dem Namen „Andalusier“ geführt. Enthalten waren damals übrigens auch die Lusitano. Erst 1967 trennten sich die Zuchten – und aus den Andalusiern wurden die Pura Raza Española, kurz P.R.E.

Die Zucht ist bis heute streng reglementiert. Danach dürfen Hengste und Stuten nur dann als Pura Raza Española bezeichnet werden, wenn ihre Abstammung aus anerkannten spanischen Zuchtlinien nachgewiesen werden kann. Pferde ohne Papiere werden dagegen den Andalusiern zugeordnet.

Neben den Kartäusern gibt es übrigens noch eine andere Unterrasse, die Tres Sangres – auf Deutsch: Dreiblüter. Die Übersetzung verrät es: Hier werden drei unterschiedliche Rassen gekreuzt, meist sind es Andalusier, Vollblut-Araber und Englisches Vollblut.

Pferde und Reiter auf der Feria de Caballo in Jerez de la Frontera.
Foto: pixabay.de/Anatolli Maks (Symbolbild)

Wie stolz die Spanier auch heute noch auf ihre Pferde sind, zeigen sie auf der Feria de Caballo. Für eine Woche findet dann in Jerez de la Frontera, dem Mekka der andalusischen Pferdezucht, eine Pferdemesse statt. Sie zieht Touristen aus der ganzen Welt an…

3. Doma Vaquera – von der Arbeit zur Show

In vielen Pferdeshows sind die Doma Vaquera-Aufführungen heute ein Höhepunkt. Dabei war es einmal eine harte Arbeit – und entstand im 17. Jahrhundert. Damals hüteten die spanischen Rinderhirten, die Vaqueros, die schwarzen Kampfstiere oder große Rinder- und Jungpferdeherden auf dem Feld. Diesen Job machten sie auf dem Pferd – so hatten sie einen besseren Überblick und waren auch schneller und weniger.

Ein Teil der Reitweise ist die Arbeit mit einer langen Lanze aus Holz. So konnte der Vaquero die Stiere von der Herde trennen und aussortieren. Um diese Lanze, die Garrocha, überhaupt nutzen zu können, musste er einhändig reiten. Entsprechend gut waren die Pferde ausgebildet – sie reagierten auf die kleinsten Gewichts- und Schenkelhilfen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

„Doma Vaquera Basico Pattern John Saint Ryan“ direkt öffnen

Übrigens: Auch als talentierte „Showpferde“ zeigten sich die Andalusier früh. Im Mittelalter erlernten die Pura Raza Españolas nämlich, mit ihrem Maul Gegenstände aufzuheben. Warum? Nun, damals trugen Reiter noch Rüstungen und konnten nicht jedes Mal absteigen, um fallen gelassene Gegenstände aufzuheben…

4. Andalusier – das erste Dressurpferd der Welt

Übersetzt bedeutet Doma Vaquera die Dressur der Rinderhirten – und tatsächlich gelten Andalusier als die ersten Dressurpferde der Welt. Schließlich gehörten Aufgaben, die heute klassisch zur Dressur zählen, zu ihrer täglichen Arbeit: Um die Stiere treiben zu können, mussten sie Wendungen auf der Vor- und Hinterhand perfekt beherrschen. Und natürlich Seitwärtsgänge – zum Durchqueren von Toren und engen Stellen.

Daher gilt die iberische Reitweise sozusagen als Anfang von allem. Übrigens auch als Ursprung des Westernreitens. Der Grund: Spanische Hirten brachten die Doma Vaquera mit nach Amerika.

5. Jeder Züchter hat sein eigenes „Pferderezept“

In Spanien gibt keine riesigen Zuchtgestüte – im Gegenteil: In Andalusien ist die Pferdezucht stark zergliedert und wird im Prinzip fast ausschließlich von kleinen Privatzüchtern betrieben. Und auch wenn es strenge Regeln gibt, was die Abstammung angeht, so hat doch jeder Züchter ein bisschen sein eigenes „Pferderezept“.

Dabei wird in seriösen Zuchten sehr viel Wert auf den Charakter des Pferdes gelegt. Die Züchter sind auf ihre Arbeit sehr stolz und zeigen das auch – mit ihrem eigenen Brandzeichen. Rund 3.500 Brandzeichen gibt es in Spanien.

6. Andalusier wollen ihren eigenen Menschen

Sie gelten als temperamentvoll, ausgeglichen und mutig – vor allem aber sind Andalusier intelligent. Und wollen gefordert werden. Doch nicht von jedem. Denn Andalusier gelten als sogenanntes „Ein-Mann-Pferd“. Das heißt: Sie sind sehr auf ihren Menschen bezogen und reagieren Fremden gegenüber eher zurückhaltend. Hat man das Herz eines Andalusiers erobert, ist es ein Leben lang treu…

7. Spanisches Feuer für die große Leinwand

Andalusier sind bei Regisseuren und Filmproduzentinnen sehr beliebt. So spielt auch in einer der größten Trilogien der Filmgeschichte ein Andalusier mit: In „Der Herr der Ringe“ wird Schattenfell, das Pferd von Zauberer Gandalf, von den beiden weißen Andalusier-Hengsten White und Domero verkörpert.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

„Lord of the rings – Shadowfax“ direkt öffnen

Auch in der Mystery-Serie „Armans Geheimnis“ spielte ein Andalusier mit: Timon, das Pferd von Nils, heißt in Wirklichkeit Francoise und ist ein echter Profi vor der Kamera.

Und auch das Pferd, das Cinderella in der gleichnamigen Neuverfilmung von 2015 reitet, ist ein Andalusier. Seine Aufgabe: Er soll Cinderella mehr Stärke und Selbstbewusstsein verleihen…

Tags: AndalusierP.R.E.

Beliebteste Beiträge

Ein Fohlen der Rasse Altwürttemberger
Pferderassen

Raritäten auf vier Hufen: Diese 8 Pferderassen sind extrem gefährdet

Die Top 10 der Pferderassen
Allgemein

Top 10 der Pferderassen – die beliebtesten Rassen in Deutschland

Mädchen mit Pferd
Pferderassen

Ratgeber: Welche Pferderassen eignen sich für Anfänger?

Trakehner Turnier
Pferderassen

Trakehner – 7 Fakten zu „des Königs letzten Pferden“

No Result
View All Result

Neueste Beiträge

Pferd frisst.

7 Hausmittel für Pferde, die wirklich helfen

Von Aliya bis Vario: 50 schöne Pferdenamen für Ponys

Mythos oder Wahrheit? 7 Kolik-Weisheiten unter der Lupe

Equikinetic – 7 Fakten zum Spezial-Training

Schiefer Schweif: 7 Ursachen, die Du kennen solltest

Wie sehen Pferde? Die Welt aus der Sicht der Vierbeiner

© 2025 pferde.de Dienstleistungen GmbH

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Cookies & Tracking
  • Presse
  • AGB
No Result
View All Result
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Versicherung
  • Newsletter

© 2025 pferde.de Dienstleistungen GmbH