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Equikinetic – 7 Fakten zum Spezial-Training

Anke Rottmann by Anke Rottmann
21. Mai 2025
Ein Pferd mit einem Kappzaum.

Foto: pixabay.com/Hunter13071988 (Symbolfoto)

Rund 520 Muskeln besitzen Pferde. Und die wollen trainiert werden. Und zwar richtig. Eine Methode für eine gleichmäßige Muskulatur ist Equikinetic. Doch was genau ist das? Hier die wichtigsten Fakten zu dem Spezial-Training.

Muskeln sind unser Motor. Auch unsere Partner auf vier Hufen brauchen sie, um sich bewegen zu können. Und je nachdem, wie ein Pferd geritten wird, sind die Muskeln ausgeprägt. Dabei gilt: Je gleichmäßiger die Muskulatur trainiert wird, umso fitter sind die Pferde. Genau da setzt Equikinetic an. Es ist ein reitweisenübergreifendes Training, das Muskeln fördert und aufbaut.

1. Equikinetic: Erfunden hat es ein Deutscher

Tatsächlich kommt dieses Spezial-Training aus Deutschland. Genauer: Pferdetrainer Michael Geitner hat es erfunden. Angefangen hat alles mit der „Dual-Aktivierung“, mit der Geitner 2003 startete. Bei diesem Trainingskonzept werden Pferde durch so genannte Dual-Gassen geführt oder geritten. So sollen Balance, Koordination, Kondition und Konzentration der Pferde verbessert werden. 2013 folgte dann die Equikinetic – ein Mix aus Longieren und Intervalltraining. Es ist vor allem eins: ein gezieltes Muskelaufbauprogramm.

2. Für welche Pferde eignet sich das Spezial-Training?

Equikinetic ist für jedes Pferd geeignet. Junge Pferde lernen zum Beispiel, sich zu konzentrieren und zu koordinieren, dazu bauen sie Muskeln auf. Kranke Pferde finden mit Equikinetic schneller zurück zur alten Form. Und auch für Sportpferde ist dieses Training eine gute Abwechslung.

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3. Equikinetic: Welche Muskeln werden trainiert?

Da es ein Training an der Longe ist, arbeitet das Pferd in Innenstellung. So werden die Hals- und Brustmuskeln sowie die Rückenmuskeln trainiert. Gleichzeitig werden die Muskeln auch gelockert. Bei dem Training lernen Pferde „gerade“ um die Kurve zu kommen. Dafür müssen sie die Last auf das innere Hinterbein legen und die Vorhand mit der korrekten Stellung auf die Kreislinie einstellen. Das innere Hinterbein beugt sich und die Hüfte rotiert etwas nach innen, das erfordert einen vermehrten Kraftaufwand und aktiviert die Hinterhand. Daher ist das Training vor allem für Jungpferde und zum Muskelaufbau sehr gut geeignet.

4. Die richtige Ausrüstung

Für ein erfolgreiches Equikinetic-Training brauchst Du acht Dualgassen (Affiliate-Link), einen Kappzaum, eine kurze Longe (Affiliate-Link), eine Bogen- oder Touchierpeitsche sowie einen Intervalltimer, den es auch als App fürs Smartphone gibt.

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5. Grundlage: Die Quadratvolte

Acht Schaumstoffstangen bilden eine Quadratvolte aus Gassen. Der Durchmesser beträgt fürs Pferd etwa 8 Meter. Zuerst werden von der Mitte aus vier Stangen als Kreuz ausgelegt. Am Ende jeder Stange werden dann jeweils eine weitere quergelegt – das sind die Innenkanten der Gassen. Danach wird jeweils eine weitere Stange zu allen vier queren Stangen im Abstand von etwa 1,5 Meter gelegt. So entstehen die Gassen, durch die Dein Pferd läuft.

6. Equikinetic – ein Training in Intervallen

Das Pferd sollte zuerst etwa 10 bis 15 Minuten aufgewärmt und im Schritt gelockert werden. Danach kann die Arbeitsphase begonnen werden, in der das innere Pferdeohr immer der in der Mitte stehenden Person zugewandt sein sollte. Du solltest beim Führen auf Schulterhöhe des Pferdes stehen und die Beine sollten etwa auf Höhe der Vorderbeine des Pferdes sein. Gestartet wird in einem fleißigen, aber nicht eiligen Schritt, welcher möglichst taktrein sein sollte.

Bei der Equikinetic gibt es ein Zeitsystem. Danach dauern Arbeitsphasen immer 60 Sekunden und Pausen immer 30 bis 45 Sekunden. Nach jeder Arbeitsphase sollte ein Handwechsel durchgeführt werden. Es gibt unterschiedliche Trainingsstufen. Bei Stufe 1, dem Start, durchläuft das Pferd acht Arbeitsphasen pro Training. Wichtig: Wiederhole die Trainingsstufe mindestens dreimal, bevor Du sie steigerst. Und: Pferde sind individuell. Das heißt: Einige Pferde brauchen etwas länger. Übrigens: Für eine gute Grund-Fitness solltest Du etwa zwei bis drei Monaten etwa zwei- bis dreimal pro Woche trainieren.

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7. Nach dem Training kommt die Pause

Ganz wichtig bei der Equikinetic: Dieses Training ist nicht nur körperlich, sondern auch mental sehr anstrengend für Dein Pferd. Daher solltest Du es nicht überfordern. Deshalb gilt: Nach dem Training kommt die Pause. Genauer: Nach der Equikinetic brauchen die Muskeln einen Tag Ruhe, um zu wachsen. Am Tag danach kannst Du zum Beispiel einen Spaziergang mit Deinem Pferd machen. Auch lockeres Training ist möglich. Ideal ist ein Training für mindestens zwölf Wochen. In dieser Zeit sollte das Training maximal dreimal pro Woche gemacht werden.

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Tags: EquikineticPferdegesundheitTraining

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