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Falabella – 7 Fakten über die kleinsten Pferde der Welt

Anke Rottmann by Anke Rottmann
12. Februar 2026
Zwei Falabella-Stuten auf einer Weide.

Foto: Adobe Stock/Mark J. Barrett (Symbolfoto)

Falabellas kommen aus Argentinien – und sind die kleinste Pferderasse der Welt. pferde.de hat 7 spannende Fakten zu den Pferden im Miniatur-Format.

Oh, wie süß – das sagen wohl die meisten Menschen, wenn sie ein Falabella sehen. Denn diese Mini-Pferdchen sind nicht viel größer als Stofftiere! Und einfach zum Knuddel. Doch wer jetzt denkt, dass die Kleinen nur Rasenmäher auf vier Hufen sind oder ein ganz besonderes Haustier – der irrt. Denn in den Minis steckt ganz viel Charakter!

Wenn Du mehr über die kleinste Pferderasse der Welt wissen möchtest – hier kommt das etwas andere Rasseporträt:

1. Ihre Herkunft ist eine Legende

Der genau Ursprung der Falabellas ist nicht klar. Eine Theorie sagt, dass sie Nachkommen von Berbern und Andalusiern sind. Diese Pferde wurden im 15. Jahrhundert von spanischen Eroberern nach Südamerika gebracht. Die Spanier wollten auch Argentinien erobern, doch sie verloren. Ihre Pferde ließen sie zurück…

Um in der buchstäblichen Pampa auf sich alleine gestellt zu überleben, mussten sich die robusten Pferde zwangsläufig anpassen und durchliefen über die Jahre wohl auch viele körperliche Veränderungen. Die Isolation und Inzucht taten das Übrige und sorgten über Generationen zu genetischen Mutationen. So entstanden die Vorfahren der heutigen Falabellas.

Um 1840 soll dann Patrick Newell in der Nähe von Buenos Aires diese kleinen Pferde entdeckt haben. Er war begeistert von den Minis und holte sich die Kleinsten auf die Farm. Mit ihnen begann er eine Zucht, die er später an seinen Schwiegersohn Juan Falabella weitergab. Ihm verdankt die Rasse auch ihren Namen.

In den 1960er Jahren wurden die Minis dann zum Exportschlager. Vor allem in den USA fanden die Kleinen viele Fans. Die Folge: Im Jahr 1973 gründete sich die Falabella Miniature Horse Association. Sie registriert seitdem alle importierten Minipferde. Das Falabella wird heute in Reinzucht herangezogen. Das Zuchtbuch ist geschlossen und wird vom argentinischen Zuchtverband (ACCF) in Buenos Aires geführt.

Falabella ist die kleinste Pferderasse der Welt.
Foto: pexels.com/Julissa Helmuth (Symbolfoto)

2. Pferde – keine Ponys!

Zwar gibt es auch die Geschichte, dass Falabellas Nachfahren von Shetland-Ponys sein sollen. Doch das wird von den Fans der Minis ins Reich der Fabeln verwiesen. Schließlich sind Falabellas kleine Pferde – und keine Ponys.

Übrigens: Im Gegensatz zu anderen Pferderassen haben Falabella-Pferde 17 statt 18 Wirbel und auch einige Rippen weniger. Ihr Herz ist dagegen relativ groß im Verhältnis zum Körper, ähnlich dem eines großen Pferdes.

Und: Die extreme Selektion auf ihre Größe hinterließ bei ihrer Gesundheit Spuren. So kommen die meisten Falabella-Fohlen per Kaiserschnitt auf die Welt. Und durch ihr geringes Körpergewicht können die Falabellas nicht immer im Freien gehalten werden, da sie leicht frieren.

3. Sogar Präsidenten lieben Falabellas

Nachdem die ersten Falabellas in die USA exportiert wurden, erlangten sie schnell Bekanntheit. In Pferdezeitschriften und sogar im „National Geographic“ erschienen Artikel über die kleinsten Pferde der Welt. Und so begeisterten sich auch Prominente für die Minis. So sollen König Juan Carlos von Spanien, König Hoessein von Jordanien, der Sultan von Brunei und auch Paul McCartney Falabellas besessen haben. Sogar Präsident John F. Kennedy holte sich eins der Mini-Pferdchen.

4. Reiten? Nicht möglich!

Durch ihre Größe ist eins klar: Als Reitpferd ist das Falabella nicht geeignet. Dafür können die Minis eine leichte Kutsche ziehen. Vor allem aber werden Falabellas als Showpferde geliebt. Denn die Kleinen sind nicht nur äußerst gelehrig – sie sind auch sehr menschenbezogen und arbeiten gerne mit. Nur manchmal können sie ein bisschen „schwierig“ sein. Denn auch wenn Falabella klein sind – sie haben ihren eigenen Kopf. Und können durchaus eigensinnig sein…

5. Kleine ganz groß – im „Guiness-Buch der Rekorde“

Als die Kleinsten unter den Pferden haben sich natürlich schon mehrere Falabellas einen Eintrag ins „Guiness-Buch der Rekorde“ gesichert. Mit dabei war zum Beispiel von 2001 bis 2006 Black Beauty.  Sie wurde am 6. Juni 1996 geboren und gehörte Donald und Janet Burleson. Die Stute war bei Geburt nur 30 Zentimeter  groß. Mit fünf Jahren schaffte sie dann 46,99 Zentimeter.

Abgelöst wurde Black Beauty von Thumbelina, auf Deutsch: Däumelinchen. Sie sicherte sich 2006 den Titel als kleinstes Pferd der Welt. Im Vergleich zu Little Pumpkin (auf Deutsch: Kleiner Kürbis) war sie jedoch schon fast eine Riesin. Der Hengst gilt bis heute als das kleinste Pferd, das jemals gelebt hat. Er wurde 1973 in den USA geboren und war gerade mal 35,5 Zentimeter groß und neun Kilogramm schwer. Normalerweise wird ein Falabella im Schnitt etwa 70 bis 80 Zentimeter groß.

6. Falabella führen durchs Leben

Klein, aber oho! Auch wenn Falabellas von manchem belächelt werden: In den Kleinen stecken große Helfer. Das wurde in den USA schon vor Jahren erkannt. Dort hat das Ehepaar Janet und Don Burleson zunächst sein eigenes Falabella Twincki als Blindenpony ausgebildet. Nachdem das erfolgreich war, kam Cuddles (auf Deutsch: Knuddelchen). Es ist das erste Falabella, das ausschließlich als Blindenführer ausgebildet wurde und ein Probetraining mit Abschlussprüfung bestehen musste.

Danach gründete das Ehepaar die Guide Horse Foundation und bildet seit 2001 offiziell Falabellas als Blindenführpferde aus. Die Kleinen haben dann gesetzlich denselben Status wie Blindenführhunde.

Auch in Deutschland sind Falabella im tierischen Einsatz. So ist zum Beispiel Harribo als Therapiepferd in Altenheimen im Einsatz.

7. Auch im Film spielen Falabellas die Hauptrolle

In dem Familienfilm „Apple of My Eye – Schutzengel brauchen keine Flügel“ aus dem Jahr 2016 verliert Bailey nach einem Reitunfall ihre Sehkraft. Nach dem tragischen Schicksalsschlag versucht ihre Familie, dem Mädchen wieder auf die Beine zu helfen, doch nichts hilft. Auch ein Blindenhund ist keine gute Idee für Bailey.

Dann kommt Blindenhundtrainer Charlie, gespielt von Burt Reynolds, auf eine Idee: Er bildet Mini-Pferd Apple wie seine Blindenhunde aus. Und die Kleine wird zu Baileys besten Freundin auf vier Hufen.

Die tierische Hauptrolle übernahm dabei die Falabella-Stute Toyland Crimson. Und die bekam danach natürlich auch eine eigene Facebookseite…

Tags: Falabellas

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