Na klar, von Turnieren kennen wir sie alle, die fein eingeflochtenen Zöpfe, die den Hals der Pferde zieren. Doch auch im Freizeitbereich finden viele Reiter Freude daran, ihren Liebling kunstvoll einzuflechten. Tradition haben Flechtfrisuren vielerorts sowieso. Hier sind einige Inspirationen für Schweif und Mähne deines Pferdes.
Flechtfrisuren sind beliebt wie nie zuvor bei Freizeit- und Showreiten – und im Turniersport oft noch ein Muss.
Die klassische Turnierfrisur mit einer Mähnenlänge von zehn bis 20 Zentimeter ist in regelmäßigen Abständen zu kleinen Zöpfen zu flechten und zu Knöpfen hochzubinden.
Wurden früher noch Nähgarn und -nadel zum Hochstecken benutzt, wird die Mähne heute mit kleinen Mähnengummis am Haaransatz fixiert. Diese sind einfacher anzubringen und sie gibt es mittlerweile in vielen angesagten Farben – sogar mit Strasssteinen und so kann jeder seine Trendfrisur im Dressurreiten zu etwas ganz Besonderen machen!
Viele Ideen für die Mähne
Aber auch das Frisieren der Mähne als Netz oder Wellen ist ein Hingucker – insbesondere wenn das Pferd eine lange Mähne hat. Bei dem Netz teilt man die Mähne in gleiche Zöpfe.
Dann halbiert man einen Zopf und verbindet die rechte Hälfte mit der linken Hälfte des nächsten Zopfes und fixiert es mit einem Gummi. Reihe für Reihe erhält man so ein Netz, in das man auch Federn, Bänder und Perlen mit einbauen kann. Perfekt auch für ein außergewöhnliches Fotoshooting mit dem Freizeitpferd.
Angesagt: Blumen im Haar
Absolut im Trend liegen momentan auch Blumen. Kaltblüter glänzen allerdings schon seit Jahren in einer wahren Blumenpracht, wenn es um die Osterprozessionen geht: üppig geschmückt erkennt man oft die (richtige) Pferdemähne nicht mehr und ist einfach nur fasziniert von den Flechtfrisuren.
Stilvoll Mähne und Schweif flechten
Sehr beliebt sind auch Fischgrätenzopf, Mozartzopf oder der Spanische Zopf, die je nach Belieben am Schweif wie an der Mähne angewandt werden können. Gern werden diese Varianten auch bei Barockpferden und Kutschpferden verwendet.
Der Frischgrätenzopf entsteht, in dem man den Schweif in zwei große Hälften teilt und eine äußere Strähne des 1. Stranges an die innere Seite des 2. legt. Dann wird eine äußere Strähne der 2. Hälfte auf die innere Seite des 1. Stranges gelegt usw. Wie der Name schon sagt, liegen beim Fischgrätenzopf die einzelnen Strähnen anschließend wie Gräten übereinander. Perfekt eignet sich diese Variante der Flechtfrisuren bei Pferden, die wenig Schweifhaare haben oder wenn man die kleinen abstehenden Haare am Schweifansatz bändigen möchte.








