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Friesen – 7 Fakten zu den „schwarzen Perlen“

Anke Rottmann by Anke Rottmann
23. Dezember 2025
Friesen auf einer Weide.

Foto: pixabay.com/Alke Made (Symbolfoto)

Sie gelten als „schwarze Perlen“: Friesen sind heute sehr beliebt. Ihre Geschichte ist dagegen wechselhaft. Im Mittelalter war die Pferderasse sehr begehrt, zu Beginn des 20. Jahrhunderts dann aber vom Aussterben bedroht. pferde.de hat 7 spannende Fakten zu den wahren Black Beautys.

Schwarz von der Mähne bis zum Huf – so sollen sie sein, die Friesen. Wer Abzeichen im Pferdegesicht liebt, ist bei ihnen verkehrt, denn das schwarze Fell soll nichts stören. Nur bei Stuten ist ein kleiner Stern erlaubt. Kein Wunder also, dass sie von vielen als die wahren Black Beautys gesehen werden.

Doch nicht ihr Aussehen, sondern ihr Charakter macht Friesen zu idealen Familienpferden. Sie gelten als geduldig, sanftmütig und zuverlässig. Wenn Du mehr über die schwarzen Perlen wissen willst – hier das etwas andere Rasseportrait:

1. Schon Julius Caesar mochte Friesen

Die Geschichte der Friesen ist alt – und wechselvoll. Schon Julius Caesar (100-44 v. Chr.) soll von ihnen beeindruckt gewesen sein, nachdem er sie beim Stamm der Fristii gesehen hat. Die Römer machten aus dem Ur-Friesen auch einen Exportschlager – und brachten ihn zum Beispiel nach England. So beeinflussten diese Friesen zum Beispiel die Dales-Ponys und Shire Horses.

Damals waren die Friesen übrigens noch Kaltblüter. Erst im 16. und 17. Jahrhundert entstand der Friese, wie wir ihn heute kennen. Zu der Zeit fielen spanische Truppen nämlich über Friesland her. Und während die Spanier im Norden herrschten, hinterließen sie Spuren. Sie kreuzten ihre spanischen Pferde mit den friesischen Bauernpferden. Es entstand eine neue Rasse, die zwar noch an die Kaltblut-Vergangenheit erinnerte, aber von nun an zu den Warmblütern zählte.

Foto: Rottmann Photography

2. Zweimal starben sie fast aus

Im Mittelalter glänzten sie als Streitrosse, im Barock zogen sie die Prunkkutschen am Hofe, dann zeigten sie ihr Talent für die Hohe Schule – und doch standen die Friesen zweimal am züchterischen Abgrund. Der Grund: Sie waren plötzlich nicht mehr „in“…

Und das hatte Folgen. Die Zuchtbestimmungen waren streng, eine Anpassung an den Zeitgeschmack nicht möglich. Daher wurde die Zucht der reinen friesischen Pferde vernachlässigt. 1913 gab es gerade noch drei Hengste: Prins 109, Alva 113 und Friso 117. Und mit ihnen wäre die Rasse ausgestorben, wenn nicht einige Züchter um den Erhalt gekämpft hätten. Denn sie waren nicht nur gute Arbeitspferde, sondern auch ein Stück niederländische Geschichte. Und einzigartig – schließlich ist der Friese die einzige niederländische Pferderasse.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte die Landwirtschaft auf Traktoren um – und wieder verloren die Friesen ihre Bedeutung. Doch sie hatten noch einmal Glück und wurden als Freizeitpferde neu entdeckt.

Mit der „Neuauflage“ gab es auch eine Änderung. Waren die Friesen früher auch oft braun, wurde jetzt streng ausgewählt. Nur noch schwarze Friesen sollten es sein. Ihren Siegeszug in Deutschland begann die Rasse 1980: Damals wurden auf der „EuroCheval“ erstmals Friesen bei uns gezeigt. Und sie eroberten die Herzen der Zuschauer im Sturm.

3. Tierische Stars vor der Kamera

Apropos Zuschauer: Auch in Filmen spielen die schwarzen Zossen oft die Hauptrolle. In der US-Produktion „Ladyhawke – der Tag des Falken“ spielt ein Friese an der Seite von Rutger Hauer, Matthew Broderick und Michelle Pfeiffer. Und auch an der Seite von „Zorro“ kämpfte ein Friese für Gerechtigkeit – gleich zweimal. Im ersten Film wurde Toronado von einem Friesen namens Casey gespielt, den Antonio Banderas als Zorro-Darsteller in den meisten Szenen selbst ritt. Ein anderer Friese, der Toronado in diesem Film darstellte, war Duke.

Im zweiten Teil, „Die Legende des Zorro“, stand meist der Friese Ariaan vor der Kamera. Nur für einen „Stunt“ sprang der Friese El Lobo er: Er ist es, der scheinbar betrunken die Beine kreuzt…

Auch in „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ sind Friesen dabei. Zu Beginn der Spiele werden Katniss, gespielt von Jennifer Lawrence, und die anderen Tribute in von Friesen gezogenen Kutschen präsentiert.

4. Diese Promis schwören auf Friesen

In Amerika ist Martha Stewart eine Lifestyle-Queen. Privat ist sie vor allem eins: Tierliebhaberin. Und so verbringt sie ihre Zeit im Sattel. Gleich mehrere Friesen leben auf der Farm der TV-Köchin. Erst zu Weihnachten hat sich Martha Stewart zwei neue Friesen geschenkt – eingeflogen aus den Niederlanden.

https://www.instagram.com/p/CXmDM3QINtD

Und auch Politiker setzen auf Friesen. Andrea Nahles reitet seit ihrer Kindheit und besitzt Friesenwallach Siebke. „Pferde sind wunderbare Tiere, sie begleiten uns Menschen seit Jahrtausenden. Ich liebe einen Ausritt in der Herbstlandschaft. Da bekomme ich den Kopf frei“, sagte sie in einem Interview.

 5. Friesen im Trabrenn-Sport

Okay, eigentlich waren es ungarische Bauern, die den Trabrennsport „erfanden“. Aber für den Siegeszug um die Welt sorgten Friesen. Denn auch in Friesland wurden gerne Trabrennen auf den Dorfstraßen veranstaltet. Ein Brauch, den friesische Auswanderer auch nach Amerika mitnahmen. Dort organisierten sie am 28. September 1728 ein Trabrennen als alte friesische Volksbelustigung – eine Premiere für Amerika. Mit Erfolg! Schnell gab es mehr Trabrennen und so verbreitete sich der Sport rund um die Welt.

6. Friesen im großen Sport

Lange Zeit galten sie als Hingucker in Shows – aber nicht im Dressurviereck. Doch mittlerweile haben die Friesen auch hier nicht mehr die Ausnahme-Position. Ihr Durchbruch kam im Oktober 2020, als das niederländische Friesenpferde-Stammbuch (KFPS) als Mitglied der World Breeding Federation for Sport Horses (WBFSH) aufgenommen worde. Damit wurde der Friese offiziell als Sportpferd anerkannt. Und das heißt: Friesen dürfen auch an den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde teilnehmen.

7. 264 Hufe fürs Guinness-Buch der Rekorde

2019 schafften die Friesen es auch ins Guinness-Buch der Rekorde. Gleich 132 holten sich den begehrten Eintrag. Denn bei der „Equitana“ in Mannheim formten die Friesen, die aus ganz Deutschland zusammengetrommelt wurden, die „größte Quadrille der Welt“. Dafür haben sie sich fünf Minuten in einer Formation bewegt und im Schritt und Trab die verlangten Figuren gezeigt: einen Zirkel, eine Diagonale und eine Mittellinie.

Tags: Friesen

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