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Gangpferde: Das Plus auf vier Hufen

Anke Rottmann by Anke Rottmann
4. September 2019
Islandpferde auf Island

Foto: pixabay.com/Jacqueline Macou (Symbolfoto)

Tölt und Rennpass kennst Du? Dann weißt Du auch, was Gangpferde sind. Doch wusstest Du, dass es Rassen gibt, die noch mehr bieten – zum Beispiel den Foxtrott? pferde.de gibt Dir den Überblick.

Töltende Traber: die Neulinge

„First Step“, der erste Schritt – was für ein passender Name für einen Hengst, der zu den Gründerhengsten der jüngsten „Traberrasse“ in Deutschland gehört. Denn erst seit 1996 gibt es töltende Traber bei uns. Sie entstanden durch Einkreuzung, hauptsächlich des American Standardbred, einer amerikanischen Gangpferderasse. Diese Rasse gilt als leistungsbereit, menschenbezogen, unkompliziert – und natürlich als besonders bequem. Denn der Tölt hat, im Gegensatz zu Trab und Galopp, keine Schwebephase, sondern ist eine gelaufene Gangart. Dadurch ist immer ein Huf auf dem Boden, für Reiter also besonders angenehm.

Trabender Dunkelfuchs

Aegidienberger: die deutsche Idee

Als Islandpferde-Züchter Walter Feldmann sen. mit seinem Sohn 1981 bei einer Peruanischen Pferdemeisterschaft war, entstand die Idee: Wir kreuzen Islandpferde mit dem Paso Peruano – und bekommen eine Rasse, die schnell und robust wie Isländer ist, aber so groß und elegant wie der Paso. Mit Erfolg: 1994 wurde die Rasse, benannt nach ihrer Heimat Aegidienberger, eingetragen und ist somit die „jüngste deutsche Gangpferderasse“. Sie gilt als lernbereit, ausgeglichen und ist ideal als Freizeit- und Familienpferd.

Isländer: die Lieblinge

Islandpferde im Wind

Sie sind die Gangpferde-Lieblinge in Deutschland: Rund 50 000 Isländer gibt es bei uns – das ist die zweitgrößte Population nach Island. Und obwohl die Pferde nach der Insel benannt wurden, wurde sie ursprünglich nach Island gebracht. Berühmt ist die Rasse für ihren Tölt, längst gibt es bei uns entsprechende Wettbewerbe und Turniere. Dabei gibt es Isländer, die auch den fünften Gang einlegen können – den Rennpass, der Königsgangart der Isländer. Die Rasse gilt als robust, sozial, leistungsbereit und ist das ideale Familienpferd. Übrigens: Wurde ein Islandpferd einmal ausgeführt, darf es nicht mehr auf die Insel zurück.

Mangalarga Marchador: die Arbeiter

In ihnen steckt die ganze Vielfalt des Südens: Gezüchtet wurde diese brasilianische Rasse aus Arabern, Berbern, Andalusiern und Lusitanos. Seine Spezialität ist der Marcha, ein dem Tölt verwandter, langsamer bis mittelschneller Viertakt. Auch der Marcha hat keine Schwebephase, beim Marcha Batida sind zum Beispiel immer zwei Beine am Boden. Der Mangalarga Marchador ist ausgeglichen und zuverlässig, geländesicher und ausdauernd. Das macht ihn zu einem idealen Partner als Arbeitspferd oder bei Wanderritten.

Mongolische Pferde: die Kleinen

Mongolisches Pferd und Reiter

Diese Rasse hat eine lange Geschichte, schon bei den Eroberungen Dschingis Khans waren mongolische Pferde dabei. Wobei der Name ein bisschen täuscht: Sie erreichen meist ein Stockmaß zwischen 130 bis 145 Zentimetern und gehören daher zu den Ponys. Ihr Erkennungszeichen ist der Aalstrich – und der Tölt, in den fast alle mongolischen Pferde von sich aus fallen. Sie gelten als sehr leistungs- und widerstandsfähig sowie gelehrig. Ideal als Freizeitpferd – und für alle, die es etwas schneller mögen. Viele mongolische Pferde werden speziell für Galopprennen gezüchtet. Übrigens: Ihre Schweifhaare sind weltweit im Einsatz – als Violinbögen.

Tennessee Walking Horse: die Gutmütigen

Diese Rasse wird auf den 1886 geborenen Hengst „Black Allan“ zurückgeführt. Ursprünglich als Arbeitspferd für Plantagenbetreiber gezüchtet, ist die Rasse heute oft bei Shows im Einsatz. Seinen Namen verdankt das Tennessee Walking Horse seiner vierten Gangart, dem Walk: Sie ähnelt dem Tölt, wobei beim Walk immer drei Hufe am Boden sind, das ergibt eine höhere Gangsicherheit. Die Gangart sorgt aber auch für viel Leiden der Pferde: So werden in den USA den Pferden oft Ketten um die Fesseln gelegt, damit sie die Beine beim Laufen weiter nach vorne werfen. Dies wird „Big Lick“ genannt und erreicht bei Shows besonders hohe Wertungen. Die Rasse gilt als besonders gutmütig, ist daher auch ideal als Freizeit- und Familienpferd.

Kind auf Pferd

Missouri Foxtrotter: die Luxusklasse

Eine der ältesten Rassen der USA wurde nach ihrer Herkunft Missouri und ihrer speziellen Gangart, dem Foxtrott, benannt. Das ist ein gebrochener Trab, das Pferd geht vorne Schritt, während es mit den Hinterbeinen trabt. Gezüchtet wurde die Rasse, um ein bequemes und geländesicheres Pferd für die Siedler zu haben. Weil sie so bequem sind, werden die Missouri Foxtrotter auch als „Cowboy’s Rolls-Royce“ bezeichnet. In Deutschland wurde der Missouri Foxtrotter zum ersten Mal 1992 bei der Berliner Hippologica vorgestellt. Die Rasse gilt als freundlich, menschenbezogen und ist ideal als Freizeit- oder Showpferd.

 

Tags: GangpferdeIslandpferdePferderassenPferdewissen

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