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Herpes beim Pferd – die „schlafende“ Gefahr

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16. März 2026
Speichel tropft vom Pferdemaul.

Foto: pixabay.com/Alexandra (Symbolfoto)

Die Diagnose ist ein Albtraum für Pferdebesitzer: Herpes. Denn die Krankheit verbreitet sich rasend schnell und kann tödlich enden. Pferde.de erklärt, warum das Equine Herpesvirus so gefährlich ist, ob eine Herpes-Impfung fürs Pferd Pflicht ist und warum regelmäßige Tests sinnvoll sind…

Die Bilder haben sich bei allen, die sie gesehen haben, eingebrannt: Pferde, die schwanken, stürzen und nicht mehr aufstehen können. Aufgenommen wurden sie 2020 in Valencia. Denn bei dem internationalen Turnier infizierten sich mindestens 160 Pferde mit dem Virus EHV1, insgesamt starben 17 Pferde.  

Die deutschen Reiter traf es damals besonders stark. Unter ihnen auch Springreiter Sven Schlüsselburg aus Nürtingen. Er brachte das Virus unwissentlich auf seinen Hof, zwei Pferde starben, dazu hatten sechs trächtige Stuten einen Abgang. Insgesamt starben alleine bei den deutschen Reitern acht Pferde und sechs Fohlen an Herpes.

Herpes-Impfung fürs Pferd: Erst Pflicht, dann wieder nicht

Die Folgen: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung beschloss eine Impfpflicht für Turnierpferde. Ab dem 1. Januar 2023 mussten in Deutschland alle Turnierpferde gegen das Equine Herpesvirus 1 (EHV-1) geimpft sein. Doch was gut gemeint war, sorgte für heftige Diskussionen. Und die blieben ebenfalls nicht folgenlos: 15 Monate später wurde die Impfpflicht wieder aufgehoben.

Impfpflicht Pferde-Herpes: Tierärzte impfen Pferd.
Foto: Adobe Stock (Symbolfoto)

Das heißt jedoch nicht, dass die Gefahr gebannt ist. Im Gegenteil: Laut Ständiger Impfkommission Veterinärmedizin gehört die Impfung gegen Herpes zu den „Core-Komponenten“ beim Pferd. Heißt: Die Empfehlung zur Impfung bleibt. Denn Experten schätzen, dass rund 80 Prozent aller Pferde mit EHV infiziert sind. In den allermeisten Fällen „schläft“ das Equine Herpesvirus allerdings ihr Leben lang in ihnen.  Der Grund: In vielen Fällen verläuft die Erkrankung völlig ohne Symptome.

Herpes beim Pferd ist hochansteckend

Das Fatale dabei: Ist ein Pferd einmal an Herpes erkrankt, verschwindet das Virus nicht mehr aus seinem Körper. Es schlummert zum Beispiel in den Nervenzellen weiter. Und auch wenn es selber keinerlei Symptome zeigt, so kann das betroffene Pferd über die Körperausscheidungen andere Tiere anstecken. Genau das macht die Krankheit auch so gefährlich: Sie ist hochansteckend!

Das Virus wird zum Beispiel über Nasen- und Augenausfluss infizierter Tiere übertragen. Auch eine Infizierung durch Tröpfcheninfektion direkt von einem Pferd auf das nächste möglich. Übrigens: Auch wenn bei Herpes von einer Pferdeseuche gesprochen wird, ist das Equine Herpesvirus in Deutschland ebenso wie Druse beim Pferd nicht meldepflichtig.

Und: Herpes kann das ganze Jahr über auftreten. Aber: In der nasskalten Jahreszeit sind die Bedingungen für das Virus am günstigsten. Deswegen treten Ausbrüche häufig beim Übergang zum Winter auf, also zwischen Herbst und Winter sowie zwischen Winter und Frühjahr. Doch warum bricht Herpes überhaupt aus? Ein starker Auslöser ist Stress. Der kann bei Pferden vielfältig sein: nach einem Transport, in der Klinik – oder bei einem Turnier wie in Valencia. Aber auch psychischer Stress kann Herpes auslösen, zum Beispiel bei Rivalitäten in der Herde, einem Stallwechsel oder Verlust eines Stallkumpels.

Symptome – so erkennst Du Herpes beim Pferd

Das Problem: Es gibt bei Herpes nicht das eine Symptom, bei dem Du sofort gewarnt bist. Das liegt auch daran, dass es insgesamt fünf verschiedene Virus-Typen gibt. Dabei können vor allem das Equine Herpesvirus Typ 1 und 4 zu schweren ansteckenden Erkrankungen führen.Typische Hinweise zum Beispiel für eine EHV1-Erkrankung sind zum Beispiel:

  • Infekt der oberen Atemwege (Husten, Nasenausfluss)
  • verdickte oder geschwollene Lymphknoten
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Lethargie
  • Nasenausfluss
  • nervöse Störungen
  • Lähmungserscheinungen
  • Fehlgeburten

Ganz wichtig: Bei dem Verdacht auf Herpes solltest Du sofort den Tierarzt rufen. Zum einen kann er Deinem Pferd dann schnell helfen. Zum anderen müssen betroffene Pferde sofort isoliert werden, damit sie ihre Artgenossen nicht anstecken.

Equines Herpesvirus: schlafende Gefahr
Foto. pexels.com/Magda Ehlers

Ist Dein Pferd infiziert, hängt die Behandlung von dem Virus-Typ und der Schwere der Erkrankung ab. Das Problem: Es gibt keine direkte Behandlung zur Bekämpfung des Virus. Das bedeutet: Lediglich die Symptome können behandelt werden. So werden meist Medikamente gegeben, die das Immunsystem pushen, das Fieber senken und Entzündungen stoppen. Manchmal werden auch spezielle Medikamente gegen die Virenvermehrung eingesetzt.

Treten Lähmungserscheinungen auf, werden die Pferde zum Beispiel in Netzen aufgehängt. Dadurch sollen sie aufrecht stehen bleiben, was für den gesamten Organismus wichtig ist.

Vorbeugung: Herpes-Impfung – und ein Test

Um Dein Pferd zu schützen, wird vor allem die Impfung empfohlen. Sie schützt zwar nicht zu 100 Prozent vor einer Infektion und den dazugehörigen Symptomen. Aber durch die Impfung wird zum Beispiel die Virusausscheidung eingedämmt und die Symptome gemildert. Dazu brauchen Pferde ein stabiles Immunsystem, gesunde Ernährung und natürlich so wenig Stress wie möglich.

Ganz wichtig: Hatte Dein Pferd, zum Beispiel auf einem Turnier oder einem externen Lehrgang, Kontakt zu einem infizierten Pferd, kannst Du Dir sofort Klarheit verschaffen – mit einem PCR Herpes-Test, zum Beispiel von Pezz.  Das Ergebnis bekommst du nach Eingang im Labor innerhalb von 24 bis 48 Stunden!

Der Test selbst ist unkompliziert: In dem Test-Kit von Pezz ist ein Abstrichtupfer. Damit machst Du einen Abstrich in der Nase und im Rachen bei Deinem Pferd. Tipp: Führe den Tupfer so weit wie möglich in die Nase ein. Und vermeide Kontakt mit den Außenbereichen, so vermeidest Du eine Kontamination. Im Labor wird die Probe dann im PCR-Verfahren auf eine Infektion mit Equinem Herpesvirus (EHV-1 und EHV-4) geprüft. Durch dieses Verfahren werden bereits kleinste Virusmengen nachgewiesen.

Bei Pezz gibt es übrigens auch PCR-Tests für Druse und Herpes. Als Leser*in von pferde.de erhältst Du bei Deiner Bestellung 10 Prozent Rabatt mit dem Code PFERDE10. Alle Infos dazu findest Du hier.

Tags: HerpesHerpes-Test

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