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Huzule – 7 Fakten zu den Ponys der Bergbauern

Anke Rottmann by Anke Rottmann
2. Februar 2023
Huzule

Foto: pixabay.com/Fjord77 (Symbolfoto)

Freundlich, ausdauernd und robust – das alles zeichnet diese Rasse aus. Denn der Huzule kommt aus den Karpaten, einer oft unwirtlichen und rauen Gebirgskette. pferde.de hat sieben spannende Fakten über die Ponys der Bergbauern für Dich.

Wer hochgezüchtete Sportpferde mag, wird von den Huzulen noch nichts gehört haben. Wenn Du dagegen ursprüngliche Pferde liebst, solltest Du diese Rasse kennen. Denn die Ponys erinnern nicht nur optisch an ihre Vorfahren. Und auch wenn sie mit maximal 1,47 Metern Stockmaß zu den Kleinen gehören, sind sie ideal Familien- und Freizeitpferde – und machen auch vor der Kutsche einen tollen Job.  

Wenn Du mehr über die Pferde der Bergbauern wissen möchtest – hier kommt das etwas andere Rasseportrait…

1. Huzule – Nachfahre der Tarpane

Huzulen gehören zu den älteren Pferderassen – und gelten als Nachfahren des Tarpans. Früher lebten die Pferde halbwild in den Karpaten. Genauer: zuerst vor allem in den nördlichen Karpaten, später auch im Grenzgebiet zwischen Polen, Rumänien und der Ukraine. An ihrer Seite lebten die Huzulen, ein Bergbauernvolk und Nachfahren der Kosaken und Tartaren. Sie nutzten die robusten Kleinpferde vor allem als Trag- und Zugtiere.

Eine Zucht gab es damals nicht wirklich. Denn zum einen lebten die Pferde halbwild und vermehrten sich so ganz natürlich. Zum anderen ging es den Kleinbauern nicht um Optik oder Körperbau. Die Pferde sollten ausdauernd, robust und nervenstark sein. Dabei wurde auf natürliche Auslese gesetzt, was auch am Futtermangel im Winter lag. Dann trieben die Bergbauern ihre Pferde in den Wald – und dort überlebten nur die Stärksten.

Huzula Karpaten
Foto: pixabay.com/ krystianwin (Symbolfoto)

2. Mit der Kavallerie begann die Zucht

Im 19. Jahrhundert stieg die Nachfrage nach robusten Pferden für die Kavallerie. Damit begann dann auch im Jahr 1856 auf dem damals österreichischen k.k. Gestüt Radautz die planmäßige Zucht der Huzulen. Mit der Zucht folgte man übrigens einem Erlass von Kaiserin Maria Theresia: Die hatte 1771 beschlossen, dass die österreichische Pferdezucht auszubauen sei.

Auf dem Gestüt wurden die Huzulen dann mit Koniks, Arabern und englischen Hengsten gekreuzt. So wurden die kleinen Bergpferde zwar größer – sie verloren aber auch ihre Zähigkeit und Härte. Trotzdem waren sie bei der Armee beliebt: Sie schwor auf die trittsicheren und wetterfesten Reit-, Zug- und Packpferde, vor allem für die Gebirgstruppen.

3. Ein Huzule – drei Typen

Über lange Zeit gab es bei den Huzulen drei unterschiedliche Grundtypen:

  • Der Tarpan-Typ trug die charakteristischen Abzeichen des Bergtarpans.
  • Der Bystrzec-Typ der Huzule ging aus der Kreuzung zwischen Bergtarpan und Konik hervor.
  • Bei dem Przewalsky-Typ waren dagegen Tartaren- und Mongolenpferde eingekreuzt.
Hutzle
Foto: pixabay.com/Fjord77 (Symbolfoto)

4. Huzule – aufgeteilt auf vier Länder

Während des Ersten Weltkriegs wurden die Huzulen auf das Gestüt Luczina in Niederösterreich evakuiert. Nach Kriegsende und dem Zerfall der Monarchie verlor Österreich das Interesse an den kleinen Gebirgspferden. Und so wurden die letzten Zuchtpferde verteilt. Sie kamen auf Gestüte in Rumänien, der Tschechoslowakei, Polen und Ungarn. 1924 wurde in der Huzulei wieder ein Zuchtverband und ein Stutbuch gegründet.

Und 1991 erlebte der Huzule auch in Österreich sein Comeback. Grund dafür war das „Projekt zur Biologischen Kreislaufwirtschaft“ im Moorbad Harbach/Niederösterreich. Dafür suchte man eine  geeignete Pferderasse – und erinnerte sich an die Huzulen. So wurden zuerst Hengste und Stuten aus Polen, Tschechien und der Slowakei geholt.

Später folgten auch Huzulen aus Rumänien und Ungarn. Seit 1994 arbeiten die Länder zusammen. Damals wurde die Hucul International Federation (HIF) zur Förderung des Fortbestandes der Huzulenrasse gegründet. Das Ursprungszuchtbuch für die Huzulen wurde 2003 Polen zuerkannt.

Hutzle Geländeritt
Foto: pixabay.com/Bronisław Dróżka (Symbolfoto)

5. Beliebt – und bedroht

Auch wenn die Huzulen als Kutschpferde und für Wanderritte beliebt sind – es gibt nur noch sehr wenige Pferde dieser Rasse. Geschätzt sind es weltweit weniger als 2.000 reinrassige Huzulen, in Österreich sollen etwa 270 Huzulen leben. Damit gelten sie als vom Aussterben bedroht.

Für ihr Überleben setzt sich unter anderem der „Verband der Züchter des Huzulenpferdes in Österreich“ ein. Auch die ARCHE Austria machte bereits auf die Huzulen aufmerksam und erklärte sie 2006 zur „Rasse des Jahres“. Dazu sind die Huzulen seit 2007 im ÖPUL-Programm der EU für gefährdete Nutztierrassen.

6. Huzule – Erinnerung an die Wildpferde

Auch wenn zwischendurch andere Rassen eingekreuzt wurden: Viele Huzulen erinnern optisch an ihre Vorfahren. So haben sie häufig ein Schulterkreuz, den Aaalstrich und auch schwarze Fesselstreifen. Das alles zeigt, dass sie noch eng mit ihren wilden Ahnen, den Tarpanen, verwandt sind.

Hutzle
Foto: pixabay.com/ Miroslav Sárkozy (Symbolfoto)

7. Nervenstark – aber nicht weiß

Bei den Farben gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Am häufigsten gibt es Falben, Braune und Isabellen. Aber auch Schecken kommen öfter vor. Wer Schimmel liebt, ist bei den Huzulen jedoch an der falschen Stelle: Weiß ist die einzige Fellfarbe, die nicht vorkommt. Charakterlich haben sich die Huzulen viel von ihren Vorfahren bewahrt. Sie sind umgänglich und haben starke Nerven. Dazu sind sie sehr gelehrig und auch ausgeglichen. Aber Vorsicht: Durch die früher sehr raue Haltung, ist der Huzule durchaus selbstbewusst. Das kann sich manchmal als Dickköpfigkeit äußern.

Freunde der Rasse schwören auch auf die Instinkte der Huzulen, die sehr ausgeprägt sind. Bei Ausritten kann das zwar zu kleinen Diskussionen führen, da ein Huzule durchaus mal nicht weiter gehen will. Da er jedoch mutig ist, kannst Du in dem Moment sicher sein, dass sein Gespür für Gefahren durchkommt.

Tags: HuzulePferderassen

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