Es war ein dramatischer Einsatz für die Feuerwehr auf einem Reiterhof: Haflinger Heros hatte sich dort in einer etwa 60 Zentimeter tiefen Pfütze auf einer Koppel festgelegt – und drohte zu ertrinken und erfrieren.
Der Notruf ging am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr bei der Feuerwehr in Gütersloh ein: Auf einer Koppel hatte sich Haflinger Heros festgelegt. Das Fatale: Der 37-jährige Wallach lag in einer tiefen Pfütze – und brauchte schnelle Hilfe.
Das stellten auch die Retter vor Ort fest: Das Pferd lag in einer großen Pfütze, sein Kopf war bereits unter Wasser. Um Zeit zu gewinnen, senkten sie erst einmal mit Hilfe einer Tauchpumpe den Wasserpegel – mit Erfolg. Danach kam Schritt 2 der Rettung: Sie „zogen das Pferd mit vereinten Kräften auf einen festeren Untergrund“, berichtet der Löschzug Friedrichsdorf auf Facebook.
Auf festem Boden kümmerte sich ein Tierarzt um den völlig geschwächten Haflinger. Und auch die Retter blieben im Einsatz: Sie stellten einen Infrarot-Wärmestrahler sowie 1.000-Watt-Lampen auf und legten Decken (Affiliate-Link) auf das Tier, um das stark unterkühlte Pferd aufzuwärmen.

Nach drei Versuchen stand Haflinger Heros wieder
Dann wollten die Retter Heros wieder auf die Hufe bringen. Doch das war gar nicht so einfach. Der Versuch, ihn mit einem Hebegeschirr aufzurichten, blieb zunächst ohne Erfolg. Erst nach zwei bis drei Anläufen kam der Haflinger langsam wieder auf die Beine „und wir konnten das Pferd der erleichterten Besitzerin übergeben“, so die Feuerwehr. Der Tierarzt übernahm die weitere Behandlung.
Für die Retter war der Einsatz nach rund drei Stunden vorbei: „Wir wünschen dem Pferd und der Besitzerin auf diesen Schreck, alles Gute.“ Die Wünsche halfen. „Die Glocke“ berichtet: Am Tag nach der Rettungsaktion war der 37-jährige Wallach noch etwas steif, aber gesund und munter.








