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Ist Dein Pferd ein Dauerfresser? 7 Tipps für ewig hungrige Pferde

Anke Rottmann by Anke Rottmann
12. Dezember 2023
Pferd frisst Heu.

Foto: unsplash.com/Chris Robert (Symbolfoto)

Es gibt Pferde, für die scheint ihr Leben nur aus einer Beschäftigung zu bestehen: futtern! Was im ersten Moment als Macke erscheint, kann aber gesundheitliche Folgen haben. pferde.de hat 7 Tipps für Dauerfresser

Hand aufs Herz: Kennst Du auch einen Dauerfresser auf vier Hufen? Mit ihm oder ihr wird bereits der Weg zur Weide zum Bummel-Gang, weil schon unterwegs jeder Halm mitgenommen werden muss. Auf der Stallgasse entwickelt er sich zum tierischen Staubsauger, weil ein paar Futterkörner auf dem Boden liegen. Und natürlich muss jede Tasche oder Dose genau untersucht werden – es könnte ja ein Leckerli darin stecken…

Und das alles ist eigentlich normal. Genauer: Es liegt den Pferden in den Genen. In Freiheit sind sie nämlich bis zu 18 Stunden am Tag mit Futtern beschäftigt. Heißt: Pferde sind ganz natürliche Dauerfresser. Das liegt auch an ihrem Magen: Der ist eher klein, fasst nur rund 15 Liter. Daher frisst das Pferd kontinuierlich kleine Mengen. Das Futter bleibt dann etwa zwei bis drei Stunden im Magen, bevor es Richtung Darm weiterwandert.

Haflinger grast auf Weide
Foto: pixabay.com/ramboldheiner (Symbolfoto)

Dauerfresser durch Hunger

Doch warum gibt es Pferde, die immer fressen wollen? Dafür gibt es laut Experten mehrere Gründe. Einer ist die gängige Futterpraxis in vielen Ställen: Pferde bekommen zu festen Zeiten ihr Futter. Einige Pferde teilen sich ihre Raufutter-Portionen ein, andere schlingen sie runter, weil ihnen die Fresspausen zu lang sind. So entwickeln Sie auf Dauer einen ständigen Hunger und fressen alles, was sie vor die Nase bekommen. Und dann gibt es schlicht Futterneid beziehungsweise Futterkonkurrenz. Heißt: Frisst der Artgenosse nebenan, wird eben auch weitergefuttert.

Doch einen anderen Grund halten Experten für besonders wichtig: die Futterqualität. Denn Pferde nehmen mit dem Futter wichtige Nährstoffe auf. Doch das moderne Heu hat oft nur wenige Kräuter – und so fressen viele Pferde deutlich mehr als notwendig, um genug Nährstoffe zu bekommen.

Gras allein reicht für die Pferdefütterung nicht aus.
Foto: pexels.com/Zahaoha (Symbolfoto)

Für Pferde kann das ewige Fressen Folgen haben. Eine klassische „Nebenwirkung“: Es wird immer dicker. Und wie bei uns Menschen schlägt Übergewicht auf die Gesundheit: Ist ein Pferd zu dick, besteht ein höheres Risiko, dass es an Krankheiten wie Hufrehe, Diabetes oder EMS erkrankt.

Daher ist es gut, wenn ein dauerfressendes Pferd aus der Futter-Falle geholt wird. Hier sieben Tipps, die helfen können:

1. Kauen macht satt

Bei Pferden wird die Sättigung auch übers Kauen gesteuert. Heißt: Je mehr Dein Pferd kaut, desto schneller ist es satt. Und dafür braucht es vor allem Raufutter. Denn: Kraftfutter muss weit weniger gekaut werden als Heu. Für ein Kilo Heu braucht ein Pferd etwa 40 Minuten und rund 3.500 sogenannte Kauschläge. Ein Kilo Hafer verschwindet dagegen innerhalb von zehn Minuten – und das Pferd braucht dafür gerade mal 800 Kauschläge.

2. Langsam fressen

Wenn Dein Pferd ständig hungrig ist, sollte es am besten auch immer die Möglichkeit zum Futtern haben. Das führt zwar in den ersten Wochen meist dazu, dass die Pferde alles runterschlingen. Aber in den meisten Fällen gewöhnen sich die Pferde schnell an die neue Situation. Trotzdem kannst Du einer Überfütterung vorbeugen – zum Beispiel mit sogenannten Slow-Feedern oder einem engmaschigen Heunetz. So kann Dein Pferd immer futtern, nimmt aber deutlich weniger zu sich. Und wird im besten Fall sogar zu einem Futter-Genießer.

Heunetze auf einer Weide.
Foto: unsplash.com/Michal GADEK (Symbolfoto)

3. Auf den Zuckergehalt achten

Wenn Dein Pferd viel Gras futtert, dann nimmt es auch Zucker zu sich. Denn Gräser – und auch Getreide – produzieren durch Sonnenlicht Glukose und speichern diesen Zucker in konzentrierter Form als Stärke in ihren Samen oder in der Wurzel. Und dieser Zucker bleibt auch im Heu enthalten. Heute gibt es Gräsersorten, bei denen bis zu 16 Prozent Zucker im Heu stecken. Das ist zu viel – und sorgt dafür, dass Pferde davon besonders viel futtern. Was eigentlich logisch ist: Wer kann bei süßen Naschereien schon nein sagen. Idealer sind daher Sorten, bei denen der Zuckergehalt unter sechs Prozent liegt.

4. Nährstoffe prüfen

In Heu stecken Heu sehr viele wichtige Nährstoffe, die Pferde brauchen. Hochwertiges, qualitätvolles Heu hat zum Beispiel viel Calcium und Phosphor. Ist die Qualität dagegen schlecht, frisst Dein Pferd entsprechend viel, um seine Speicher im Körper auffüllen zu können. Deshalb kann eine Prüfung der Heu-Qualität sinnvoll sein.

5. Die tierischen Kumpel müssen passen

Tatsächlich spielt auch die Zusammensetzung der Herde eine Rolle. Zum einen haben zum Beispiel rangniedrige Pferde das Problem, dass sie von Futterstellen verjagt werden. Das führt zu Dauerhunger – und dann auch zum Dauerfressen.

Haflinger stehen auf einer Weide.
Foto: pixabay.de/Louven (Symbolbild)

Dazu gibt es leicht- und schwerfuttrige Pferde. Leichtfuttrig heißt: Das Pferd kann große Futtermengen aufnehmen und verwerten. Schwerfuttrige Pferde haben dagegen Mühe, genügend Futter aufzunehmen, um ihren täglichen Energiebedarf zu decken. Werden die Herden entsprechend eingeteilt, kann auch die Fütterung auf sie eingestellt werden. So können leichtfuttrige Pferde zum Beispiel mageres Heu bekommen.

6. Den Tierarzt fragen

Wenn Dein Pferd ein Dauerfresser ist, kann auch eine Krankheit, wie zum Beispiel das Equine Cushing Syndrom, die Ursache sein. Deshalb solltest Du für Deinen Dauerfresse einen Termin beim Tierarzt vereinbaren. Er kann Dir auch bei der passenden Ernährung helfen.

7. Bewegung gegen den Hunger

Es klingt im ersten Moment komisch, aber tatsächlich hilft Bewegung gegen Hunger. Das Motto lautet also: Viel Bewegung, weniger Appetit! Sport verbrennt nicht nur Kalorien, sondern zügelt auch den Hunger – das gilt nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei Pferden. Und das heißt: Das Pferd sollte täglich trainiert werden. Denn auf der Weide bewegen sich Pferde zwar, aber meist eher entspannt. Durch ein gutes Training mit Galopp- und Trabphasen kommt dazu auch der Kreislauf in Schwung.

Tags: PferdefütterungPferdegesundheit

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