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Lewitzer – 7 Fakten zu den Ponys made in Germany

Anke Rottmann by Anke Rottmann
22. Februar 2023
Foto Pixabay/Rebeccas Pictures (Symbolfoto)

Foto Pixabay/Rebeccas Pictures (Symbolfoto)

Sie sind eine junge Rasse – und fallen sofort auf. Warum? Weil die Lewitzer schicke Schecken sind. pferde.de hat 7 spannende Fakten über die Ponys made in Germany.

Was Lewitzer auszeichnet? Jedes Pony ist einzigartig. Und das liegt nicht nur an der Scheckung. Auch als Freunde auf vier Hufen sind die Ponys für Kinder einzigartig. Denn die Ponys punkten als Freizeitpartner genauso wie als Turnierpferde. Dabei zeigen sie schon in der Führzügelklasse ihr Können. Und auch für Teenager sind Lewitzer ideal. Kein Wunder also, dass die junge Rasse aus Mecklenburg-Vorpommern immer beliebter wird.

Wenn du mehr über die Ponys made in Germany wissen möchtest – hier kommt das etwas andere Rasseportrait…

1 – Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es los

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren kleine Pferde in Deutschland eher eine Rarität auf vier Hufen. Doch nach dem Krieg änderte sich das. Denn gerade die Ponys konnten gut eingesetzt werden – in der Landwirtschaft auf kleinen Flächen, als Kutschpferde und auch für die Freizeit. Und auch Werner Spengler begeisterte sich für die Kleinen, vor allem für gescheckte Ponys. Mit ihnen züchtete er und baute sich in Teterow eine neue Existenz als Fuhrunternehmer auf. Was er nicht ahnte: Eines seiner Hengstfohlen, Salto B 385, würde der „Gründungsvater“ einer neuen Rasse werden…

Foto: Piabay/Dorena

2 – Bunte Pferdchen – für die Kinder

Rund 100 Kilometer entfernt erkannte auch der damalige Direktor des VE Gut Lewitz Ulrich Scharfenorth den neuen Bedarf an Ponys. Er wollte Ponys züchten, die gelehrig, leistungsbereit, freundlich und nervenstark sind. Und da seine Kinder sich in Schecken verliebten, sollten es eben  „bunte Pferdchen“ sein. Dafür holte er sich sieben Pferde aus der Gegend um Teterow – darunter auch Salto B 385.

Dabei gab es zuerst keine besonderen Zucht-Vorschriften. So waren die gescheckten Ponys zunächst zwischen 1,15 bis 1,48 Meter groß. Nach und nach wurden die Pferde dann einheitlicher. Und diese neue Zucht brauchte natürlich auch einen Namen. Sachlich sollte er sein – und sofort zeigen, wo die Ponys herkommen. Und da die Zucht in der Region Lewitz gezüchtet wurden, entstand zuerst der Begriff „Lewitzer Schecke“. Doch weil auch einfarbige Fohlen geboren wurden, wurden sie kurz als Lewitzer bezeichnet.

3 – Berlin beschloss das Aus für die Lewitzer

Kaum in Schwung, stand die Zucht schon 1976 fast wieder vor dem Aus. Denn in der DDR hatte auch die Pferdezucht einem Plan zu folgen. Und damals entschieden die Verantwortlichen in Berlin: Ausschließlich Haflinger dürfen noch gekört werden. Für alle anderen Zuchten hieß das: Es wird keine neuen gekörten Hengste mehr geben. Schlimmer noch: Bereits gekörte Hengste sollten sogar abgekört werden. Damit war auch das Ende der Lewitzer beschlossen.

Foto: Pixabay/Dorena

Doch Ulrich Scharfenorth und einige Mitstreiter gaben nicht auf. Sie setzen sich vehement für „ihre“ Ponys ein. Und hatten schließlich Erfolg: Fünf Jahre später durften die Lewitzer wieder gekört werden. Und damit begann ein Höhenflug für die bunten Kleinen, sie wurden zum Beispiel nach Polen, Estland, Belgien und in die Bundesrepublik exportiert. Dazu gab es die Pferdetage in Lewitz, die vor allem bei Kindern für große Begeisterung sorgten.

4 – Harte Zeiten nach dem Mauerfall

Nach der Wiedervereinigung wurden viele volkseigene Betriebe verkauft. Dieses Schicksal traf auch das VE Gut Lewitz. Und die neuen Besitzer hatten kein Interesse an einer Pferdezucht. Entsprechend wurden die Lewitzer kurzerhand verkauft. Doch die schicken Schecken hatten Glück: Zu DDR-Zeiten gab es noch andere Lewitzer-Züchter – und diese blieben „ihren“ Pferden treu. Und die gescheckten Ponys fanden in ganz Deutschland neue Fans. Seitdem werden die Lewitzer in fast allen Bundesländern gezüchtet.

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5 – Lewitzer – Deutsches Reitpony oder eine eigene Rasse?

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung tat sich zuerst mit den „neuen“ Ponys schwer. Es gab den Plan die Lewitzer in die Rasse des Deutschen Reitponys einzugliedern. Doch die Züchter machten nicht mit. Und so gab es nach vielen Diskussionen auch von der FN ein Okay. Seit dem 1. Juli 2001 sind die Lewitzer eine international anerkannte und eigenständige Rasse.

6 – Lewitzer – nicht alle für Anfänger ideal

Die Kleinen sind robust, anspruchslos, umgänglich und freundlich. Dadurch sind sie für Kinder und auch für Anfänger ideale Partner auf vier Hufen. Doch Vorsicht: Unter den Lewitzern gibt es unterschiedliche Kategorien. Und in der Kategorie 3 sind auch Vollblutaraber eingekreuzt worden. So entstand ein quirliges Reitpony, dass einen einfühlsamen und erfahrenen Reiter sucht.

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7 – Lewitzer – erfolgreich im Sport

Lewitzer sind wahre Allrounder. Das liegt auch daran, dass diese Ponys Abwechslung lieben. Und sie sind sehr sportlich. Daher sind Lewitzer vor allem für junge Reiter das ideale Einstiegspony in dem Turniersport. Sie sind dabei in fast allen Klassen vorne dabei – sei es in der Dressur, beim Springen, in der Vielseitigkeit, beim Westernreiten oder beim Fahren.

Auch bekannte Fahrer wie Tim Dallmann schwöre dabei auf Lewitzer. Mit der Stute Fanny holte er viele S-Siege.

Tags: Pferderassen

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