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Mais für Pferde – 7 Fakten zur Fütterung

Anke Rottmann by Anke Rottmann
19. Januar 2026
Bei der Fütterung mit Mais gilt es für Pferdehalter einiges zu beachten.

Foto: pixabay.com/GoranH (Symbolfoto)

In Amerika gehört er zur Pferdefütterung fast immer dazu. Auch bei uns setzen Besitzer immer häufiger auf Mais als Futter für ihre Pferde. Hier 7 Fakten zu dem süßen Getreide.

Sein Ursprung liegt in Mexiko. Dort bauten Menschen bereits vor 9.000 Jahren ein Wildgras an, aus dem sich dann Mais entwickelte. Nur: Damals verloren die Kolben schnell ihre Körner. Doch vor 6.000 Jahren ähnelte die Pflanze schon sehr unserem heutigen Mais. Wenn auch nicht in der Größe: Damals war der Kolben nicht mal zwei Zentimeter lang. Für die Indios war das unwichtig. Für sie war es eine heilige Pflanze.

Nach Europa kam die Pflanze dann durch Christoph Kolumbus. 1496 brachte er Maiskörner nach Spanien, die nach der indianischen Bezeichnung „mahiz“ genannt wurden.  Und auch wenn der Mais seitdem in Europa immer beliebter wurde – die USA bleiben das Maisland Nummer 1. Dort gibt es sogar den „corn belt“, den Maisgürtel. Kein Wunder also, dass in Amerika Mais auch bei der Pferdefütterung eine wichtige Rolle spielt.

Und dieser Trend ist auch in Europa angekommen. Mittlerweile wird er zum Beispiel gerne als „Dickmacher“ genutzt, wenn Pferde ein bisschen zu dünn sind. Doch wird er seinem Ruf gerecht? Und was steckt wirklich in den Körnern? Hier 7 Fakten zu dem süßen Getreide:

1. Mais für Pferde: Viel Stärke, wenig Eiweiß

Vor allem bei Sportpferden wurde zuerst auf Mais gesetzt. Der Grund: Die Angst vor zu viel Eiweiß durch Hafer oder Gerste. Da waren die Körner eine gute Alternative. Denn: Mais hat mit 8,6 Prozent im Vergleich zu anderen  Getreidesorten den geringsten Proteingehalt. Dagegen steckt in den Körnern jede Menge Stärke. Wird er richtig verarbeitet, kann sie vom Körper schnell aufgenommen und über den Blutzucker integriert werden. Somit ist er eine kleine Energiebombe – vergleichbar mit einem  Stück Traubenzucker für uns Menschen.

Kraftfutter fürs Pferd in flacher Schale.
Foto: pixabay.de/Verfeed (Symbolbild)

2. Mais: Die Kalorienbombe

Tatsächlich hat sich Mais als „Dickmacher“ durchaus einen Ruf erarbeitet. Kein Wunder: 15 Megajoule pro Kilo Mais entsprechen 6.400 Kilokalorien. Aber Vorsicht: Pferde nehmen bei einer Maisfütterung zwar schnell zu. Aber dabei steigt lediglich das Gewicht. Auf die Muskelmasse haben die Körner keinen Einfluss, da sie nicht die dafür notwendigen Proteine liefern.

3. Achtung, Hufrehe-Gefahr

Zu viel Mais kann das Hufrehe-Risiko beim Pferd steigern. Der Grund: sein Stärke- und Zuckergehalt. Wenn große Mengen gefüttert werden, können Magen und der vordere Dünndarm die Körner nicht komplett in ihre Bestandteile zerlegen. Die Folge: Sie kommen teilweise unvollständig verdaut in den Dickdarm. Dort vermehren sich durch das Überangebot an Kohlenhydraten spezielle Bakterien explosionsartig. Das Problem: Sie scheiden als Nebenprodukt Milchsäure aus. Dadurch verändert sich der pH-Wert in den sauren Bereich. Am Ende wird der gesamte Organismus langsam übersäuert. Und genau das kann Hufrehe auslösen.

Mais ist mittlerweile ein gängiges Futtermittel für Pferde.
Foto: pixabay.com/Coernl (Symbolfoto)

4. Löst Mais Sommerekzeme aus?

Zwar wird Mais als Auslöser für Allergien oder Sommerekzeme erwähnt. Doch dafür gibt es bislang keinen wissenschaftlichen Nachweis. Allerdings besteht durchaus die Gefahr, dass er das Risiko erhöhen kann. Der Grund: In den Körnern können Schimmelpilzgifte stecken. Die können im Körper die Leber und Nieren schädigen – und das kann die Allergiebereitschaft fördert.

5. Mais beliefert Pferde im Winter mit Energie

Durch die vielen Kohlenhydrate liefert der Mais viel Energie. Deshalb wird er zum Beispiel in den USA gerne an Rennpferde verfüttert. Auch trächtige Stuten bekommen die Körner als Extra-Power. Und im Winter kann er durchaus helfen. Denn: Pferde, die längere Zeit Kälte ausgesetzt sind, brauchen mehr Energie. So können sie ihre Körpertemperatur aufrecht halten.

6. Die Menge macht’s

Wie so oft, gilt auch hier: Die richtige Menge ist wichtig. Ein Pferd sollte nicht mehr als 0,5 bis 1 Gramm Stärke in Form von Maisflocken pro Kilo Körpergewicht aufnehmen. Das heißt: Ein Pferd, das 600 Kilo wiegt, kann zwischen 500 bis 1.500 Gram Maisflocken täglich futtern. Aber Vorsicht, wenn Du Deinem Pferd unterschiedliche Futtersorten anbietest. Auch in Müslis steckt oft Mais. Du solltest daher auf die angegebenen Fütterungsempfehlungen achten.

Mineralfutter: Mann füttert Pferd
Foto: Adobe Stock/Lightfield Studios (Symbolfoto)

7. Erst verarbeiten, dann füttern

Schon die Menschen haben im späten 17. Jahrhundert festgestellt: Wer sich überwiegend von Mais ernährt, wird krank. Der Grund: In Europa wurde der Mais damals wie Korn gemahlen. In Mexiko dagegen wurde Mais in einer Kalklösung eingeweicht, geköchelt und erst dann verarbeitet. So wurde das Niacin aufgeschlossen und das lebenswichtige Vitamin B freigesetzt.

Auch für Pferde gilt: Damit sie ihn vertragen, muss der Mais zunächst verarbeitet werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Puffern: Dabei wird mit Hitze und Druck das im Mais enthaltene Wasser verdampft, die Stärke quillt heraus und erstarrt – das Popcorn ist da.
  • Mikronisieren: Der Mais wird schlagartig immer wieder mit Infrarotlicht erhitzt.
  • Aufkochen: Dadurch wird der Effekt der Stärke abgeschwächt.
Tags: Pferdefütterung

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