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Pferde-Check vorm Trainings-Neustart – 7 Dinge, auf die Du achten solltest

Anke Rottmann by Anke Rottmann
25. September 2022
Reiterin und Pferd auf dem Reitplatz.

Foto: unsplash.com/Thomas Peham (Symbolbild)

Nach einer Trainingspause schnell Sattel und Trense rauf und los? Ganz so einfach sollte man es sich nicht machen, sagt Julia Greb. Die Heilpraktikerin nennt 7 Tipps für den Pferde-Check vor dem Trainings-Neustart.

Als Reiter genießen wir die Zeit bei unseren Pferden. Aber wenn wir ehrlich sind: Im stressigen Alltag muss es leider auch im Stall mal schnell gehen. Doch gerade nach einer längeren Auszeit sollten wir uns ausreichend Zeit nehmen, damit auch unser Partner auf vier Hufen wieder entspannt mit dem Training beginnen kann. Worauf du dabei achten solltest, sagt Julia Greb, Pferde-Heilpraktikerin aus Bochum.

1. Einmal den Ist-Zustand checken

Gerade nach einer längeren Pause solltest Du Dein Pferd genau ansehen. Ist es wirklich fit für das Trainingspensum, dass Du geplant hast? „Um Fehlbemuskelungen und eine Überlastung zu verhindern, sollte der Ist-Zustand des Pferdes vor dem Trainingsstart therapeutisch überprüft werden“, so Greb. Dazu solltest Du natürlich Deinen Trainingsplan auf Dein Pferd zuschneiden. Denn: Ein gut trainiertes Pferd hält gerade mal ein bis zwei Wochen seine Kondition – wenn es in dieser Zeit im Schritt bewegt wird. Dazu lassen auch die Rückenmuskeln nach. Daher ist es sinnvoll, maximal jeden zweiten Tag in den Sattel zu steigen.

Zwei Frauen putzen ein Pferd.
Foto: unsplash.com/Lana Weper

2. Putzen als Gesundheits-Check

Schon beim Putzen sollten Pferdebesitzer aufmerksam sein, rät Greb. Drückt das Pferd beispielsweise den Rücken weg, oder weicht es bei Berührungen im Schulter- oder Halsbereich zur Seite aus, können dies Hinweise auf eine verspannte Muskulatur sein. Heißt: Wenn Dein Pferd so reagiert, solltest Du genauer hinsehen.

3. Pferde-Check: Vorsicht beim Gurten

Klar, der Gurt soll immer langsam angezogen werden. Wenn Du das beherzigst aber Dein Pferd trotzdem abwehrend reagiert, ist das ein Hinweis auf Verspannungen, so Greb. Das heißt: Du solltest Dein Training auf jeden Fall mit einer ausreichenden Lösungsarbeit beginnen, damit Dein Partner auf vier Hufen entspannt mitarbeiten kann.

Foto: pixabay.com/Dorian Krauss (Symbolbild)

4. Einmal den Sattel überprüfen

Gerade nach einer längeren Auszeit verliert Dein Pferd an Muskulatur. Die Folge: Der Sattel könnte nicht mehr richtig passen. Und das kann zu Druckstellen und mechanischen Bewegungseinschränkungen führen. Daher solltest Du den Sattel vor dem Trainings-Start überprüfen. Und bei Unsicherheiten einen Sattler draufgucken lassen.

5. Pferde-Check: Genau hinsehen bei der Longenarbeit

Klar, beim Longieren solltest Du Dein Pferd auf der linken als auch auf der rechten Hand arbeiten. Dabei kannst Du auch beide Seiten miteinander vergleichen. Dein Pferd bewegt sich unterschiedlich? Dann kann das ein Hinweis auf eine Schiefe mit muskulärer Ursache sein.

Foto: Adobe Stock (Symbolfoto)

6. Mehr Energie fürs Pferd

Wenn Du, zum Beispiel nach einer Pause, das Training wieder erhöhst, brauchst nicht nur Du sondern auch Dein Pferd mehr Energie. „Es empfiehlt sich daher, schon im Vorfeld dafür zu sorgen, dass das Pferd ausreichend Energie über sein Futter bekommt“, so Greb. „Oftmals ist eine ausschließliche Fütterung mit Heu nicht ausreichend.“

7. Pferde-Check: Achte auf wertvolle Mineralstoffe

„Pferdebesitzer sollten analysieren, wie ihr Pferd in Bezug auf Nahrungsergänzungen aufgestellt ist“, sagt Expertin Greb. Heißt: Du solltest einmal prüfen lassen, ob Dein Pferd alle wichtigen Mineralstoffe, Vitamine und Co. bekommt. Denn: Je mehr Du trainierst, desto höher ist der Verbrauch Deines Partners auf vier Hufe. Daher kann es sein, dass Du das Futter entsprechend ergänzen solltest.

Tags: PferdegesundheitTrainingTrainingspause

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