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Pferde ohne Hufeisen: Das musst Du über Hufe wissen

Leonie Greife by Leonie Greife
1. Oktober 2020
Hufe von einem Pferd.

Foto: pixabay.de/chacha8080 (Symbolfoto)

Hand aufs Herz: Wie intensiv hast Du Dich bis jetzt mit den Hufen Deines Pferdes auseinander gesetzt – vor allem, wenn es keine Hufeisen hat? Wie gut, dass wir Dir hier alle wissenschaftlichen Fakten zum Thema Hufe zusammengetragen haben.

Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als seien Hufe total hart und im Grunde unzerstörbar – die Hufe sind kein überdimensionaler Nagel. Stattdessen sind Pferdehufe sehr komplexe Gebilde. Darin stecken Knochen, Sehnen, Bänder, Arterien, Venen, Nerven, Knorpel, Gelenkflüssigkeit, … Du verstehst, was wir sagen wollen.

Ursprünglich hatten die ersten Pferde noch fünf Zehen. Irgendwann bildeten sich die äußeren Zehen zurück, während der mittlere immer größer wurde. Das ist das, was wir heute noch als Huf kennen. Die Überreste der Zehen, die direkt neben dem mittleren waren, bilden jetzt den V-förmigen Strahl im Huf.

Und auch die äußeren Zehen sind noch vorhanden, sie bilden knöcherne Vorsprünge am Hufbein. Eigentlich haben Pferde also noch immer fünf Zehen, vier von ihnen sind aber sehr unausgereift.

Hufe sind wie Stoßdämpfer für Pferde

Wenn die Hufe eines Pferdes belastet werden, sollten sie sich ausdehnen – die Struktur der Hufe hilft nämlich, Stöße abzudämpfen. Wenn ein Pferd keine Hufeisen trägt, und die Hufe korrekt geschnitten sind, verteilt sich die Kraft gleichmäßig auf den Hufen. Dadurch werden die darüber liegenden Teile des Beins, wie Fessel-, Knie- und Sprunggelenk, geschont.

Die Belastung der Hufe sorgt zudem für eine gut funktionierende Durchblutung: Wenn das Pferd den Huf belastet, wird das Blut darin wieder zurück in Richtung Herz gedrückt. Wenn das Pferd den Huf hebt, strömt dagegen Blut hinein.

Die Forschung legt außerdem nahe, dass Pferde durch ihre Hufe ein Gespür für den Untergrund bekommen, auf dem sie laufen – auch wenn sie nicht so empfindlich sind, wie wir Menschen, wenn wir barfuß laufen.

Huf eines Pferdes auf einer Wiese.

Wenn ein Pferd nun beschlagen wird, nehmen die Hufeisen viele von den natürlichen Funktionen, die ein Huf eigentlich erfüllt: Sie können sich nicht mehr ganz so frei ausdehnen und die Pferde verlieren den direkten Kontakt zum Boden – und dadurch ihr Gespür für den Untergrund.

Die Evolution der Hufeisen

Geschichtlich gesehen sind Hufeisen eine relativ junge Erfindung. Sie kamen erst im Mittelalter auf, etwa zu der Zeit, als Menschen anfingen, Pferde in Ställen zu halten. „Die Römer ritten und arbeiteten noch mit Pferden ohne Hufeisen“, erklärt Angelo Telatin, Professor für Pferdekunde an der Delaware Valley University in Pennsylvania.

Im Mittelalter aber wollten die Menschen ihre Pferde vor Dieben schützen und brachten sie in Ställen auf der Burg unter. Plötzlich bewegten die Tiere sich nicht mehr und standen in ihrem Urin. Hufprobleme waren die Folge.

Bewegung schafft gesunde Hufe

Damit Pferde gesunde Hufe haben, müssen sie sich bewegen – am besten sollten Pferde auf kleinen, glatten Steinen wie etwa Kieseln laufen: Harter Untergrund stärkt die Hufe.

Heutzutage sind die meisten Pferde aber wie auf einem Teppich unterwegs – in weich eingestreuten Boxen, auf Rasenflächen oder sandigen Reitplätzen. Dabei schwächen Matsch, feuchtes Gras und besonders Urin und Kot die Hufstruktur. Deshalb sind die Hufe vieler Pferde Ausritten auf unterschiedlichen Untergründen nicht mehr gewappnet.

Aber es gibt auch andere Faktoren, die Hufeisen notwendig machen. Bei einigen Pferden ist die Beschaffenheit der Hufe auch genetisch bedingt. Oder sie haben sich als Fohlen nicht genug draußen auf verschiedenen – auch harten! – Untergründen bewegt.

„Barfuß“-Hufe richtig pflegen

Die Experten sind sich einig: Der natürliche Zustand der Hufe passt nicht mehr zu der Realität, in der viele Reitpferde heute leben. Oft ist es deshalb keine Option, die Hufe einfach nicht mehr zu beschneiden und auf die natürliche Abnutzung zu vertrauen. Gleichzeitig ist es unter diesen Umständen schwieriger, auf Hufeisen zu verzichten.

Ein Hufschmied bearbeitet Hufe.

Solltest Du Dich doch dazu entscheiden, kommt es auf die richtige Pflege und Beschneidung an. Hufschmied Stephen O’Grady empfiehlt, lediglich die Hufwand nachzurunden und bei der Sohle auf die Reibung im Alltag zu setzen. Trachte und Strahl sollten getrimmt werden, damit sie auf einer Höhe sind. Wenn die Sohle etwas uneben ist, kann der Hufschmied alles begradigen, damit sich das Gewicht besser verteilen kann.

Pferdehufe komplett sich selbst zu überlassen, könnte funktionieren, wenn sie nicht geritten werden – aber ein Arbeitspferd benötigt eine solide Form, um das zusätzliche Gewicht tragen zu können.

Tags: BarhufHufeHufeisenHufgesundheitHufschmiedHufschmiedin

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