Die Bilder sind unfassbar grausam: In einem Schlachthof in Kaiserslautern kämpfen Pferde minutenlang gegen den Tod. Der Skandal wurde von einem Tierschützer aufgedeckt. Jetzt hat das Veterinäramt reagiert…
Es gibt Bilder, die einfach unerträglich sind. Und der Film von Tierschützer Philipp Hörmann gehört dazu. Er zeigt über fünf Wochen Einblicke in einen Schlachthof in Kaiserslautern. Pferde werden dort offensichtlich nicht ausreichend betäubt und leiden schrecklich. Sie liegen auf dem Boden, bluten aus. Und versuchen dabei immer aufzustehen, wiehern, kämpfen um ihr Leben. Das Unfassbare: Der Todeskampf dauert knapp zwei Minuten.
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schlachthof
Philipp Hörmann hat das Bildmaterial an die Polizei weitergegeben. Und die schaltete die Staatsanwaltschaft ein. „Wir müssen dabei alle zur Verfügung stehenden Fakten miteinbeziehen“, so Dr. Udo Gehring, Oberstaatsanwalt in Kaiserslautern, gegenüber pferde.de. „Diese Prüfung ist noch nicht abgeschlossen.“
Für Philipp Hörmann, gelernter Metzger und heute überzeugter Tierrechtsaktivist, ist die Antwort klar: „Hier liegt der Tatbestand der Tierquälerei vor. Das Pferd wurde falsch betäubt, verblutet bei vollem Bewusstsein. Die Täter und Verantwortlichen müssen dafür bestraft werden“, sagt er gegenüber dem „SWR“.
Veterinäramt schließt Schlachthof „bis auf Weiteres“
Der Bericht zeigt erste Folgen. Die Kreisverwaltung hat ebenfalls reagiert. Nach dem die Vorwürfe öffentlich wurden, gab es auf dem Schlachthof „umfangreiche tierschutzrechtliche Kontrollen.“ Dabei wurden erhebliche Mängel festgestellt. „Das Veterinäramt kam nach der Beurteilung des Videomaterials und des Kontrollergebnisses im Betrieb zum Schluss, die Schlachtungen bis auf Weiteres einzustellen.“
Das Traditions-Unternehmen ist über die Stadtgrenzen bekannt. Der Geschäftsführer wurde gerade erst einstimmig erneut zum Obermeister der Fleischer-Innung Westpfalz gewählt. Doch auf Nachfragen wollte er sich bislang nicht äußern. Ganz anders Helmut Härting, Sohn des ehemaligen Metzgerei-Inhabers: „Die Aufnahmen haben mir fast das Herz rausgerissen“, sagte er gegenüber der „Rheinpfalz“.









Können diese Menschen ihren Kindern in die Augen sehen ? Und sagen ich habe heute eine gute Arbeit getan. Respekt und Achtung mehr muss man nicht sagen.
der gesamte betrieb sollte geschlossen bleiben und die akteure mit einem berufsverbot belegt werden.
das gesamte metzgerhandwek wird durch solche entmenschten typen geschädigt.
Es ist schrecklich, grausam, einfach unfaßbar! Solche Unmenschen müßten lebenslänglich ins Gefängnis gesperrt werden, damit sie nie mehr Tiere quälen können.