Ein Pferdeschänder hat sich in Sachsen-Anhalt an einem Pony vergangen. Die Polizei ermittelt – und hat auch schon einen Tatverdächtigen. Die Befürchtung: Es könnte nicht seine erste Tat gewesen sein…
Ein Pferdebesitzer aus Gardelegen (Sachsen-Anhalt) konnte es nicht fassen, als er die Bilder seiner Überwachungskamera sah. Morgens um 6 Uhr schlich sich ein Mann zu seiner Ponystute und verging sich an ihr. Ganze 90 Minuten dauerte der Missbrauch laut Polizei. Dann verschwand der Pferdeschänder von der Koppel.
Der Pferdebesitzer ging sofort zur Polizei. Und die ermittelte im Eil-Tempo. Mit Erfolg: „Im Rahmen der weiteren Ermittlungen erhärtete sich ein Tatverdacht gegen einen 32-jährigen Mann“, heißt es in einer Mitteilung des Polizeireviers Salzwedel. Und die Beamten fanden Anhaltspunkte für eine weitere Tat. Denn: Auch in Klötze war kurz zuvor ein Pferd sexuell missbraucht worden. Und auch diese Tat wurde von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.

War der Pferdeschänder auch in Klötze?
Dort kam ein Mann am 12. April zwischen 22.30 Uhr und 23.50 Uhr auf eine Koppel an der Oebisfelder Straße. „Der bislang unbekannte Täter hat eine schlanke Statur und war zur Tatzeit mit einer hellen Jacke, dunklen Hose, hellen Mütze und Schuhen mit Reflexionsstreifen bekleidet“, so die Polizeiinspektion Stendal.
Nach dem Vorfall wurden die missbrauchten Pferde vom Tierarzt untersucht. Dabei wurden keine äußerlichen Verletzungen festgestellt. „Es wurden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und wegen Hausfriedensbruch eingeleitet“, so die Polizei.
Jetzt wird geprüft, ob der 32-jährige Tatverdächtige diese Tat begangen haben könnte. Die Ermittlungen dauern an.








