• Pferdemarkt
  • Versicherung
  • Reitbeteiligungen
  • Kleinanzeigen
  • Reiterferien
  • Magazin
No Result
View All Result
Pferde.de Magazin
Pferde.de Magazin
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Newsletter
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Newsletter
No Result
View All Result
Pferde.de Magazin
No Result
View All Result

Rasseportrait: Isländer

by
23. Februar 2024
Isländer haben gehören zu einer der beliebtesten Pferderassen für Freizeit- und Turnierreiter.

Foto: AdobeStock (Symbolfoto)

Islandpferde werden aufgrund ihrer Größe eigentlich als Ponys eingestuft, dennoch werden sie meist als Pferde bezeichnet. Die Robustpferderasse hat eine lange Geschichte, die bis zu den nordischen Wikingern zurückreicht. Heute gehören Isländer zu einer der beliebtesten Pferderassen unter Freizeit- und Turnierreitern.

Herkunft der Isländer

Islandpferde kommen, wie der Name es schon vermuten lässt, aus Island – jedoch ist das nur teilweise wahr, denn es wird vermutet, dass zwischen 800 und 900 nach Christus Wikinger die Ponys mit nach Island brachten. Somit kommen die eigentlichen Vorfahren der Isländer nicht von Island, sondern sind Nachfahren der keltischen Ponys aus Schottland, England und Irland. Vor allem wurden die Isländer von den Wikingern zur Arbeit genutzt und als Reittiere zur Fortbewegung auf holprigem Untergrund.

Die Ponys sind robust und langlebig. Nicht selten wird ein Islandpferd über dreißig Jahre alt. Wer sich also für einen Isländer entscheidet, der hat in den meisten Fällen sehr lange etwas von ihm. Die stolzen Isländer entwickeln sich im Vergleich zu den Warmblütern eher spät, weswegen sie oftmals erst mit vier oder fünf Jahren ihre Ausbildung zum Reitpferd beginnen.

Eine spezielle Zucht

Erst auf Island entwickelten sich die Islandpferde zu der Rasse, wie wir sie heute kennen. Die Zucht dort hat sich anders entwickelt, als die Pferde auf dem Festland. Um als Islandpferd anerkannt zu werden, muss das Pferd „reingezogen“ sein. Das bedeutet, dass man die Vorfahren des Pferdes bis nach Island zurückverfolgen können muss. Nach Island gibt es deswegen auch heutzutage noch ein Importverbot von Pferden – ebenso darf ein Pferd, welches einmal Island verlassen hat, nicht wieder zurückkehren. Das hat vor allem den Hintergrund, dass auch ein Import von Krankheiten verhindert werden soll.

Die nordischen Wikinger brachten die Isländer nach Island – dort wird die Rasse geschätzt und geschützt, sodass es sogar ein Importverbot von anderen Pferden auf die Insel gibt.
Foto: Adobe Stock (Symbolfoto)

Die Besonderheit der Gänge

Neben den drei Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp besitzen Isländer als Gangpferde ein bis zwei weitere Gänge. Isländer sind also Vier- oder sogar Fünfgänger.

Der Tölt ist eine von ihnen. Tölt hat keine Schwebephase und ist ein sehr bequemer Viertakt und mit Schritt zu vergleichen, auch wenn ein Unterschied ganz klar das hoch angehobene Vorderbein darstellt. Diese Gangart ist sehr gemütlich und in den Isländern genetisch veranlagt. Tölt wird bereits in sehr jungen Jahren bei den Isländern gefördert,

Pass – auch Skeid genannt – ist eine weitere Gangart der Isländer. In dieser Gangart kann ein gut ausgebildetes Islandpferd sogar ein Tempo von bis zu 45 km/h erreichen. Beim Pass gibt es eine sehr deutliche Schwebephase. Hierbei berühren die Beine der selben Seite nahezu gleichzeitig den Boden, woraus sich ein Zweitakt ergibt. Auch diese Gangart ist ausgesprochen bequem zu sitzen.

Theoretisch sind Isländer von der Größe her Ponys, dennoch hat sich der Begriff Islandpferd in der Pferdeszene fest etabliert.
Foto: Adobe Stock

Exterieur und Interieur

Isländer haben einen stämmigeren Körperbau, neigen zu überdurchschnittlich viel Behang und haben im Winter ein dichtes Fell. Im Durchschnitt erreichen sie ein Stockmaß zwischen 1,30 Meter bis 1,45 Meter. Farblich gibt es bei den Islandpferde nahezu keinen Grenzen: fast alle Farbvarianten, welche es bei Pferden gibt, ist bei den Isis vertreten.

Sie gelten als zuverlässige, mutige, stolze und arbeitswillige Pferderasse und sind somit der perfekte Partner für Reiter, die sowohl sportlich, als auch rein freizeitmäßig unterwegs sein möchten.

Tags: IsländerIslandpferde

Beliebteste Beiträge

Ein Fohlen der Rasse Altwürttemberger
Pferderassen

Raritäten auf vier Hufen: Diese 8 Pferderassen sind extrem gefährdet

Die Top 10 der Pferderassen
Allgemein

Top 10 der Pferderassen – die beliebtesten Rassen in Deutschland

Mädchen mit Pferd
Pferderassen

Ratgeber: Welche Pferderassen eignen sich für Anfänger?

Trakehner Turnier
Pferderassen

Trakehner – 7 Fakten zu „des Königs letzten Pferden“

No Result
View All Result

Neueste Beiträge

Pferd schläft auf Weide

Schläft Dein Pferd genug? So gefährlich ist Schlafmangel

Frühlingsgefühle bei Pferden – 6 fröhliche Fakten

Die kuriosesten Fakten über Pferde und den Reitsport

5 Tipps für einen starken Pferderücken

Wenn Pferde ihre Zähne zeigen: 7 Fakten zum Flehmen

Gibt es wirklich nur blaue und braune Pferdeaugen?

© 2025 pferde.de Dienstleistungen GmbH

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Cookies & Tracking
  • Presse
  • AGB
No Result
View All Result
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Versicherung
  • Newsletter

© 2025 pferde.de Dienstleistungen GmbH