Als Reiterin ist man zugegebenermaßen etwas speziell. Aber irgendwie muss man uns lieben! Warum das so ist? Das erzählen wir Dir in diesem Beitrag…
Wir sind stark
Die tägliche Zeit und Arbeit im Stall zeigt ganz klar: eine Reiterin kann anpacken. Wir sind uns nicht zu schade dafür, die Hände schmutzig zu machen und nörgeln nicht so viel. Planst Du mit uns einen Umzug, dann sei Dir gewiss, dass wir voll dabei sind und in uns Kräfte schlummern, die Du uns im ersten Moment vielleicht nicht direkt ansiehst. Auch sind wir nicht wehleidig, denn wer regelmäßig ein Pferd auf seinem Fuß stehen hat, der weiß, was echte Schmerzen sind.
Wir sind mutig
Tagtäglich verbringen wir Zeit mit einem Tier, welches nicht unsere Sprache spricht und noch dazu ein Vielfaches unseres eigenen Körpergewichts ausmacht. Wir springen über Stangen und feste Baumstämme, vollführen akrobatische Übungen (Voltigierer) auf dem Rücken der Pferde oder gehen unbeirrt weiter, wenn unser Pferd sich neben uns erschrickt. Einzig und allein bei Spinnen musst Du uns retten.
Wir sind selbstkritisch
Die erste Regel beim Reiten lautet: der Fehler sitzt immer im Sattel. Haben wir das erst einmal verinnerlicht, gehen wir ganz offen und entspannt mit Kritik um. Wir selbst sind unser größter Kritiker.
Wir sind nicht auf den Mund gefallen
ReiterInnen sind wie bereits eingangs erwähnt etwas speziell. So ist auch der Umgangston ab und an etwas derber, sodass wir uns regelmäßig behaupten, mal einen lustigen Spruch zurückrufen oder einen Witz zum Besten geben, den wir außerhalb der Pferdewelt vielleicht nicht erzählen würden.
Wir haben ein dickes Fell
Die besten Reiter sitzen immer an der Bande, sodass wir es gewohnt sind, dass wir genau beäugt und kritisiert werden. Außerdem ist die Pferdewelt ein Dorf und jeder „weiß“ über jeden bescheid. Da hat man nur zwei Optionen: es sich zu Herzen zu nehmen oder einfach nicht hin zu hören.
Wir bringen jede Party zum Laufen
Warst Du einmal bei einer Reiterparty, dann wirst Du wissen, dass wir vor allem eines gut können: feiern, bis der Arzt kommt! Wir sind also richtige Spaßkanonen, können alle gängigen Reiterparty-Lieder mitsingen und reiten Turniere auch ein wenig für eben diese Veranstaltungen. Solltest Du also eine Party mit uns planen sei Dir sicher, dass wir Schwung in die Bude bringen.
Weißt Du, welche Songs auf einer Reiterparty nicht fehlen dürfen? Wir haben hier eine Liste für Dich zusammengetragen.
Wir sind top organisiert
Da der Reitsport recht zeitaufwendig ist, müssen wir unseren Alltag gut strukturieren. Natürlich klappt das nicht immer, aber im Bezug auf’s Pferd schon irgendwie. Auch in Sachen Ordnung macht uns (zumindest im Stall) keiner etwas vor, denn wir kommen auf die praktischsten Ideen, um unsere gesamte Ausrüstung in vergleichsweise kleinen Sattelschränken zu verstauen.
Wir kommen auch (mal) mit wenig Schlaf aus
Die Turnierprüfung ist morgens um 06:00 Uhr, wir müssen davor noch packen, einflechten und den weiten Weg zum Turnierplatz fahren? Kein Thema für uns, das schaffen wir auch, wenn wir nur wenige Stunden geschlafen haben. An dieser Stelle musst Du aber gewarnt sein: Wir haben den Wecker immer auf ganz laut gestellt, damit wir ihn nicht überhören. Das heißt, dass Du automatisch auch aufwachen wirst. Deswegen solltest auch Du ab und am mit weniger Schlaf auskommen können.
Wir haben cooles Equipment
Natürlich zählen die inneren Werte, aber sein wir ehrlich: Ist die Optik zusätzlich ein Plus, dann ist das die Kirsche auf der Torte. Und seien wir mal ganz ehrlich: in Reithosen hat eigentlich jede Reiterin einen knackigen Po!
Wir sind einfühlsam
Pferde sprechen nicht unsere Sprache und sind hochsensible Tiere. Als Reiterin ist man es gewohnt, sich auf ein anderes Lebewesen zu 110% einzustellen und zu fühlen, was das Gegenüber von uns möchte. Wenn Du also einen schlechten Tag hattest, dann sind wir für Dich da. Wir spüren auch sofort, wenn etwas mit Dir nicht stimmt, da hat eine Reiterin ganz sensible Antennen für.









Wohl war, immer wieder gerne