• Pferdemarkt
  • Versicherung
  • Reitbeteiligungen
  • Kleinanzeigen
  • Reiterferien
  • Magazin
No Result
View All Result
Pferde.de Magazin
Pferde.de Magazin
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Newsletter
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Newsletter
No Result
View All Result
Pferde.de Magazin
No Result
View All Result

Shetlandpony – 7 spannende Fakten zu den Minis

Anke Rottmann by Anke Rottmann
9. Januar 2022
Das Shetlandpony ist eine beliebte Pferderasse.

Foto: pixabay.com/ Jutta Einhaus (Symbolfoto)

Sie sind die beliebteste Pferderasse in Deutschland. Kein Wunder, schließlich ist das Shetlandpony durch seine Größe das ideale Einsteigerpony. Doch in den Kleinen steckt mehr. pferde.de verrät sieben ungewöhnliche Fakten zu den Minis.

Klein, aber oho – mit diesen drei Worten sind Shetlandponys perfekt beschrieben. Die Minis sind durchschnittlich gerade mal 87 bis 107 Zentimeter groß und stecken dabei sogar die stärksten Kaltblüter in die Tasche. Dazu sind die Shettys robust, menschenbezogen – und manchmal etwas eigensinnig.  

Ihr kuscheliges Fell und ihre Plüsch-Mähne machen sie zu wahren Herzensbrechern auf vier Hufen. Kein Wunder also, dass Shetlandponys zu den beliebtesten und bekanntesten Rassen der Welt zählen.

Jetzt möchtest Du noch mehr über die Minis wissen? Dann haben wir hier ein etwas anderes Rasseporträt für Dich:

1. Herkunft? Ungeklärt!

Shetlandponys kommen von den Shetlandinseln – das weiß eigentlich jeder. Nur: Wie kamen die Kleinen da eigentlich hin? Da sind sich selbst Experten nicht einig. Einige vermuten, dass die Vierbeiner von den keltischen Ureinwohnern Schottlands auf die Inseln gebracht wurden. Andere sagen dagegen, dass die Shettys von Tundrapferden abstammen. Die waren nämlich schon vor über 10.000 Jahren in Skandinavien weit verbreitet. Und von dort sollen sie auf die Shetland-Inseln gelangt sein.

Fakt ist auf jeden Fall: Die Shettys gehören seit mindestens 2.500 Jahren zu den Shetlandinseln. Bei verschiedenen Ausgrabungen fand man bereits kleine Knochen, die während der Bronzezeit gelebt haben müssen.

Shetlandpony mit Winterfell
Foto: unsplash.com/Mike Erskine (Symbolbild)

Bereits im Mittelalter bezeichnete man die Ponys als „Sheltties“. Doch die planmäßige Zucht begann erst 1869.  Knapp 80 Jahre blieb sie frei von fremden Bluteinflüssen. Doch dann standen die Züchter vor einem Problem: Die Ponys wurden immer kleiner. Der Grund: Die größeren Ponys ließen sich besser verkaufen, dadurch blieben die kleineren Ponys als Zuchtbasis auf der Insel. Das sollte sich ändern.

Und so wurden 1950 mehrere größere Pferde geholt, um die Rasse „wachsen“ zu lassen. Ohne großartige Erfolge: Die Nachzucht ging oft ein, da sie dem harten und rauen Klima der Shetlandinseln nicht gewachsen war. Heute gibt es auf der ganzen Welt Shetlandponys. Sie sind in allen Farben vertreten. Erlaubt ist, was gefällt – mit einer Ausnahme: Tigerschecken sind in der Zucht verboten…

2. Vom Grubenpony zum Freizeitpferd

Ihre Größe machte Shettys gerade für den Bergbau interessant. Und so wurden die Ponys im Jahr 1850 erstmals in Minen eingesetzt. Sie mussten unter Tage schwere Karren ziehen. Auch in Deutschland wurden die Kleinen als Grubenpferde genutzt. Zu Beginn wurden die Ponys, eingewickelt in Netze, zu Schichtbeginn durch die engen Förderschächte in die Tiefe hinabgelassen.

Später zogen sie ganz nach unten, sahen nur noch selten Tageslicht. Stattdessen hatten sie ihren Stall in den Stollen – manchmal in 700 Meter Tiefe. Auf dem Höhepunkt der Grubenpferd-Ära vor dem Ersten Weltkrieg verrichteten allein in den Zechen an der Ruhr mehr als 8.000  Ponys die Schwerstarbeit. Doch nach rund 100 Jahren war in Deutschland Schluss mit den Grubenpferden. Und die Shettys starteten eine neue Karriere – als Freizeit- und Showpferd.

3. Shetlandpony – ein Maskottchen für die Queen

Wenn die Queen Urlaub macht, heißt es: Spalier stehen! Das gilt auch für ihren Sommerurlaub im schottischen Balmoral. Kaum ist Queen Elizabeth angekommen, gibt es eine offizielle Begrüßungszeremonie.

Im Rahmen dieser Zeremonie vor den Toren des Schlosses inspiziert die Königin auch die Ehrengarde – und trifft dabei auf das Maskottchen des Royal Regiment of Scotland: das Shetlandpony Lance Corporal Cruachan IV. Der Kleine ist übrigens weltweit beliebt, hat sogar einen eigenen Twitter-Account…

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

„Queen Meets Shetland Pony on Arrival in Balmoral“ direkt öffnen

4. Der Immenhof machte auch Shettys berühmt

In Deutschland erlebten Shettys ab 1955 einen wahren Boom. Schuld war ein Film: „Die Mädchen vom Immenhof“. Denn dort hatten neben den Schauspielerinnen vor allem Isländer die Hauptrolle – aber auch Shettys spielten mit.  

Nach den Dreharbeiten kamen die Film-Shettys zurück nach Miel. Und zumindest Stute „Mausi“ konnte ihr Leben genießen: Sie wurde 44 Jahre alt. Anders erging es den Shettys aus Bad Münstereifel: Sie verbrannten auf dem Rücktransport in Rheinbach-Neukirchen. Ein Funke aus dem Traktor hatte das Stroh ihres Hängers entzündet.

5. Unschlagbar als Therapiepferde

Sie sind nicht nur die erste Liebe von kleinen Mädchen: Shettys sind auch als Therapie- und Besuchsponys unschlagbar – wie Pony Socke. Der 86 Zentimeter große Wallach braucht nur ein paar Sekunden und schon schafft er das, was anderen Therapeuten nicht gelingt: Er öffnet das Herz von dementen Senioren, bringt sie zum Reden und Lächeln.

Sein „Geheim-Rezept“? Sanfte braune Augen, ein kuscheliges Fell, ganz viel Gelassenheit – und seine kleine Nase, die er vertrauensvoll seinen „Patienten“ entgegenstreckt. Damit wickelt Socke jeden um seine Hufe…

Pony Socke sorgt bei den Demenz-Patientinnen für gute Laune.
Foto: Katrin Jacob/Erlebnishof Weimar

6. Shetlandpony bricht auch Rekorde

Im „Guiness-Buch der Rekorde“ gehören Shetlandponys einfach dazu. So schaffte es 2010 Golden Shante hinein – er hatte den längsten Schweif der Welt: 4,08 Meter lang. 2004 kam ein ungewöhnlicher Eintrag ins Guiness Buch: Im belgischen St. Vith bildeten 102 Shetlandponys das längste Ponygespann der Welt. Aufgestellt wurde der Rekord beim Internationalen Shetlandpony-Treffen, an dem 170 Ponys aus Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland teilnahmen.

Und auch Madame Nou aus Berlin schaffte einen Rekord. Sie toppte nämlich die durchschnittliche Lebenserwartung von 40 Jahren: Mit 50 Jahren war sie bis 2013 das älteste lebende Pony der Welt. Dabei sollte sie eigentlich schon früh zum Schlachter. Doch Pferdeliebhaber retteten sie. Sie gab dafür viel zurück: In ihrem Leben lernten rund 1.500 Kinder auf ihr das Reiten.

7. Die Kleinsten sind die Stärksten

Kaum zu glauben, aber: Shetlandponys sind im Verhältnis zu ihrer Körpergröße die stärksten Pferde der Welt. Mit ihren kurzen, kräftigen Beinen können sie nämlich das Doppelte ihres eigenen Gewichts ziehen und bis zu 60 Kilogramm tragen. Zum Vergleich: Ein großer Kaltblüter schafft nur etwa die Hälfte seines Körpergewichts.

Tags: PferderassenRasseportraitShetlandpony

Beliebteste Beiträge

Ein Fohlen der Rasse Altwürttemberger
Pferderassen

Raritäten auf vier Hufen: Diese 8 Pferderassen sind extrem gefährdet

Pferde in der sogenannten Ständerhaltung oder Anbindehaltung.
Allgemein

Was ist eigentlich… Anbindehaltung?

Die Top 10 der Pferderassen
Allgemein

Top 10 der Pferderassen – die beliebtesten Rassen in Deutschland

Mädchen mit Pferd
Pferderassen

Ratgeber: Welche Pferderassen eignen sich für Anfänger?

Comments 1

  1. Manuela Fuchs says:
    5 Jahren ago

    Ich habe auch 4 minis und arbeite mit Menschen mit Behinderung.sie öffnen den Ponys ihr Herz und schenken ihnen ihr Vertrauen . Es ist so schön zu sehen wie sie miteinander kommunizieren und die Menschen durch die kleinen shettys aufblühen.

No Result
View All Result

Neueste Beiträge

Pferd schläft auf Weide

Schläft Dein Pferd genug? So gefährlich ist Schlafmangel

Frühlingsgefühle bei Pferden – 6 fröhliche Fakten

Die kuriosesten Fakten über Pferde und den Reitsport

5 Tipps für einen starken Pferderücken

Wenn Pferde ihre Zähne zeigen: 7 Fakten zum Flehmen

Gibt es wirklich nur blaue und braune Pferdeaugen?

© 2025 pferde.de Dienstleistungen GmbH

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Cookies & Tracking
  • Presse
  • AGB
No Result
View All Result
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Versicherung
  • Newsletter

© 2025 pferde.de Dienstleistungen GmbH