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Spat bei Pferden – 7 Fakten zur Gelenkskrankheit

Anke Rottmann by Anke Rottmann
23. September 2025
Isländer-Pferde schlagen mit dem Schweif.

Foto: unsplash.com/May16th XD (Symbolfoto)

Die Diagnose ist gefürchtet. Doch auch wenn die meisten Pferdebesitzer die Krankheit kennen, wissen sie oft nicht, was Spat wirklich bedeutet. Oder wie die Krankheit behandelt werden kann. Und ob ein Pferd mit Spat noch reitbar ist. Hier sieben Fakten zur Gelenkskrankheit.

Spat zählt zu den häufigsten Lahmheitsursachen an den Hinterbeinen bei Pferden. Sie kann Pferde in jedem Alter treffen. Doch wie erkennst Du die Krankheit? Und welche Ursachen hat sie? Hier sieben Fakten, die Du kennen solltest…

1. Spat – wenn die Gelenke verknöchern

Der Begriff kommt eigentlich aus dem Mittelhochdeutschen und steht für Splitter. Doch wenn Tierärzte von Spat sprechen, meinen sie das althochdeutsche Wort „Spatz“ für Knochen oder „Knoten“. Dabei ist die der Begriff Spat eigentlich ein Sammelbegriff. Dahinter verbergen sich Erkrankungen im Sprunggelenk des Pferdes – also Entzündungen im Gelenk, der Knochenhaut oder arthritische Veränderungen sowie eine Entkalkung des Fußwurzelknochens.

Die Folge: Es kommt zu einem fortschreitenden Abbau des Gelenkknorpels, Knochenveränderungen und Entzündungsreaktionen. Die betroffenen Gelenke werden zunehmend „verknöchert“. Und: Die Gelenkkrankheit ist unheilbar und fortschreitend.

Traber Trabrennen
Foto: pixabay.com/Digwen (Symbolfoto)

2. Hohe Belastung steigert das Risiko

Bei Pferden leistet das Sprunggelenk Schwerstarbeit. Es besteht aus zehn Knochen und vier Gelenken, die von mehreren Bändern getragen werden. Diese Konstruktion gibt dem Sprunggelenk seine Bewegungsfähigkeit und Stabilität. Das Sprunggelenk ist in der Lage, extreme Druck- und Schubkräfte abzufangen beziehungsweise durch die Muskelleistung auszuführen. Das Problem: Bei hoher Belastung kommt es immer wieder zu kleinen Stauchungen, Rotationen der Knochen und vermehrtem Zug an den Gelenkbändern.

Dadurch wird die Entstehung von Spat begünstigt. Aber auch ein Mangel an Mineralstoffen oder Proteinen kann das Risiko erhöhen. Dazu legen Untersuchungen nahe, dass hormonelle Störungen, zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion beim Fohlen, Spat ebenso fördern können.

3. Sportpferde sind eine Risikogruppe

Zum einen leiden ältere Pferde unter Spat. Aber da die Krankheit durch starke Belastung gefördert wird, gehört sie bei Trabern sozusagen zum „Berufsrisiko“. Auch im Leistungssport haben Pferde meist ein höheres Risiko, daran zu erkranken. Dabei ist es übrigens egal, welche Disziplin sie durchführen. Es trifft Dressurpferde genauso wie Springpferde oder Rennpferde. Westernpferde sind ebenso betroffen, da ihre Sprunggelenke vor allem beim Reining enorm belastet werden.

Pferd Hinterbein
Foto: pixabay.com/Arcaion (Symbolfoto)

4. Spat: Auch stolpern kann ein Hinweis sein

Betroffene Pferde zeigen oft eine Steifheit und Lahmheit, die von den Sprunggelenken ausgeht. Besonders nach einer längeren Stehzeit sind die Gelenke fest. Wenn die Pferde sich bewegen, wird es oft langsam besser. Zu Beginn der Krankheit kann 20 oder 30 Minuten Aufwärmarbeit nötig sein, damit die Lahmheit komplett verschwindet.

Dazu ist das das Gelenk angeschwollen und fühlt sich warm an. Weitere Symptome: Betroffene Pferde geben ungern die Hinterbeine, können oft die Gelenke kaum beugen. Und: Pferde heben dann beim Gehen oft die Hinterbeine nicht mehr richtig an. Die Folge: Sie stolpern – und können auch stürzen.

5. Spat: Behandlung – aber keine Heilung

Wie bereits gesagt: Spat ist nicht heilbar. Das bedeutet: In der Behandlung geht es, wie bei der Arthrose, vor allem darum, das Fortschreiten der degenerativen Gelenkveränderungen so lange wie möglich aufzuhalten. Und natürlich soll das Pferd keine Schmerzen haben. Daher werden meist entzündungs- sowie schmerzhemmende Medikamente gegeben. Auch Hyaloron-Säure kann helfen. Sie wird direkt ins Gelenk gespritzt und verbessert die Nährstoffversorgung im Gelenksknorpel.

Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, kann auch Kortison helfen. Helfen diese Maßnahmen nicht, kann auch eine Operation in Frage kommen. Dabei wird zum Beispiel das Gelenk versteift oder die Spatsehne zur Entlastung des Schleimbeutels durchtrennt. Aber auch hier gilt: Eine OP kann Spat nicht heilen – nur die Schmerzen lindern.

Hufschmied bearbeitet die Hufe eines Pferdes.
Foto: pixabay.com/Jen-Pierre Duretz (Symbolfoto)

6. Der richtige Hufbeschlag kann unterstützen

Betroffene Pferde brauchen oft einen orthopädischen Beschlag. Manche Pferde können auch barhuf laufen, weil so der Huf Stöße besser abfedert und sie nicht bis ins Sprunggelenk gehen. Dazu sollten erkrankte Pferde nicht in einer reinen Boxenhaltung untergebracht werden. Denn: Bewegung hilft.

Daher sollte täglicher Auslauf auf einem Paddock oder einer Koppel möglich sein. Eine Offenstallhaltung ist möglich. Dabei sollte es jedoch eine ruhige Gruppe sein. Und: Pferde müssen die Möglichkeit haben, sich auszuruhen, wenn sie es brauchen.

7. Reiten – in Absprache mit dem Tierarzt

Früher bedeutete Spat meist, dass ein Pferd nicht mehr reitbar war. Heute dagegen weiß man: Solange das Pferd schmerz- und lahmfrei ist, tut Bewegung gut. Denn: Wie Arthrose verläuft auch Spat in Schüben. Das heißt: In einer schubfreien Zeit ist Reiten meist unbedenklich. Doch bevor Du in den Sattel steigst, solltest Du mit Deinem Tierarzt darüber sprechen. Er wird Dir sagen, was für Dein Pferd noch möglich ist.

Grundsätzlich gilt: Auch wenn Dein Pferd in dieser Phase schmerzfrei ist, musst Du Dein Training der Krankheit anpassen. Das heißt: Dein Pferd braucht immer eine lange Aufwärmphase. Dazu solltest Du lange, gerade Linien reiten, auf enge Wendungen und Volten verzichten. Und aufs Springen solltest Du verzichten. Selbst Cavaletti-Arbeit kann die Sprunggelenke zu stark belasten.

Tags: LahmheitPferdegesundheitSpat

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