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Von Adlerfarn bis Tollkirsche: Achtung, giftig!

Anke Rottmann by Anke Rottmann
6. Oktober 2019
giftig

Foto: pixabay.com/ Couleur (Symbolfoto)

Sie sehen schön aus – aber für Pferde sind einige Pflanzen und Bäume giftig. Das Fatale: Egal, ob auf der Weide, am Wegesrand oder rund um den Stall – die Gefahr lauert fast überall. Hier 15 der häufigsten Giftpflanzen- und bäume und auf welche Symptome man achten sollte…

Die schlechte Nachricht vorweg: Das Thema „Giftpflanzen für Pferde“ ist nicht auf ein, zwei Monate im Jahr beschränkt – es ist das ganz Jahr aktuell.

Die gute Nachricht: Wer die Pflanzen kennt, kann vorbeugen! Und: Man sollte überall genau hinsehen. Denn die Pflanzen wachsen nicht nur auf der Weide oder am Paddockrand. Schon der Abfall eines Heckenschnittes, der unachtsam entsorgt wurde, kann zur Gefahr werden.

Und auch auf Turnieren werden teilweise Blumen als Deko eingesetzt, die für Pferde giftig sein können. Selbst in Heu und Silage der Pferde können sich Giftpflanzen befinden.

Und das ist besonders gefährlich, da frische Giftpflanzen oft einen bitteren Geschmack haben – und Pferde sie deshalb nicht fressen. Doch getrocknet verlieren sie diesen „Warngeschmack“ und können unbemerkt vertilgt werden…

Adlerfarn

Junger Adlerfarn
Foto: pixabay.com/hhorakova

Kommt vor allen in Laubwäldern vor. Die gesamte Pflanze ist stark giftig, junge Triebe haben den höchsten Giftgehalt, 2 bis 3 Kilo über einen Zeitraum von 30 Tagen sind tödlich.

Die Pflanze enthält Thiaminase, Pteridin und Blausäureglykoside, die bei Tieren unter anderem zu Erregungszuständen, nervösen Störungen bis hin zu Bewegungsstörungen, Berührungsempfindlichkeit, Gewichtsabnahme, Blutungen in Maul und Nase, Schwäche, krampfartige Zuckungen sowie blutigem Durchfall führen können.

Akazie

Wächst als Baum und Strauch vor allem in Wäldern und Gärten, ihr witterungsbeständiges Holz wird auch oft für den Stall und Zaunbau genutzt. Schon 150 Gramm Rinde können tödlich sein, aber auch Hülsen und der Rest der Pflanze sind für Pferde giftig. Typische Symptome sind Kolik, Ausfallserscheinungen des zentralen Nervensystems und Hufrehe.

Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut
Foto: pixabay.com/Bruno Glätsch

Kommt auf feuchten Wiesen, an Ufern und in Gärten vor. Der Eisenhut gilt als eine der giftigsten Pflanzen in Europa, das Alkaloid Aconitin machte ihn bereits in der Antike zu einem beliebten Mordgift. Alle Teile der Pflanze sind giftig, schon wenige hundert Gramm führen bei einem Pferd zu Atemlähmung und Kreislaufversagen.

Buche

Finden sich vor allem in Wäldern und können am Rand von Weiden stehen. Egal ob Buche oder Blutbuche: Beide Arten haben Bucheckern, die verschiedene giftige Stoffe enthalten. Pferde laufen im Herbst Gefahr sich an den herabgefallenen Früchten zu vergiften, wenn die Weiden oder deren direkte Umgebung größere Buchenbestände aufweisen.

Bereits 300 Gramm der Bucheckern können für Pferde tödlich sein. Symptome für eine Vergiftung sind Atembeschwerden, Erweiterung der Pupillen oder Muskelzittern.

Buchsbaum

Buchsbaum im Schnee
Foto: pixabay.com/Capri23auto

Wird oft als Hecke in Gärten und Parks gepflanzt, kann zum Beispiel als Heckenabschnitt in der Nähe von Pferden landen. Gilt für Pferde als stark giftig, 700 bis 900 Gramm Blätter sind tödlich.

Das Gift des langsam wachsenden Buchsbaumes heißt Buxin und findet sich in allen Teilen der Pflanze, besonders in der Rinde und den Blättern. Es führt zu Kolik, starkem Durchfall, taumeln, Bewegungsstörungen, zentralen Krämpfen, Schluckbeschwerden, Koma.

Eibe

Kommt häufig als immergrüner Strauch in Gärten und Parkanlagen vor. Schon 100 bis 200 Gramm Nadeln sind für Pferde eine tödliche Dosis. Auch die Rinde und die Samen des Baumes zählen zu den Giftpflanzen. Symptome sind zum Beispiel Zittern, Kolik, Krämpfe, Durchfall, schwankender Gang oder Atemlähmung.

Eiche

Eicheln und Eichenlaub
Foto: pixabay.com/Peggy Choucair

Als Waldbaum weit verbreitet. Pferde reagieren empfindlich auf die in Eicheln, Blättern und Rinde enthaltene Gerbsäure, schon 300 Gramm Rinde können tödlich sein. 

In kleinen Mengen ist der Verzehr bedenkenlos, aber Vorsicht: Eicheln sind bei vielen Pferden sehr beliebt, deshalb genau hinsehen, was der Liebling auf vier Hufen futtert. Typische Symptome sind Apathie, Kolik, erst Verstopfung, dann Durchfall, Schwäche.

Fingerhut

Gibt es vor allem in Laub- und Mischwäldern, an sandigen Hängen oder auf Lichtungen. Die Glykoside des Fingerhutes, beispielsweise Digitalin, Digitoxin und Gitatoxin, haben alle eine sehr starke Wirkung auf den Herzmuskel. 25 g getrocknete Blätter oder 120 bis 150 Gramm frische Blätter können schon zum Tod führen.

Eine Vergiftung zeigt sich z. B. durch eine Kolik, blutig-wässrigen Durchfall, blutigen Urin, Benommenheit, Muskelzittern, Taumeln, beschleunigte Atmung.

Goldregen

Goldregen
Foto: pixabay.com/Anna Armbrust

In der freien Natur kommt er meist in Gebirgswäldern vor, ist aber auch in vielen Gärten zu finden. In der Pflanze, vor allem in den Blüten, Wurzeln und Hülsen, steckt das Toxin Cytisin – es wirkt auf das Zentralnervensystem.

Für Pferde ist die gesamte Pflanze, vor allem die Samenhülsen, sehr stark giftig, schon 250 Gramm der Samen oder 500 Gramm Rinde können tödlich sein. Zu den typischen Symptomen gehören Schweißausbrüche, Kolik, beschleunigte Atmung.

Herbstzeitlose

Ist vermehrt auf feuchten Wiesen und Waldungen zu finden. In allen Teilen enthält die Pflanze das Toxin Colchicin. Vergiftungen durch die Herbstzeitlose treten meist in den Sommermonaten bis in den Herbst hinein auf, da Pferde dann die Samen oder die Blüten fressen.

Bereits 50 Gramm, die auch versehentlich über das Heu aufgenommen werden können, haben eine tödliche Wirkung. Symptome für eine Vergiftung sind beispielsweise Koliken oder blutiger Durchfall sowie Lähmungserscheinungen oder Kreislaufversagen.

Jakobs-Kreuzkraut

Jakobskreuzkraut
Foto: unsplash.com/Alois Wohlfahrt

Wächst wild und da sie viele Samen bildet und diese über weite Strecken in der Luft befördert werden können, kann es auch plötzlich auf Pferdeweiden auftauchen. Die Alkaloide der Pflanze (z. B. Jacobin, Secesionin, Retrosin) sind schon in jungen Trieben enthalten, die Blüten sind die größte Gefahr. 

Bereits eine geringe Dosis von etwa 40 Gramm kann für ein Pferd tödlich sein, kleinere Dosen können langfristige Leberschäden hervorrufen. Vergiftungssymptome beim Pferd sind zum Beispiel nachlassende Kondition, Gewichtverlust durch Futterverweigerung, Koliken, Verstopfungen oder blutiger Durchfall, gelbe Schleimhäute, häufiges Gähnen, zielloses Umherwandern, unkoordinierte Bewegung.

Oleander

Die Mittelmeerpflanze gibt es bei uns meist als Zierpflanze in Gärten und Kübeln. In der Pflanze findet sich ein giftiger Milchsaft, durch den in allen Teilen der Pflanze Glykoside und Alkaloide stecken, die u.a. zu Herzschwäche und Krämpfen führen können.

Schon 20 bis 60 Gramm der grünen Blätter oder 10 bis 20 Gramm der getrockneten Blätter können tödlich sein. Vergiftungen zeigen sich durch Kolik, Durchfall, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, beschleunigte Atmung, Herz-Rhythmus-Störungen.

Rhododendron

Rhododendron pink
Foto: pixabay.com/Monika Schröder

Wächst nur im Hochgebirge wild, ansonsten gibt es ihn in Gärten – und auch auf Stallanlagen! In Blättern, Nektar und Pollen steckt das Gift Andromedotoxin. Da der Strauch auch im Winter grün ist, lockt er dann Pferde an. Typische Symptome sind Schleimhautreizung, Speicheln, blutiger Durchfall, Zwerchfellkrämpfe.

Schwarze Tollkirsche

Der Strauch wächst vor allem an Waldwegen, in lichten Laubwäldern und Bergwäldern. Die Pflanze enthält Alkaloide, schon 120 Gramm getrocknetes Kraut können bei Pferden zu erweiterten Pupillen, Trockenheit im Maul, Durst, Verstopfung, Kolik, Krämpfen und erhöhter Atem- und Pulsfrequenz führen. 180 Gramm getrocknete Wurzeln wirken tödlich.

Seidelbast

Seidelbast in Zweigen
Foto: pixabay.com/Hans Braxmeier

Findet sich vor allem in Wäldern, an Bachufern und auch als Zierstrauch. In der Pflanze steckt Mezerin, aber auch Harze und ätherische Öle können bei versehentlichem Verzehr dem Organismus schaden. Für Pferde sind alle Teile der Pflanze, vor allem die Beeren, Samen und die Rinde, sehr stark giftig.

Leider fressen Pferde die Rinde sehr gerne, deshalb gilt hier besondere Vorsicht: Schon 300 Gramm oder wenige Beeren können tödlich sein. Vergiftungszeichen Kolik, Durchfall, Appetitlosigkeit, Fieber, Bewegungsstörung, Krämpfe, beschleunigte Atmung.

Vergiftung? Dann schnell handeln!

Wenn Pferdebesitzer eine Vergiftung vermuten, sollten Sie sofort den Tierarzt rufen! Wenn möglich, sichern Sie die Pflanze bzw. Giftquelle, um sie dem Tierarzt zu zeigen.

Bis der Arzt da ist, darf das Pferd nichts mehr fressen – aber trinken, so viel es möchte!

Das Pferd führen, das kann den Kreislauf stabilisieren. Wenn das nicht möglich ist: Box dick einstreuen, um bei einer Kolik einer einem Krampfanfall die Verletzungsgefahr zu minimieren.

Wenn möglich, alle zehn Minuten die Frequenz des Atems und des Pulses, sowie die Temperatur messen und dokumentieren.

Tags: GiftpflanzenPferdegesundheitPferdekrankheitenSchutz

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