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Von Poseidon bis Totilas: Die berühmtesten Pferde der Welt

Anke Rottmann by Anke Rottmann
31. Dezember 2023
Das berühmte Pferd Pegasus als Statue

Pegasus - berühmt seit der Antike (Bild: Pixabay)

Black Beauty, Flicka und Ostwind – es gibt Tausende Pferde-Geschichten. Manche haben einen wahren Kern, andere sind frei erfunden. Dass sich Pferde als Helden eignen, ist aber keine Neuigkeit. Schon in der Mythologie drehte sich einiges um die Helfer auf vier Hufen…

Er sitzt auf dem Olymp, sein Bruder ist Zeus und er gilt bis heute als einer der obersten Götter in der griechischen Mythologie: Poseidon, Herrscher über das Meer. Und auch Gott der Pferde. Darum ranken sich natürlich auch viele Legenden. So verliebte sich Poseidon in seine Schwester Demeter. Sie wollte ihm entkommen, verwandelte sich in eine Stute und versteckte sich in einer Herde. Doch Poseidon verwandelte sich in einen Hengst, fand und bezwang sie. Daraus entstand Areion – das Wunderpferd der griechischen Mythologie.

Ein anderes Kind von Poseidon ist Pegasus, das geflügelte Pferd. Seine wichtigste Aufgabe: Er trug Blitz und Donner für Göttervater Zeus. Zudem begleitete er den griechischen Helden Bellerophon bei seinen Kämpfen gegen die Chimäre und die Amazonen.

Das trojanische Pferd

Aus der griechischen Mythologie stammt noch ein Pferdewunder – das trojanische Pferd. Es gibt Quellen, die sagen, dass Odysseus die Idee zu dieser Kriegslist hatte: Nachdem die Griechen im trojanischen Krieg zehn Jahre um die Mauern von Troja gekämpft hatten, versuchten sie es mit einem Trick. Sie bauten ein riesiges hölzernes Pferd, in dessen Bauch Soldaten klettern konnten. Das Pferd ließen sie als angebliches Opfer an Göttin Athene zurück und täuschten einen Abzug vor. Die Trojaner zogen das Pferd in ihre Stadt, in der Nacht krochen Soldaten aus dem Pferd und öffneten die Stadttore – Troja fiel.

Eine Stadt für ein Pferd

Eine der bekanntesten Figuren der Antike ist Alexander der Große. Und natürlich hatte auch er ein Pferd an seiner Seite: Bukephalos, der „Ochsenkopf“. Der Hengst hatte noch keinen Reiter getragen, als Alexander ihn traf. Er merkte, dass Bukephalos Angst vor seinem Schatten hatte, drehte ihn so, dass er diesen nicht sehen konnte, und stieg auf – der Beginn vieler Legenden.

So soll der Hengst Alexander den Großen fast 30 Jahre von Krieg zu Krieg getragen haben. In der Schlacht am Hyaspes, der letzten für Alexander, verlor er seinen treuen Gefährten: Bukephalos soll im Fluss ertrunken sein. Ihm zu Ehren gründete Alexander die Stadt Alexandreia Bukephalos (heute Jhemal in Pakistan). Und er beerdigte sein Pferd prunkvoll in einem eigens erbauten Mausoleum.

Ein Pferd als Senator

Der römische Kaiser Caligula liebte Gladiatorenkämpfe und Wagenrennen. Sein Liebling: Incitatus, ein erfolgreiches Rennpferd. Für ihn ließ Caligula einen eigenen Palast bauen, Sklaven und Marmor-Tränke inklusive. Sein Sattel war aus Purpur, das Zaumzeug aus Elfenbein. Und am Vortag vor Rennen wurden die Straßen zum Circus abgesperrt und es herrschte Ruhe – Incitatus sollte nicht gestört werden. Caligula war so begeistert von dem Pferd, dass er ihm die Konsulwürde und einen ständigen Sitz im Senat verleihen wollte. Doch vorher wurde Caligula ermordet…

Das goldene Wunderpferd

Eigentlich sollte die Stute ein Rennpferd werden, doch dann entdeckten ihre Ausbilder ihre Sprungkraft und sie landete bei der Vielseitigkeit. Obwohl alle ihr ein großes Talent bescheinigten: Halla galt als zickig, ihre Reiter wechselten mehrfach – aber niemand brachte die Stute zum Erfolg. Bis Springreiter Hans Günter Winkler 1951 die damals sechsjährige Stute übernahm. Die beiden wurden ein Team, siegten insgesamt 128 Mal.

In die Sportgeschichte ging ihr Auftritt am 17. Juni 1956 bei den Olympischen Spielen in Stockholm ein. Beim ersten Umlauf riss sich Winkler am 13. Hindernis einen Muskel in der Leiste. Trotzdem kamen beide ins Ziel. Es hätte das Aus sein müssen, doch weil die deutsche Mannschaft Hoffnung auf eine Medaille hatte, wollte Winkler auch im zweiten Umlauf starten. Er bekam starke schmerzstillende Mittel, und war davon so benommen, dass er Halla nur noch auf die Hindernisse hinlenken konnte – den Rest musste die Stute machen. Er konnte sich kaum im Sattel halten, schrie über den Sprüngen vor Schmerzen auf – und doch blieb er als einziger Reiter fehlerfrei. So holte er Gold für die Mannschaft und wurde auch Olympiasieger in der Einzelwertung!

Totilas – das teuerste Pferd der Welt

Tragisch ist die Geschichte von dem letzten „Wunderpferd“: Der Hengst Totilas hielt mit seinem Reiter Edward Gal jahrelang Rekorde in den drei schwersten Dressurprüfungen, darunter mit 92,300 Prozent die höchste Wertung einer Weltcup-Kür. Totilas wurde zum absoluten Publikumsliebling – nur um ihn zu sehen, kamen die Zuschauer zu seinen Turnierauftritten. Mit Gal holte er 2010 Gold bei den Weltreiterspielen (Einzel und Mannschaft).

Nur Monate später die Sensation: Totilas wurde verkauft, angeblich für zehn Millionen Euro. Die neuen Besitzer: Paul Schockemöhle und Ann Kathrin Linsenhoff. Sie, die ehemalige Olympia- Dressurreiterin, wusste auch genau, wen Totilas von nun an zu Gold tragen soll: ihren Stiefsohn Matthias Alexander Rath.

Zur Vorstellung präsentierten die Neu-Besitzer auch gleich alles, was das Herz von Totilas-Fans höherschlagen lassen sollte: Shirts, Tassen und Co. Doch das kam nicht so gut an, die ersten Skeptiker meldeten sich. Dann starten Rath und Totilas – und gewinnen beim CHIO Aachen alle drei Einzelprüfungen. Damit sind sie Teil der deutschen Nationalequipe.

Totilas, das teuerste Pferd der Welt, ist tot
Foto: wikimedia.org/Roland Hitze (CC BY 3.0)

Doch bei der folgenden Europameisterschaft gab es „nur“ Mannschafts-Silber. Danach fiel Totilas immer wieder wegen Verletzungen aus. Ein Comeback 2014 gelang, bei der EM ein Jahr später gab es für die beiden Bronze in der Einzelwertung. Es folgte das endgültige Aus: Bei Totilas wurde ein Knochenödem im linken Hinterbein diagnostiziert. Statt im Sport war der Hengst Jahre lang in der Zucht aktiv.

Doch im Dezember 2020 dann die traurige Nachricht: Totilas war verstorben, offenbar an einer Kolik. In einer Dokumentation, die ein Jahr nach Totilas‘ Tod erschien, wurden allerdings Zweifel an der Todesursache laut. So oder so: In der Zucht musste man auf die wertvollen Gene dennoch nicht verzichten. Denn auch nach seinem Tod wurden mit dem gefrorenen Sperma des Hengstes Millionen verdient.

Tags: ReitsportgeschichteReitsportstarsTurniersport

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