• Pferdemarkt
  • Versicherung
  • Reitbeteiligungen
  • Kleinanzeigen
  • Reiterferien
  • Magazin
No Result
View All Result
Pferde.de Magazin
Pferde.de Magazin
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Newsletter
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Newsletter
No Result
View All Result
Pferde.de Magazin
No Result
View All Result

Reitplatz: Welcher Belag für welche Nutzung?

anzeige by anzeige
27. Juni 2019
Reiterin und Pferd auf dem Reitplatz.

Foto: unsplash.com/Thomas Peham (Symbolbild)

Wer einen Reitplatzbau in Angriff nehmen möchte, steht automatisch vor der Frage nach dem passenden Reitplatzbelag. Allein Reitsande unterscheiden sich in mehrere Kategorien. Dann gibt es noch die synthetischen und natürlichen Zuschlagstoffe. Zu guter Letzt bieten sich ganz andere Alternativen wie Textilschnitzel an. Wie finden Stallbetreiber nun den passenden Reitplatzbelag für ihren Bedarf? Ein Überblick.

Bedarf, Anspruch und Budget zuerst klären

Bevor es an die Vorteile und Nachteile der einzelnen Optionen geht, solltest du dir einige Fragen stellen. Denn letztlich bietet der Reitplatzbau heute für jeden Anspruch und Bedarf eine passende Lösung.

  • Welche Disziplinen werden geritten? Und vor allem: Bis zu welcher Klasse?
  • Soll der Reitboden auf eine bestimmte Disziplin zugeschnitten werden oder für Allround-Nutzung geeignet sein?
  • Könnt ihr die nötige Pflege des präferierten Reitplatzbelags leisten?
  • Ist euch der höchste Anspruch oder ein wirtschaftlicher Reitplatz wichtiger?

Sind diese Fragen beantwortet, kann man sich mit den unterschiedlichen Reitplatzbelägen auseinandersetzen und ermitteln, welche Tretschicht zum eigenen Bedarf passt.

Beliebter Klassiker: Reitsand

Beim Reitplatzsand buhlen gefühlt hunderte Produkte um die Gunst der Stallbetreiber. Die erste, grobe Unterscheidung kann zwischen Quarzsanden und lehmhaltigen Sanden getroffen werden. Zweitere kommen im Reitplatzbau immer seltener zum Einsatz, da Staubentwicklung, Rutschgefahr und geringere Lebensdauer gegen lehmhaltige Sande sprechen.

Wichtiger Tipp: Jeder Reitplatzbauer preist natürlich seinen Reitsand an. Frage immer ob der jeweilige Reitsand nach den FLL Richtlinien zum Reitplatzbau getestet wurde.

Ordentliche Reitsande bieten die besten Reiteigenschaften und sind erste und einzige Wahl für Profis, Turnierveranstalter und Reitställe mit Anspruch.
Reitsande werden heute oft gemischt mit Zuschlagstoffen angeboten. Beliebt ist dabei vor allem die Variante mit Vlieshäcksel. Mit den Vlies-Stücken lässt sich der Reitplatzbelag gut auf unterschiedliche Anforderungen wie z.B. mehr Scherfestigkeit einstellen.
Früher beliebt und heute weniger beigemischt werden Reiterspäne. Sie bieten aber eine sehr gute Elastizität, was Dressurreiter erfreut.

Fazit:
Reitställe mit Anspruch kommen am Reitsand nicht vorbei. Er ist weiterhin das meistgewählte Produkt für den Reitplatzbelag und bietet eine große Vielfalt. Nachteilig am Reitsand ist einzig die größere Pflege gegenüber den folgenden Produkten.

Allwetterreitplatz: Textilschnitzel werden beliebter

Vor allem für Freizeitreiter und Privatställe sind Textilschnitzel (oder auch Teppichschnitzel genannt) eine echte Alternative.
Ganz klar muss man sagen, dass vor allem die Scherfestigkeit nicht überragend ist. Daher wird von Teppichschnitzel i.d.R. auch abgeraten, wenn im Stall über A-Niveau gesprungen werden soll.

Der große Vorteil liegt aber in der quasi nicht vorhandenen Pflege. Beim Außen-Reitplatz muss nicht bewässert werden. Schleppen ist so gut wie nicht nötig. Ein teurer Reitplatzplaner muss nicht angeschafft werden.

Ein weiterer Vorteil: Textilschnitzel sind tauglich als Allwetterreitplatz! Das Material friert deutlich später ein als Reitsand und ist somit auch während des Winters gut nutzbar.

Beim Reitplatz aus Textilschnitzel kommt es ganz entscheidend auf die Materialqualität an! Verzahnt sich das Material nicht, sind die Reiteigenschaften dieses Reitplatzbelag katastrophal. Auch klagen viele Stallbetreiber über Geruchs- und Staubbelästigung – wenn billige Teppichschnitzel gekauft wurden.

Fazit:
Als Reitplatzbelag sind Teppichschnitzel eine gute Alternative, wenn nicht die höchsten Anforderungen an Reiteigenschaften gestellt werden und eine pflegeleichte Tretschicht gewünscht ist.

Die ökologische Allwetter-Alternative: Holz-Sticks

Hackschnitzel-Reitplätze kennen viele noch. Diese wurden oft rutschig und matschig, was wohl ein Grund dafür ist, dass sie heute kaum noch gebaut werden. Jedoch liegt das an einem Missverständnis: Während Hackschnitzel als Reitplatzbelag ungeeignet sind, bieten die deutlich feineren und besser verzahnenden Holz-Sticks eine gute Alternative!

Holz-Sticks verhalten sich sowohl was die Reiteigenschaften, als auch was die Pflege angeht, ähnlich zu Teppichschnitzeln. Der Unterschied: Holz verrottet und muss schneller nachgefüllt werden. Dafür bietet es eine angenehmere Optik und ist ein Naturprodukt.

Auch Holz-Sticks können für den Allwetterreitplatz wunderbar eingesetzt werden.

Beachte bei der Wahl des Reitplatzbelags stets den Aufbau

Der Reitplatzbau bietet heute eine so große Bandbreite an Möglichkeiten, dass für jeden Bedarf ein passendes Produkt zu finden ist. Beachtet werden sollte dabei immer, dass sich je nach gewähltem Aufbau des Reitplatzes neue Vor- und Nachteile der Beläge ergeben. So eliminiert z.B. ein Ebbe-Flut-Reitplatz den Nachteil der nötigen Bewässerung des Reitsandes.

Sage deinem Bauunternehmen klar was du willst und benötigst. Und ganz wichtig: Reitplatzbau gehört in Profi Hände! Tief- und GaLa-Bauer die vielleicht irgendwann mal einen Reitplatz gebaut haben, können nicht über das Spezialwissen verfügen, das heute unter den Profis in der Branche vorherrscht. Die Systeme und Anforderungen sind heute so komplex, dass Fachunternehmen die sicherste Wahl sind, damit aus dem eigenen Geld ein wirklich funktionierender Reitplatz entstehen kann.

©Daniel Dirkes, Concept Reitplatzbau GmbH & Co. KG

Über den Autor:

Nicht nur als Geschäftsführer der Concept Reitplatzbau GmbH & Co. KG ist Daniel Dirkes seit Jahren ist er in der Branche tätig. Vor allem das Leben auf dem familiengeführten Reiterhof in Merzen vermittelte ihm stets das Gefühl für die Herausforderungen von Stallbetreibern. Mit seiner Marketing-Agentur berät er darüber hinaus seit Jahren Firmen aus dem Reitsport.

Mit Concept Reitplatzbau bietet er unabhängige Beratung und eines der größten Reitschicht-Sortimente an.

Tags: ReitanlageReithalleReitplatz

Beliebteste Beiträge

Pferdemarkt Skaryszew
Allgemein

Europas schlimmster Pferdemarkt ist wieder da

Ein dicker Reiter auf einem Pferd
Ratgeber

Wie viel Reiter-Gewicht ist zu viel auf dem Pferde-Rücken?

Frau gibt einem Pferd einen Kuss. Wie zeigen Pferde ihre Liebe?
Allgemein

7 Zeichen, wie Dein Pferd seine Liebe zeigt

Pferd steht bei Schnee und Kälte im Winter draußen.
Gesundheit

Wann ist es für Pferde im Winter zu kalt zum Reiten?

No Result
View All Result

Neueste Beiträge

Pferd frisst.

7 Hausmittel für Pferde, die wirklich helfen

Von Aliya bis Vario: 50 schöne Pferdenamen für Ponys

Mythos oder Wahrheit? 7 Kolik-Weisheiten unter der Lupe

Equikinetic – 7 Fakten zum Spezial-Training

Schiefer Schweif: 7 Ursachen, die Du kennen solltest

Wie sehen Pferde? Die Welt aus der Sicht der Vierbeiner

© 2025 pferde.de Dienstleistungen GmbH

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Cookies & Tracking
  • Presse
  • AGB
No Result
View All Result
  • News
  • Allgemein
    • Pferderassen
    • Menschen & Geschichten
    • Kolumnen
  • Ratgeber
    • Gesundheit
    • Berufe im Pferdesport
    • Turnier
    • Zucht
  • Pferdemarkt
  • Versicherung
  • Newsletter

© 2025 pferde.de Dienstleistungen GmbH