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Sandkolik beim Pferd – die wichtigsten Fakten zur Wintergefahr

Anke Rottmann by Anke Rottmann
1. Oktober 2024
Im Winter stehen viele Pferde auf dem Paddock oder auf abgegrasten Weiden.

Foto: pixabay.com/NickyPe (Symbolfoto)

Die Weiden sind abgegrast, jetzt beginnt für viele Pferde die Paddock-Zeit. Und damit wächst die Gefahr für eine Sandkolik. Hier erfährst Du, was Sand im Darm anrichtet – und wie Du vorbeugen kannst.

Artgerechte Haltung liegt im Trend – und das ist gut so! Doch leider bringt sie nicht nur Vorteile. Es gibt auch eine versteckte Gefahr, die vor allem im Herbst und Winter lauert. Denn dann steigt das Risiko für eine Sandkolik. Der Grund ist simpel: Die meisten Weiden sind dann abgegrast, oft stehen Pferde in der kalten Saison auf Sandpaddocks.

Dabei ist es gar nicht ungewöhnlich, dass Pferde Sand futtern. Selbst auf einer saftigen Weide nehmen sie immer wieder Sand auf. Auch hier ist der Grund einfach: Wenn Pferde Grasbüschel ausrupfen, bleibt Erde daran hängen. Und die wird eben mit gefuttert. Eine Studie zeigte: Im Schnitt fressen Pferde rund 600 Gramm Sand auf der Weide – täglich.

Bekommen alle Pferde, die Sand fressen, eine Sandkolik?

In kleinen Mengen ist Sand meist ungefährlich. Und nicht jedes Pferd ist gefährdet. Denn einige Pferde scheiden Sand aus – andere jedoch nicht. Bleibt der Sand im Darm, kann es deutliche Folgen haben. Denn dort wirkt der Sand wie Schmirgelpapier. Das reizt die Darmwand, Entzündungen können entstehen. Dazu setzt sich der Sand im Darm ab. Genauer: Er wird nicht mit dem Futterbrei weiter transportiert, bleibt auf der Darmschleimhaut liegen. Die Folge: Die Darmbewegungen verringern sich, es kann zu Aufgasungen kommen. Im schlimmsten Fall droht ein Darmverschluss.

Pferde auf dem Paddock.
Foto: pixabay.com/VIVIANE6276 (Symbolbild)

Pferd zeigt bei Sandkolik typische Kolik-Symptome

Typische Hinweise für eine Sandkolik gibt es nicht. Die Symptome gleichen den Anzeichen anderer Koliken. Das bedeutet: Betroffene Pferde leiden unter Schmerzen, sind unruhig. Weitere Anzeichen sind Durchfall und Appetitlosigkeit. Einige Pferde drehen den Kopf zum Bauch, schlagen mit den Beinen gegen den Bauch.

Sandkolik beim Pferd: Die richtige Behandlung

Entsprechend ist auch die Behandlung zuerst einmal wie bei allen Koliken. Der Tierarzt gibt schmerzstillende Medikamente sowie Mittel, die die Darmtätigkeit anregen. Um den Darminhalt gleitfähig zu machen, kann zum Beispiel Paraffinöl helfen. Es lockert den Darminhalt auf und wirkt wie ein Abführmittel.

Auch Flohsamenschalen können helfen. Sie binden viel Wasser und wirken ebenfalls abführend. Eine Studie hat gezeigt, dass große Mengen Flohsamenschalen in Wasser gelöst und über die Nasenschlundsonde eingegeben am besten helfen. In der Studie schieden mehr als die Hälfte der Pferde innerhalb einer Woche den meisten Sand so aus. Ist zu viel Sand im Darm, hilft meist nur noch eine OP. Dabei werden teilweise zehn Kilo Sand und mehr herausgeholt…

Spätestens, wenn es zu einer Operation kommt, wir die Behandlung einer Sandkolik teuer. Dann ist es gut, wenn Du eine Versicherung abgeschlossen hast, die die Kosten für Tierarzt und/oder Tierklink übernimmt. Die Uelzener bietet etwa speziell eine Kolik-Versicherung an. Diese übernimmt alle Tierarztkosten, die im Zusammenhang mit einer Kolik stehen, ab der ersten Behandlung für 21 Kalendertage. Und zwar sowohl für Behandlungen im Heimatstall, als auch in der Tierklinik. Auch eine Kolik-OP, stationäre Unterbringung und bildgebende Verfahren sind von der Versicherung abgedeckt, wenn die Behandlungen nicht anschlagen.

So kannst Du einer Sandkolik vorbeugen

Am besten ist es aber natürlich, wenn eine Sandkolik gar nicht erst entsteht. Daher sollte Dein Pferd nicht auf Sand steht. Das ist aber nicht überall möglich. Deshalb ist es sinnvoll, zum Beispiel Heuraufen auf einen „festen“ Boden zu stellen – so können Pferde ohne Sand fressen.

Wichtig ist auch: Die Pferde dürfen keine langen Fresspausen haben. Denn dann suchen sich die Tiere ihr Futter selbst. Das heißt: Sie rupfen die letzten kurzen Grasbüschel am Weiderand – und nehmen so viel Sand auf. Hier können Paddock-Umrandungen helfen.

Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel ist eine bezahlte Kooperation mit der Uelzener. Unsere Ratgeber ersetzen nicht die veterinärmedizinische Beratung bei Deinem Tierarzt. Sie dienen lediglich der Information und sollen einen Überblick über Krankheiten, Verletzungen und deren Behandlung liefern. Wenn Dein Tier Symptome zeigt, die auf Verletzungen, Krankheiten oder Unwohlsein hinweisen, solltest Du Dich unbedingt an eine Tierarztpraxis oder eine Tierklinik wenden.

Tags: KolikPferdegesundheitSandkolik

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