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Die richtige Winterweide für Pferde – 7 wichtige Tipps

Anke Rottmann by Anke Rottmann
9. Dezember 2024
Herde im Schnee

Foto: pixabay.de/FlashBuddy (Symbolbild)

Das Pferd auf die Weide lassen oder nicht – das ist auch im Winter in vielen Ställen keine Frage. Schließlich brauchen Pferde auch in der kalten Jahreszeit Bewegung und Sozialkontakte. Doch die Winterweide Pferde benötigt ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Hier kommen sieben Tipps für eine gelungene „coole“ Weidesaison.

Zugegeben: So richtig verlockend sieht die Winterweide für Pferde oft nicht aus. Statt mit sattem Grün zu locken, verwandelt sie sich innerhalb weniger Tage in eine Sumpflandschaft. Und im Matsch und Schlamm entstehen schnell tiefe Löcher. Macht es da überhaupt Sinn, Dein Pferd jetzt auf die Weide zu lassen, fragt sich so mancher.

Die Antwort ist eindeutig: Ja! Denn auch wenn die Winterweide für uns nicht „hübsch“ ist – Pferde sehen sie mit anderen Augen! Für sie bedeutet sie Lebensqualität, also eine „coole“ Auszeit. Damit die auch rundum gelingt, gibt es jedoch Einiges zu beachten. Hier die wichtigsten Fakten:

1. Der richtige Boden für die Winterweide

Tatsächlich ist nicht jeder Boden für eine Winterweide ideal. Am besten eignen sich trockene, gut durchlässige Böden. Ein weiteres Plus haben Böden, die leicht abschüssig sind – das erleichtert das Ablaufen des Wassers.

Auch die Größe der Weide ist im Winter wichtig. Denn hier gilt: je grösser die Weidefläche, desto besser. Denn dadurch sinkt die durchschnittliche Belastung einzelner Stellen – und damit auch die Gefahr einer Narbenverletzung. Wer kann, sollte die Fläche auf mehrere Winterkoppeln aufteilen. So können sie zweitversetzt genutzt werden. Und die ersten Flächen, die dann entsprechend früh wieder geschlossen werden, können sich bis zum Frühjahr erholen…

Winter Pferd frisst Heu
Foto: pixabay.de/Rihaij (Symbolbild)

2. Ein Futter-Plus muss sein

Im Winter versorgt die Weide Dein Pferd nicht mehr mit allen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien, die es eigentlich braucht. Das letzte bisschen Gras beschäftigt zwar die Pferde – als hochwertiges Futter ist es deshalb jedoch nicht geeignet. Daher musst Du im Winter Heu zufüttern. Dabei sollten Pferde, die nur stundenweise auf die Winterweide kommen, davor gefüttert werden. So gehen sie „satt“ nach draußen. Effekt: Sie fressen nicht schnell und viel von dem nassen oder gefrorenen Gras. Und das senkt das Risiko von Verdauungsstörungen bis hin zu Koliken.

Und: Auch auf dem Auslauf ist eine überdachte Heuraufe ideal. Sie hält Pferde zum Beispiel auch davon ab, an Giftpflanzen zu knabbern – die haben nämlich auch im Winter Saison…

3. Immer aufs Wasser auf der Winterweide achten

Ganz wichtig: Pferde brauchen auch im Winter Zugang zu frischem Wasser. Schnee ist kein Ersatz – er kann nämlich den Flüssigkeitsbedarf nicht decken. Deshalb müssen Tränken regelmäßig kontrolliert werden. Ideal sind natürlich frostsichere Tränken, zum Beispiel Ballschwimmer- oder beheizbare Tränken (Affiliate-Link).

Frieren die Tränken ein, muss den Pferden mehrmals täglich frisches Wasser zur Verfügung gestellt werden. Das ist zwar anstrengend und zeitraubend. Aber: Zu wenig Wasser erhöht die Gefahr einer lebensbedrohlichen Kolik deutlich.

Winter Wasser eingefroren
Foto: pixabay.de/Rihaij (Symbolbild)

4. Vorsicht vor dem Wintergras

Sinken die Temperaturen ins Minus, schalten auch Pflanzen ihren „Winterbetrieb“ ein. Und das bedeutet: Insbesondere bei kalten Nächten und viel Sonnenlicht bildet die Graspflanze viel Fruktan. Das wirkt nämlich für das Gras wie ein Frostschutzmittel. Das Problem: Fruktan ist ein Hauptverursacher von Hufrehe. Meist fressen Pferde zwar zu wenig Wintergras, aber für einige Pferde kann es trotzdem gefährlich werden. Sind sie vorbelastet, zum Beispiel durch EMS, Diabetes Typ 2, Glukoseintoleranz, PSSM oder Cushing, sollten sie im Winter daher besser auf dem Paddock bleiben.

5. Winterweide: Achtung, Verletzungsgefahr!

Die Winterweide bedeutet nicht nur Spaß – sie kann auch ein Verletzungsrisiko darstellen. Im Matsch können Pferde sich Hufeisen ausreißen oder ausrutschen. Ein stark zertretener Boden, der zufriert, wird zur Stolperfalle. Und auch Maulwurfshügel können gefährlich werden – vor allem, wenn sie unter Schnee versteckt sind. Tipp: Bevor der große Frost kommt, sollten Löcher möglichst begradigt werden, um Unfälle zu vermeiden.

Haflinger Schnee Galopp
Foto: pixabay.de/LRuss (Symbolbild)

6. Auch „Boxenpferde“ sollten täglich raus

Wenn Pferde nur stundenweise rauskommen, sollten sie das aber dennoch täglich. Der Grund ist simpel: Kommen sie nur selten oder zu kurz raus, sind sie übermütig. Sie legen dann einen „Kaltstart“ hin – und das kann zu Sehnen- und Muskelschäden führen. Dazu kommt: Tobt ein Pferd über gefrorenen Boden, ist auch die Stolper- und Sturzgefahr sehr groß.

7. Einmal die Zähne kontrollieren lassen

Klingt überraschend, ergibt aber Sinn: ein Besuch beim Pferde-Zahnarzt, bevor die Wintersaison beginnt. Denn: Nur mit einem gesunden Gebiss können Pferde Heu überhaupt kauen und dadurch auch später im Darm verwerten. Kann das Pferd aber nicht richtig kauen, so kann es die im Futter enthaltenen Nährstoffe nicht aufschließen. Und das ist gerade im Winter problematisch, da Pferde in dieser Jahreszeit meist durch den Grasmangel abnehmen.

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Tags: Pferdehaltung

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