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Zum dritten Mal: Wallach Clamsi zurück in der Pferdeklappe

Anke Rottmann by Anke Rottmann
27. April 2025
Clamsi

Foto: Pferdeklappe/Privat

Sein Schicksal berührte ganz Deutschland: Wallach Clamsi wurde erst von der Pferdeklappe gerettet und vermittelt. Dann drohte ihm plötzlich der Weg zum Schlachter. Doch selbst der hatte Mitleid mit dem Wallach – und brachte ihn zurück in die Pferdeklappe. Er konnte wieder vermittelt werden – und kam jetzt leider wieder zurück. Doch das Happy End kam schnell…

Sie gründete Deutschlands erste Pferdeklappe, hat mittlerweile tausende Pferde gerettet. Doch einige Schicksale berühren Petra Teegen ganz besonders. Dazu gehört auch Clamsi. Denn der Fuchs-Wallach hat in seinem Leben schon viel durchgemacht. Jetzt ist er wieder in der Klappe – mittlerweile zum dritten Mal. „Als er ankam, hat er mich gleich erkannt“, so Teegen. „Und er ist wie immer: sehr freundlich, voller Vertrauen.“

Dabei hat Clamsi wirklich Trauriges erlebt. Zum ersten Mal landete er in der Pferdeklappe als „Scheidungskind“. Schnell fand Teegen für den Oldenburger ein neues Zuhause. „Alles schien perfekt. Ich freute mich so für ihn.“ Doch nur wenige Monate später klingelte plötzlich das Telefon. Den Tag wird Teegen nicht vergessen. „Ein Sauwetter heute, dachte ich damals. Ich zog meine Gummistiefel an und machte mich auf den Weg zur Klappenkoppel. Wie gut, es waren keine neuen Gäste über Nacht zu uns gekommen, ruhig und friedlich lag die Wiese vor mir. Nur ein aufgeschreckter nasser, etwas zotteliger Hase hoppelte durch den feinen Staubregen ohne Hektik vor mir davon. Ich musste lächeln, denn ich fand, auch er sah ein wenig missgelaunt aus.“

Clamsi wurde verkauft – und sollte zum Schlachter

Dann klingelte ihr Telefon. Eine Frau teilte ihr mit, dass bei ihr zwei Pferde eingestellt worden waren – ein achtjähriger Traber und ein älterer Fuchs namens Clamsi. Und der hatte in seinem Pass ganz hinten auf der allerletzten Seite einen Stempel von der Pferdeklappe. Teegen ging sofort in ihr Büro, suchte die Unterlagen zu Clamsi. Sie stellte fest: „Clamsi wurde von uns erst vor acht Monaten vermittelt – mit Schutzvertrag. Er befindet sich also noch ganz und gar unter unserem Schutz.“

Clamsi in der Pferdeklappe
Foto: Pferdeklappe/privat

Im Gespäch findet Teegen heraus, dass der Traber und Clamsi verkauft wurden. Der Stand damals: „Heute oder morgen sollte der Händler kommen. Für Clamsi hieß das: Ab zum Schlachter. Er war nicht mehr reitbar, hieß es.“ Für Teegen ein Schock: „Ich wusste genau, dass Clamsi in seinem Pass einen ‚Einleger‘ hatte und darauf als Nichtschlachtpferd eintragen war. Aber die Frau sagte, das Dokument sei verschwunden…“

Alles schien gut, doch die Angst blieb

Für Teegen stand sofort fest, was sie tun musste: „Ich kümmere mich gleich darum, Clamsi darf gern und muss unbedingt zu uns zurück. Auch der Traber darf gern zu uns kommen. Bitte gib Clamsi auf keinen Fall dem Händler mit“, sagte sie der Frau. Teegen forschte weiter nach: „Schnell fand ich heraus, dass die Übernehmerin nicht nur ihren Mann, sondern auch ihre Pferde verlassen hatte. Nur ihre Ponies, so erfuhr ich, hatte sie mitgenommen. Ihr „Ex“ war nun aber mit den beiden Pferden überfordert und verkaufte seinen Traber an einen Händler. Clamsi gab er als Begleitung für seinen jungen Wallach mit, denn die Zwei waren ein Herz und eine Seele.“

Clamsi war also schon wieder ein Scheidungskind und es drohte ihm der Weg zum Schlachthof. Teegen telefonierte mit dem Mann, der die beiden Pferde verkauft hatte. „Er versprach mir, dass er den Verkauf rückgängig machen würde“, sagt Teegen. „Mir war unwohl dabei, also rief ich noch einmal die Frau an, die mich alarmiert hatte. Ich bat sie noch einmal, dass sie Clamsi auf keinen Fall herausgeben sollte.“ Trotzdem blieb die Angst. Viele Fragen quälten Teegen: „Würde der Mann sein Wort halten? Und der Händler? Konnte Clamsi dortbleiben, bis wir ihn abholen konnten?“

Clamsi wurde vom Schlachter gebracht…

„Sechsunddreißig Stunden später fuhr der riesige LKW einer Schlachterei auf unseren Klappenhof. Ich bekam eine Gänsehaut, denn damit hatte ich nicht gerechnet“, so Teegen. Sie hatte in dem Moment keine Ahnung, wer auf dem LKW stehen würde. „Bedächtig öffnete der Fahrer die Verschlüsse, zog die Ausstiegsrampe hervor und öffnete die große Klappe des Wagens“, erinnert sich Teegen. „Mein Herz machte einen riesigen Extrahopser: Da stand der große goldene Clamsi auf einer dicken Schicht Späne auf dem Wagen und sah kreuzunglücklich aus. Kristin, unsere Pferdewirtin, lief die Rampe hoch, befestigte schnell einen Strick am Halfter und führte den Wallach vorsichtig die Rampe hinunter. Ab in die Sicherheit und Freiheit mit dem eingeschüchterten Fuchs. Geschafft!“

Fuchs Clamsi wurde von der Pferdeklappe von Petra Teegen gerettet
Foto: Pferdeklappe/privat

Es schien, als hätte Clamsi noch mehr Glück. „Wir fanden ein tolles neues Zuhause für ihn.“ Doch das Schicksal hatte offenbar andere Pläne. „Manchmal geraten gute Menschen in Not. Menschen, die einem unserer Pferde ein Zuhause gegeben haben“, sagt Teegen. So war es auch bei Clamsis neuer Besitzerin. „Und wenn sie in Not geraten, dann sind wir da!“ In diesem Jahr kamen so bereits sechs Pferde zurück in die Klappe. „Dazu haben wir bereits 79 Pferde neu aufgenommen“, soTeegen. Der Stall ist voll, doch für Clamsi hatte sie natürlich sofort Platz. „Wir hoffen, für ihn einen wirklich letzten Endplatz zu finden, Menschen, bei denen er bleiben kann. Das Schicksal hat ihm viele Unwegbarkeiten beschert, trotzdem ist er ein freunlicher, liebenswerter Wallach geblieben“, so Teegen.

Clamsi zeigt: Gib niemals auf – es lohnt sich

Tatsächlich: Kaum wird bekannt, dass Clamsi wieder zurück ist, meldet sich eine Frau aus Uelzen bei der Pferdeklappe. „Sie hatte sein Schicksal schon länger verfolgt. Als sie jetzt las, dass er wieder da ist, sagte sie sofort: Jetzt ist Schluss. Er kommt zu mir.“

Doch bevor der Wallach umziehen durfte, wurde er erst einmal untersucht. „Clamsi geht es gut, seine Zähne sind okay, Herz und Lunge waren ohne Befund“, so Teegen. Damit steht seinem Weg ins neue Zuhause nichts mehr im Weg. „Er ist mittlerweile 26 und hat ein für-immer-Zuhause mehr als verdient.“ Und Teegen ist sicher, dass diesmal das Glück auf seiner Seite ist: „Der ganze Stall ist schon aufgeregt und freut sich für Clamsi.“ Für Teegen ist seine Geschichte auch ein Zeichen: „Er ist ein Beispiel für so viele traurige Schicksale. Und er zeigt: Gib niemals auf, du findest immer einen neuen Weg…“

Tags: Petra TeegenPferdeklappePferderettungRettung vorm Schlachter

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