5 Tipps, wie du als Reiter gut durch den Winter kommst

Brrrr, die Temperaturen sinken, es regnet, ein eisiger Wind weht und dann irgendwann folgen Schnee, Eis und jede Menge Matsch. Reiter müssen sich im Winter sprichwörtlich ein dickes Fell zulegen, denn unser liebstes Hobby ist nichts für Zartbesaitete. Hier kommen unsere Tipps, wie du dem „Schmuddelwetter“ ganz einfach trotzen kannst!

Winter im Stall kann toll sein

1. Eiskaltes Füßchen!

Kalte Füße scheinen untrennbar mit dem winterlichen Stallalltag verbunden. Doch keine Sorge, du musst nicht monatelang mit Eisklötzen in den Schuhen herumlaufen. Thermostiefel und –schuhe sind natürlich immer eine gute Idee, denn sie halten Nässe und Kälte fern und geben auch Wärme an die Unterschenkel ab. So läufst du gar nicht erst Gefahr, auszukühlen.

Wer sich kein Extrapaar Schuhe für den Winter im Sattel zulegen möchte, der ist mit flauschigen Thermosocken und Lammfelleinlagen in den Schuhen gut beraten. Damit ungenutzte Schuhe vor dem Reiten oder der Stallarbeit nicht auskühlen, kannst du im Vorwege praktische Handwärmer, die durch eine Knickfunktion aktiviert werden, in die Stiefel legen. So haben es deine Füße gleich kuschelig warm.

Achtung auch nach dem Reiten! Fast jedem ist es schon einmal passiert: Die Zeit im Sattel ist vorbei, schwungvoll willst du den Pferderücken verlassen und – autsch! – die kalten Füße machen sich beim Aufkommen auf dem Boden stechend bemerkbar. Um dieses schmerzhafte Finale zu vermeiden, kannst du bereits beim Trockenreiten deine Füße wieder „reaktivieren“, indem du sie aus den Steigbügeln nimmst, im Fußgelenk kreisen lässt und versuchst, die Zehen einzeln zu bewegen.

2. Keine Lust, im Regen zu stehen?

MIt POL-PLAN musst du nicht frieren

Bei Weitem nicht jedes Pferd ist in einem Stall untergebracht, bei dem im Winter eine Reithalle zur Verfügung steht. Selbst dort, wo dies der Fall ist, kann es in der dunklen Jahreszeit ganz schön eng werden, wenn z.B. Einsteller und Reitschüler gleichermaßen Platz finden sollen.

Hier kann es hilfreich sein, auf flexible Lösungen zurückzugreifen. Mobile Reitzelte und Longierhallen, wie die von POL-PLAN, bieten zuverlässigen Schutz vor Wind, Regen und Schnee. Dafür muss nicht erst ein Bautrupp anrücken. In 1-3 Tagen steht die Aluminiumkonstruktion mit PVC-Dach. Wird sie nicht mehr benötigt, so ist sie ebenso schnell wieder abgebaut. So können Engpässe im Winter vermieden werden. Zusätzlich wächst die Halle bei Bedarf ganz einfach und schnell mit – und lässt sich dann auch wieder an einen anderen Ort verlegen. Damit sind gefrorene oder matschige Reitplätze ebenso kein Thema mehr, wie überfüllte Bahnen in der festen Halle. Praktisch, oder?

3. Jetzt wird’s gemütlich.

Es ist schon dunkel, wenn du dich auf in den Stall machst und die Couch lächelt dich bereits an? Auch im Stall kannst du es dir im Winter so richtig gemütlich machen. Schnapp dir ein paar nette Mädels, packt euch heißen Tee (oder Glühwein) in Thermoskannen ein und dann macht es euch im Reiterstübchen oder der Sattelkammer bequem. Eingekuschelt in eine Decke könnt ihr euch dann bei ein paar Keksen für die Stallarbeit stärken oder ihr dekoriert in der Vorweihnachtszeit ein wenig die Stallgasse oder den Hof.

4. Sicherheit geht vor.

Wenn es dunkel und grau ist, dann sollten du und dein Pferd umso mehr strahlen. Nicht nur auf dem Weg zur Koppel oder auf dem Ausritt gilt es, sich mit Warnweste, Reflektoren und Lichtern an Pferd und Reiter gut sichtbar für alle Verkehrsteilnehmer zu machen. Auch der Stall selbst sollte gut beleuchtet sein, damit gerade bei matschigem oder gefrorenem Boden die Stolpergefahr für Mensch und Tier reduziert wird. Sprich ruhig auch mit Stallbesitzern oder der Reitgemeinschaft, wenn du dich in der dunklen Jahreszeit unsicher fühlst – oft kann dann schnell leuchtende Abhilfe geschaffen werden.

Um dein Pferd und dich zu schützen, solltest du immer genau auf den Untergrund achten, wenn es dich ins Gelände zieht. Harter oder sehr weicher Boden erhöht die Stolpergefahr beim Ausritt ungemein und die Dunkelheit lässt vertrautes Gelände plötzlich wie unbekannt erscheinen.

Winter-Wunderland - leider eine Ausnahme

5. Der Schmutz muss draußen bleiben!

Oh je, wer kennt es nicht. Dicke Klumpen an den Stallschuhen, jede Menge Dreck an den Reitstiefeln – und dann ab ins Auto damit. Wer keine Lust hat, täglich zu saugen oder mit einer fahrbaren Sandkiste unterwegs zu sein, der sollte den Kofferraum zum begehbaren Kleiderschrank machen. Genau wie auch für den Fußraum des Fahrzeugs, gibt es auch für diesen Schmutzfangmatten, die den Kofferraum auskleiden können, oder robuste Schalen, die sich ganz leicht reinigen lassen.

Für alle, die nicht gleich den kompletten Kofferraum auskleiden wollen, empfiehlt sich auch eine kleine Plastikkiste oder ein mit Plastiktüten ausgelegter Karton. Damit bleiben Matsch, Steinchen oder Feuchtigkeit unter Kontrolle und du nimmst den Stall nicht mit nach Hause.

Bild 2: (c) POL-PLAN
Video: (c) POL-PLAN