Ausbildung für Pferd und Reiter

Dressur und Springen bei den Bayerischen Meisterschaften

Harmonisches und erfolgreiches Reiten setzt eine solide Ausbildung von Pferd und Reiter voraus. Dabei kommt es nicht darauf an, für welche Reitweise man sich entscheidet. Denn sowohl bei der klassischen Reitweise, dem Westernreiten oder Wanderreiten oder dem Reiten von Gangpferden geht es darum, eine stabile und harmonische Partnerschaft mit dem Vierbeiner aufzubauen. Die Deutscher Reiterliche Vereinigung(FN) hat ethische Grundsätze für Pferdefreunde entwickelt. Ein Grundsatz lautet: Der Mensch, der gemeinsam mit dem Pferd Sport treibt, hat sich und das ihm anvertraute Pferd einer Ausbildung zu unterziehen. Ziel jeder Ausbildung ist die größtmögliche Harmonie zwischen Mensch und Pferd.

Ausbildung des Reiters

Die Ausbildung eines jeden Reiters beginnt mit der Sitzschulung – zunächst an der Longe und dann auf einem Lehrpferd. Erst dann lernt der Reiter die Gewichts-, Zügel- und Schenkelhilfen kennen. Wer reiten lernen oder sich weiter ausbilden lassen möchte, sollte sich zunächst einen qualifizierten Reitbetrieb suchen. Es gibt einige Kriterien, die dabei zu beachten sind. Welchen Eindruck machen die Pferde und Ponys, die in dem Stall untergebracht sind? Gut behandelte Tiere blicken Besuchern neugierig und mit nach vorn gerichteten Ohren entgegen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass diese Vierbeiner bislang nur gute Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Die Boxen sollten geräumig, hell und sauber sein. Außerdem sollte es genügend Koppeln und Paddocks geben, damit die Pferde das ganze Jahr über Auslauf haben. Ganz wichtig ist natürlich die Qualität des Unterrichts. In vielen Ställen ist es üblich, dass mehr oder weniger fähige Menschen Privat- und Schulpferdereitern Unterricht erteilen. Daher gilt es, besonders wachsam zu sein und sich genau zu informieren. Haben die Reitlehrer und Ausbilder eine Trainerlizenz der Deutschen Reiterlichen Vereinigung? Oder können die Ausbilder zumindest eine langjährige Erfahrung und eigenes reiterliches Können vorweisen? Ein weiteres positives Kriterium ist die Mitgliedschaft eines Reitbetriebes bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Damit ein Betrieb als Mitglied anerkannt wird, muss der Betriebsinhaber die ethischen Grundsätze des Pferdefreundes anerkennen, die Verwirklichung von artgerechter Pferdehaltung anerkennen und mindestens drei Pferde eingestellt haben.

Ausbildung des Pferdes

Jedes Pferd sollte eine solide Grundausbildung erfahren. Es sollte losgelassen gehen, den Reiter gut zum Sitzen und Treiben kommen lassen und leicht an die Hilfen zu stellen sein. Unter der Ausbildung des Pferdes versteht man die systematische Gymnastizierung des Vierbeiners. Dabei ist die so genannte „Skala der Ausbildung“ maßgebend: Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichten und Versammlung. Dabei steht kein Punkt für sich allein. Sie sind vielmehr im Wechselspiel voneinander abhängig. Junge Pferde sollten von einem erfahrenen Reiter ausgebildet werden. Der Ausbilder muss sich in jedes Pferd „hineinfühlen“ um den Vierbeiner optimal zu fördern. Wichtig ist es auch, ein junges Pferd vielseitig auszubilden, d.h. eine Dressur-, Spring- und Geländeausbildung zu geben. Experten  sind sich nämlich einig, dass es schadet, ein junges Pferd zu früh auf eine Disziplin zu spezialisieren.

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