Hufknorpelfistel

Hufknorpfelfistel

Hufknorpfelfistel ist eine von vielen Hufkrankheiten. Wenn sich der Hufknorpel entzündet, bildet sich ein Sekret, welches sich einen Weg durch das umliegende Gewebe bahnt und am Kronsaum die Haut durchbricht. Es entsteht ein Krankheitsherd, der von außen Fistel genannt wird. Die Haut im Bereich der Trachten und am Kronsaum fühlt sich heiß an. Sie ist gerötet, geschwollen und für das Pferd schmerzhaft. Das Sekret läuft aus kleinen Rissen am Kronrand ab. Diese Öffnungen trocknen nach kurzer Zeit wieder ein, werden aber wieder aufbrechen. Das Pferd lahmt auf dem mit Hufknorpelfistel erkrankten Fuß. Die Krankheit kann durch eine Verletzung des Kronsaums und dessen Bindegewebe entstehen. Fremdkörper, die durch die Hufsohle eingedrungen sind, können auch zu Hufknorpelfisten führen. Der Ballentritt ist eine weitere Möglichkeit, bei der sich das Pferd selbst verletzt hat. Zur Behandlung sollte sofort der Tierarzt gerufen werden, damit er das Ausmaß der Verletzung feststellen kann und die entsprechenden Gegenmaßnahmen einleiten kann. Man sollte gegen den Wundstarrkrampf vorbeugen und eine antibiotische Versorgung einleiten. Jedoch sind diese Maßnahmen der Behandlung nicht immer ausreichend und in einem späten Stadium der Krankheit, muss der erkrankte Fußknorpel operativ entfernt werden.

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