Infektiöse Anämie: Angst vor Pferdevirus in NRW

In Haan (NRW) ist ein Wallach an der "Infektiösen Anämie der Einhufer" erkrankt. Das berichten heute Presseagenturen. Weitere Fälle sind nicht bekannt. Allerdings beträgt die Inkubationszeit zwei bis sechs Wochen.

Der an der Tierseuche erkrankte Schimmel wurde getötet, zudem wurde der betroffene Pferdehof bis auf weiteres gesperrt. Das Veterinäramt des Kreises legte ein Sperrgebiet mit einem Radius von zwei Kilometern um den betroffenen Betrieb fest. Außerdem sollen Pferde in diesem Bereich untersucht werden. Die Behörde ermittelt zur Zeit, welche Pferde und Pferdehalter in den vergangenen 60 Tagen mit den Tieren des betroffenen Betriebs in Kontakt waren, damit auch dort entsprechende Untersuchungen veranlasst werden können.

Die sogenannte ansteckende Blutarmut ist eine Viruserkrankung von Pferden und anderen Einhufern. Die erkrankten Tiere haben hohes Fieber und scheiden das Virus mit allen Körpersekreten und Exkrementen aus. Diese Infektion endet tödlich. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch blutsaugende Insekten, eher selten durch direkten Kontakt zwischen Einhufern. Menschen sind nach Angaben des Veterinäramts nicht gefährdet.

Die Infektiöse Anämie der Einhufer ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Seit über zehn Jahren war in ganz Nordrhein-Westfalen kein einziger Fall mehr aufgetreten. Vereinzelt gab es Fälle in Thüringen, Hessen und Bayern. Auslöser waren hier importierte Pferde aus Osteuropa und Russland.

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