Magnetfeldtherapie beim Pferd

Hat das Pferd Schmerzen, Probleme mit dem Bewegungsapparat oder zeigt eine verlängerte Regenerationszeit, dann können die Ursachen vielfältig sein. Ebenso verhält es sich mit den Möglichkeiten, diese gesundheitlichen Einschränkungen einzudämmen oder gar vollständig verschwinden zu lassen. Wir stellen daher auch immer wieder alternative Therapiemöglichkeiten vor, die deinem Pferd helfen können. So die Magnetfeldtherapie für Pferde. Dipl.-Ing. Gert Geisel von equimag stellt dir in unserem Interview die Magnetfeldtherapie für deinen Vierbeiner vor und erklärt, welche Anwendungsfelder und Erfolgschancen du hast.

Magnetfeldtherapie beim Pferdequimag Compact im Einsatz am Pferd. Foto: equimag

pferde.de: Erst einmal ganz generell gefragt – was genau ist Magnetfeldtherapie eigentlich und wie funktioniert sie?

equimag: Magnetismus ist ein uraltes Phänomen, das schon frühzeitig zu Heilzwecken genutzt wurde. Durch die technische Weiterentwicklung und neue wissenschaftlichen Erkenntnisse hat die moderne „pulsierende Magnetfeldtherapie“ auch eine neue Bedeutung erlangt. Mit modernen Therapiegeräten wird das natürliche Erdmagnetfeld auf elektrischem Weg erzeugt und in Form von dem Organismus angepassten Impulsen in den Körper eingeleitet. Je weitreichender die Impulse die Körperzellen erreichen, desto wirksamer ist die Behandlung, da die von außen eingeleiteten Schwingungen die Eigenschwingung der Körperzellen verbessern.

Geschwächte Zellen haben eine abgeschwächte Schwingungsamplitude und können ihre Aufgaben im Gesamtorganismus nicht mehr erfüllen. Angeregt durch den Resonanzeffekt der eingeleiteten Schwingungsimpulse erhalten kranke, geschwächte Körperzellen einen Anstoß, wieder mit voller, gesunder Energiestärke arbeiten können. Für alle körperlichen Vorgänge im Körper sind die Billionen Zellen zuständig. Sie sind verantwortlich für die Körpergefäße, den Blutfluss, die Nahrungsversorgung, aber genauso für ein Ausleiten von Schlacke- und Schadstoffe. Grundsätzlich sorgt die pulsierende Magnetfeld Therapie für eine gesunde Zellenergie die nicht nur für die Behandlung von Symptomen, sondern auch für deren Ursachen zuständig ist. Die pulsierende Magnetfeldtherapie gibt dem Organismus die Möglichkeit, das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

pferde.de: Wie kann die Magnetfeldtherapie meinem Pferd helfen? Welche Einsatzgebiete am Tier gibt es?

equimag: Das Einsatzgebiet pulsierender Magnetfelder am Pferd ist sehr vielfältig. Neben dem prophylaktischen Einsatz zur Gesunderhaltung, der Verbesserung der Rittigkeit durch schnelleres Lösen der Muskulatur und der Beschleunigung der Rekonvaleszenz wird es eingesetzt bei Veränderungen im Bewegungsapparat, bei Schmerzzuständen, allergischen Erscheinungsbildern und Atemwegsproblemen.

Beispiel muskuläre Probleme: Die Ursachen sind vielfältiger Natur, wie schlechter Sattel, wenig Bewegung, genbedingte Haltungsschäden, Ernährung. Diese Problematik können nur ein gesunder Stoffwechsel und eine natürliche, gesunde Zellenergie beheben. Es wird eine bessere, schmerzfreie Bewegung angestrebt. Schonhaltungen werden verbessert. Durch die Unterstützung bei Heilprozessen, wie Verletzungen, Entzündungen und zur Schmerzreduzierung ist die Magnetfeldtherapie eine große Hilfe bis zur Heilung der Symptome.

pferde.de: Welche Produkte bieten sich für die Magnetfeldtherapie an?

equimag: Voraussetzung für die pulsierende Magnetfeldtherapie bei Tieren sollte sein, dass die Stärke der Impulse das natürliche Erdmagnetfeld nicht überschreitet. Die Frequenzen, also die Schwingungen pro Einheit sollten nicht höher als 30Hz sein. Das ist auch die Empfehlung der WHO. Da die Diagnosen bei Tieren nicht in dem Umfang wie bei Menschen gemacht werden, ist man mit einem Gerät mit Breitbandwirkung richtig beraten. Es bedeutet, dass man nicht mit vielen einzelnen Programmen für eine bestimmte Krankheit hantieren sollte. Es ist für den Anwender fast unmöglich, bestimmte Einstellungen an den Geräten für Pferde auszutesten. Es ist auch von der Wissenschaft nicht nachgewiesen, dass bestimmte Frequenzen für bestimmte Erkrankungen zuständig sind.

Um eine grobe Einteilung der Impulse anzudeuten, kann man sagen, dass niedere Frequenzen eine beruhigende Wirkung haben. Diese sind für eine Schmerzminderung und für die Entzündungshemmung zuständig. Höhere Frequenzen wirken dagegen vermehrt auf den Gesamtstoffwechsel und den körperlichen Energiehaushalt ein, sowie auf eine Verbesserung von länger bestehenden Sehnen-, Knochen- und Gelenkproblemen. Die sogenannte „Schuhmann Frequenz“ mit 7,83 Herz ist eine natürlich auf der Erde vorkommende Frequenz, von der bewiesen ist, dass sie erst das Leben auf der Erde ermöglicht. Diese Frequenz sollte in jedem guten Therapiegerät zu finden sein.

pferde.de: Besteht denn die Gefahr, als Nutzer in der Anwendung Fehler zu machen und dem Pferd mehr zu schaden als zu helfen?

equimag: Aus obigen Anführungen kann man schließen, dass es sich um ein breit angelegtes Behandlungsspektrum handelt, mit dem man keine körperlichen Schäden verursachen kann, wie das bei vielen anderen, künstlich erzeugten Behandlungsformen der Fall sein kann. Die von einem „niederenergetischen Magnetfeldgerät“ erzeugten Impulse werden im Körper nur eine Wirkung in energieschwachen Zellstrukturen erreichen. In Zellstrukturen mit gesunder Energie wird der Impuls von den Zellen nicht beachtet. Dies ist der Grund, warum der Anwender keinen Behandlungsfehler machen kann. Diese Möglichkeit sollte jedes gute Gerät haben.

Der ganze Körper ist involviertequimag Expert mit umfassender Ausstattung. Foto: equimag

pferde.de: Zeigt die Magnetfeldtherapie bei jedem Pferd Erfolg? Wie kann ich die Behandlung unterstützen?

equimag: Ein Erfolg wird immer eintreten. Voraussetzung, es ist diagnostisch nicht etwas kaputt oder auch bei genbedingten Fehlern. Wenn der Alterungsprozess schon eingetreten ist, wird man nicht immer eine dauerhafte, gesunde Körperenergie erreichen. Man kommt dann nicht an einer regelmäßigen Anwendung vorbei. Ein entspannter und weitgehend schmerzfreier Körper wird eigentlich immer das Ergebnis der Behandlung sein. Da man mit der Magnetfeldbehandlung einen verbesserten Gesamtstoffwechsel erreicht, ist es auch sinnvoll, mit vernünftig eingesetzten Nahrungsergänzungen zu unterstützen.

pferde.de: Was zeichnet die Produkte von equimag in der Magnetfeldtherapie aus?

equimag: In erster Linie hat Equimag auf die zuvor beschriebenen Anforderungen in der Entwicklung wert gelegt und dies seit nahezu 20 Jahren erfolgreich bewiesen. Bei der Entwicklung unserer Equimag Impulse stand Frau Dr. med. Bilz an unserer Seite, die seit über 30 Jahren in der Magnetfeldforschung tätig war. Frau Dr. med. vet. Waltraud Geisel hat viel Erfahrung aus ihrer eigenen Tierarztpraxis in die Entwicklung von Equimag eingebracht. Darüber hinaus haben viele Anwender unserer Geräte mit ihrem Feedback Anregungen zu Verbesserungen beigetragen. Wofür ich an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank sagen möchte.

Wir als Hersteller und Vertreiber von Equimag Produkten sind stolz auf ein hochwirksames, leicht zu bedienendes und gut handelbares Gerät. Seit nahezu 20 Jahren können wir auf so viele private, gewerbliche und sportlich aktive Pferdemenschen als Anwender zurückblicken und hoffen das auch für die Zukunft. Wir sind aber nicht nur Hersteller und Verkäufer, sondern sind immer am Pferd und an den Problemen der Pferdehalter.

pferde.de: Haben Sie eine Erfolgsgeschichte, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

equimag: Die besondere Geschichte erzählt von der internationalen Springreiterin Debby Winkler, welche leider viel zu früh bei einem Reitunfall verstorben ist. Ein von ihr verkauftes Springpferd wurde von ihr zurückgenommen, da es nicht mehr einsatzfähig war. Es hatte durch einen Unfall jegliches Vertrauen und Rittigkeit verloren. Ca. 1 Jahr hat es gedauert bis das Pferd sein Vertrauen wieder erlangt hat und reit- und springfähig war.

Ein ganz gravierender Fehler blieb aber zurück. Das Pferd konnte nicht auf der rechten Hand angaloppieren und konnte auch überhaupt nicht rechts galoppieren. Wir haben dann in Warendorf auf dem gepflasterten Hof die Equimag Decke aufgelegt. Ich selbst konnte mir keinen Erfolg versprechen. Frau Winkler war dann so ungeduldig, wir haben die Laufzeit abgebrochen. Sattel aufgelegt und sofort drauf gesetzt. Der erste Versuch war rechts anzugaloppieren: es hat geklappt!

pferde.de: Welchen Tipp haben Sie für interessierte Pferdehalter, die noch unsicher sind, ob die Magnetfeldtherapie das Richtige für Ihren Vierbeiner ist?

equimag: Mein erster Tipp: Nehmen sie Rücksprache mit mir und erklären mir was ihr Pferd hat. Wenn ich der Meinung bin, aus der Erfahrung vieler Jahre, dass das Equimag keinen Erfolg bringen kann, werde ich auch kein Gerät verkaufen. Das ist aber ein seltener Fall.

Mein zweiter Tipp: Wir bieten einen Kauf auf Probe an. Sie kaufen das Gerät und nutzen es, stellen dann aber fest, Sie möchten es nicht behalten. Dann schicken Sie uns das Gerät zurück und erhalten den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsgebühr von € 350,-- zurück. Aber bedenken Sie bitte: 4 Wochen ist keine repräsentative Zeit, um aus einem schon seit langem bestehenden Problem einen Erfolg zu haben. Generell sollte schon eine Veränderung eingetreten sein. Wobei auch die Prophylaxe ein wesentlicher Bestandteil der Equimag Behandlung ist.