Pferde: Weben

Weben bei Pferden ist eine Verhaltensstörung. Allein beim Zusehen wird dem Beobachter zuweilen ganz schwindelig. Ein Pferd webt, wenn es mit etwas gespreizten Vorderbeinen sich hin- und herbewegt. Das Gewicht wird dabei abwechselnd von dem einen auf das andere Bein verlegt. Das führt natürlich dazu, dass die Gelenke und Sehnen der Vorderbeine übermäßig strapaziert werden. Experten sind sich darüber einig, dass ein Vierbeiner sich dieses Verhalten angewöhnt, weil es sich nicht genug bewegen kann. Auch andere Tiere in Gefangenschaft zeigen diese stereotype Bewegung, zum Beispiel Elefanten, Kamele und Bären.
Das Weben wird von anderen Pferden gern nachgeahmt, deshalb ist es wichtig, „Weber“ von den anderen Stall- und Weidegenossen zu trennen.
Was kann man tun?
Wenn sich ein Vierbeiner erst einmal ein solches Verhalten angewöhnt hat, ist es schwer etwas dagegen zu unternehmen. Da diese Unart entstanden ist, weil sich das Pferd langweilte oder sich nicht genügend bewegen konnte, ist dort der Ansatzpunkt zu suchen. Ein Pferd, das webt, sollte möglichst wenig allein im Stall stehen. Offenstallhaltung führt wohl am ehesten dazu, dass ein „Weber“ kuriert wird. (wem)

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