Stallmatten – 4 Gründe, warum du sie ausprobieren solltest

Wie man sich bettet, so liegt man. Das gilt auch für dein Pferd. Ob in der Box oder im Laufstall – die Einstreumöglichkeiten sind so vielfältig, wie das Misten anstrengend ist. Natürlich möchtest du, dass dein Vierbeiner sich in den „eigenen vier Wänden“ wohlfühlen kann! Warum Stallmatten deshalb eine sinnvolle Ergänzung oder gar Alternative zu rein organischer Einstreu darstellt und woran du eine gute Stallmatte erkennst: Lies selbst!

Froh auch ohne Stroh?

Stallmatte – das klingt erst mal nach Bodenturnen und Plastikgeruch. Und sowieso, ist es nicht sinnvoller, auf natürliche Rohstoffe zurückzugreifen, wenn darum geht, das Zuhause des Lieblings einzustreuen? Nicht unbedingt! Denn Stallmatten haben so einige Vorteile, die Pferdebesitzern das Leben erleichtern und den Tieren selbst eine gesundere und angenehmere Haltung ermöglichen können.

Stallmatten bestehen in der Regel aus einem Kunststoff, wobei die Zusammensetzung von Modell zu Modell und von Hersteller zu Hersteller variieren kann. Einzelne Platten werden wie Puzzleteile über die Stallfläche verteilt zusammengelegt und bilden so eine abgeschlossene Fläche. Das unterscheidet sie von Matten, die nicht speziell für den Einsatz im Stall produziert werden, sondern beispielsweise auf dem Bau vorkommen. Gerade preislich erscheinen diese zunächst attraktiv – doch ist die feste Verlegung ohne ein Verrutschen oder Aufwellen der Matte essenziell für eine sichere Nutzung. Genau diese erreicht man nur mit Stallmatten, die für den Gebrauch durch Tiere gemacht sind.

Stallmatten können sowohl wasserdurchlässig, als auch wasserundurchlässig sein, und passen sich so der gewünschten Nutzung an. Auch optisch variieren die Platten sowohl in Farbe, als auch Muster, sodass sie sich harmonisch in das Bild des Stalls einfügen. Aber das ist längst nicht alles: .

1. Stallmatten sparen dir Einstreu – und damit bares Geld

Der letzte Sommer hat mit der extremen Trockenheit nicht nur beim Heu, sondern auch beim Stroh für Knappheit und damit erhöhte Preise gesorgt. Da heißt es, langfristig tiefer in die Tasche zu greifen. Denn am Stroh zu sparen, das ist nur bedingt möglich. Weder kann weniger häufig gemistet werden, noch die Strohmenge signifikant reduziert.

Der Erwerb von Boxenmatten scheint da zunächst widersprüchlich. Schließlich sind die Kosten für qualitative Stallmatten vergleichsweise hoch. Allerdings sind es einmalige Anschaffungskosten. Gute Matten halten bis zu zehn Jahren – je nach Gebrauch und Intensität der Nutzung. Bei Einsparungen des Kaufs von Einstreu um 40 – 90 % rentiert sich der Kauf dann finanziell durchaus.

2. Stallmatten erleichtern dir die Stallarbeit

Stallmatten im Einsatz

Beim Misten kommt man ganz schön ins Schwitzen, das weiß jeder, der selbst dafür verantwortlich ist. Stallmatten erleichtern diese Arbeit enorm. Wichtige Voraussetzung allerdings: Sie müssen optimal sitzen, sodass sich in Zwischenräumen keine Nässe-, Schmutz- und Schimmelnester bilden können. Auch das Abäppeln wird mit Stallmatten wesentlich einfacher.

Dann ist es möglich, die Menge an Stroh oder alternativen Einstreumöglichkeiten drastisch zu reduzieren. Vollständig verzichten kannst du auf Einstreu allerdings trotzdem nicht. Denn die Matten nehmen im Gegensatz zu saugfähigen Materialien die Ausscheidungen des Pferdes bewusst nicht auf. In Folge können Urin und ggf. auch der Kot unangenehm spritzen. Das ist nicht nur olfaktorisch auf die Dauer nachteilig, sondern kann dazu führen, dass das Tier den Urin einhält. Deshalb sollte immer ein Teil der Box als „Toilettenbereich“ ausreichend eingestreut sein. Eine Möglichkeit ist es, den Randbereich frei von Stallmatten zu halten und ausschließlich dort eine tiefe Strohschicht zu verteilen. Diese lässt sich leicht misten und wird von den Pferden als „WC“ gern angenommen.

Doch auch auf den Stallmatten selbst können Ausscheidungen des Pferdes leicht entfernt und die Matten gereinigt werden. Je nach Ort der Nutzung ist ein Abspritzen mit dem Wasserschlauch im Handumdrehen erledigt, bei Trockenheit ist ein Abfegen schnell getan. Damit sind die Matten hygienischer, als es z.B. Mistmatratzen sind, da Schimmelbildung vermieden wird. Das schützt auch die Atemwege des Pferdes.

3. Stallmatten schützen zuverlässig die Gesundheit deines Pferdes

Schon Oma mahnte: „Kind, halte dich warm“. Auch für Pferde ist es wichtig, nicht auf kaltem Boden zu liegen. Je nach Einstreudicke entstehen oftmals Kuhlen oder Löcher, durch die dann Bodenkälte an den Pferdekörper gelangt. Stallmatten bilden eine schützende Barriere zwischen dem Boxenboden und dem Pferd.

Auch im Offenstall oder Unterstand ist mit Stallmatten dafür gesorgt, dass die Tiere auch in Ruhepositionen nicht direkt dem nassen oder kalten Boden ausgesetzt sind. Voraussetzung ist, dass die Platten ebenmäßig verlegt sind, sodass sich keine Nässefelder bilden. Damit werden ebenso die Hufe und Fesseln vor andauernder Feuchtigkeit geschützt, Erkrankungen dieser Bereiche können eingedämmt werden.

Damit leisten die Matten einen wichtigen Beitrag zur Pferdegesundheit. Denn wenngleich die Vierbeiner ein kühles Klima bevorzugen, sind Zugluft, andauernde Kälte und Feuchtigkeit keine idealen Haltungsbedingungen. Gleichsam wird die Staubbelastung im Stall erheblich reduziert. Ideal für Allergikerpferde und solche mit Hustenerkrankungen.


Doch Stallmatte ist hier nicht gleich Stallmatte: Wer oftmals Gummistiefel trägt, der weiß, wie wenig Wärmedämmung das Material bietet. Deshalb sind sogenannte EVA-Matten, wie sie z.B. Hofmeister Handel anbietet, eine gute Alternative, denn sie halten Kälte besser ab. Trotzdem sind die Matten aus diesem speziellen Kunststoffmaterial mit durchschnittlich nur 7 kg/m² wesentlich leichter als es klassische Gummimatten mit bis zu 30 kg/m² sein können.

Bei Hofmeister Handel weist man auf einen weiteren Vorteil der EVA-Matten hin: Sie seien in der Regel unbedenklich, was die Schadstoffbelastung angeht. Krebserregende Anteile, wie sie bei Gummimatten nicht immer auszuschließen sind, sollen diese nicht enthalten. Das gibt ein gutes Gefühl!

4. Stallmatten passen fast überall

Ob in der Box, im Laufstall, in der Stallgasse oder im Offenstall – die Einsatzmöglichkeiten für eine Stallmatte sind vielfältig. Und sie sind unabhängig einsetzbar. Denn auch einzelne Boxen oder Bereiche können mit ihnen ausgelegt werden, sodass Pferdebesitzer darauf angewiesen sind, dass Stallbetreiber mitziehen.

Doch nicht nur in der Box finden der Bodenbelag Verwendung. Auch Wasch- und Putzplätze, Stallgassen, Führplätze, Unterstände oder Paddocks können mit ihnen ausgelegt werden. Schlicht jeder Ort, an dem ein rutschfester, leicht zu reinigender Bodenbelag interessant ist. Matschige, dadurch rutschige und schwer begehbare Flächen gehören dann der Vergangenheit an. Wichtig bei der Verlegung in Außenbereichen ist dann aber, dass unter den Matten eine Drainageschicht das Wasser abführen kann. Adieu, nasse Füße!

Für alle, die regelmäßig mit ihrem Vierbeiner unterwegs sind, eignen sich die Stallmatten auch zur Auslage im Hänger. Das stoßdämpfende Material schützt die Gelenke der Pferde auch bei holpriger Fahrt und die Matten geben festen Stand bei jeder Wetterlage.

 

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