Traumberuf für Pferdefreunde: Tierarzt

Tierärztin ist der Traumberuf vieler junger Frauen. Wer diesen Traum verwirklichen will, sollte wissen, dass das Studium und auch der Berufsalltag einiges verlangt. Die Regelstudienzeit beträgt fünf Jahre, die weitere Ausbildung zum Tierarzt für Pferde noch einmal vier Jahre. Die tierärztliche Ausbildung an der Universität setzt sich aus einem wissenschaftlich-theoretischen Studienteil von vier Jahren und aus einem praktischen Studienteil zusammen.

Auf dem Studienplan stehen u.a. Chemie, Anatomie, Tierhaltung, Zoologie und Botanik. Während der praktischen Zeit muss der Tiermedizinstudent z.B. in einer tierärztlichen Klinik, aber auch in einem Schlachthof arbeiten.

Die tierärztliche Ausbildung umfasst folgende Prüfungen:

  1. die Tierärztliche Vorprüfung, die aus dem Vorphysikum (naturwissenschaftlicher Abschnitt der Tierärztlichen Vorprüfung) und dem Physikum (anatomisch-physiologischer Abschnitt der Tierärztlichen Vorprüfung)
  2. die Tierärztliche Prüfung, abzulegen in drei Abschnitten.
 Wer sich dann zum Fachtierarzt für Pferde weiter ausbilden lassen will, muss nach dem Studium vier Jahre fortbilden. Der Wissensstoff ist sehr umfangreich: u.a. chirurgische Erkrankungen des Pferdes einschließlich Augen- und Zahnerkrankungen, Diagnose, Diagnostik und Prophylaxe von Erkrankungen bei Pferden, Geburtshilfe, Turnier- und Sportpferdebetreuung, Forensik.
(Quelle: Landestierärztekammer Brandenburg).

Die wenigsten Tierärzte haben einen Acht-Stunden-Job. Neben den normalen Arbeitszeiten fallen z.B. Nacht- und Wochenenddienste an. Das Handy ist immer dabei, auch in der Freizeit. Das alles kann z.B. das Familienleben ziemlich belasten. Außerdem ist die Arbeit körperlich und auch seelisch sehr anstrengend. Die Untersuchungen und Eingriffe erfordern zum Teil einen energischen körperlichen Einsatz. Außerdem müssen sich Tierärzte auch in die Besitzer der Tiere hineinfühlen können.

Angehende Tierärzte sollten aber auch Organisationstalent haben und wirtschaften können. Denn in einer Tierarztpraxis ist kein Tag wie der andere. Termine müssen verschoben werden, Notfälle kurzerhand eingeplant werden. Die meisten Tierärzte sind trotz der vielen Arbeit aber sehr zufrieden mit ihrem Job. Sie sind viel unterwegs, mit Menschen zusammen und können – in den meisten Fällen – Mensch und Tier helfen. Und das ist ein Gefühl, für das sich die Arbeit lohnt.

Mehr Infos gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit unter „Berufenet“. Einfach „Tierarzt“ in die Suchmaske eingeben.


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