Trensen für Pferde

Der Trensenzaum dient vor allem dazu, das Gebiss an der richtigen Stelle zu fixieren. Es gibt verschiedene Arten von Trensenzäumen. Der Trensenzaum besteht aus zwei verstellbaren Backenstücken, in die das Gebiss eingeschnallt wird, dem Genickstück, einem Stirnband sowie einem Kehlriemen und normalerweise einem Reithalfter. Es gibt verschiedene Arten von Trensenzäumen. Am häufigsten wird das Hannoveranische Reithalfter benutzt. Es wurde von der Kavallerieschule Hannover entwickelt, um zu verhindern, dass ein Pferd beim Reiten das Maul aufsperrt (Sperrhalfter). Der Nasenriemen liegt auf dem Nasenbein auf und es relativ breit. Er darf nicht zu fest verschnallt sein, damit das Pferd kauen und atmen kann. Das englische Reithalfter ist ebenfalls sehr beliebt. Der Nasenriemen liegt etwa in der Mitte zwischen Maul- und Augenwinkeln auf dem Nasenrücken und beeinträchtigt das Pferde weniger als ein Hannoveranisches Reithalfter. An dem Nasenriemen befindet sich eine Lederschlaufe, an der ein Sperr- oder Pullerriemen befestigt wird. Dieser verläuft unterhalb des Gebisses bis zum Kinn des Pferdes. Das mexikanische Halfter oder Kreuzhalfter besteht aus zwei auf dem Nasenrücken gekreuzten Riemen, wobei der untere Riemen unter dem Gebiss verläuft. Die Zügel bestehen aus einfachen glattem Leder oder geflochtenem Leder, aus Gurt oder sind mit Gummi überzogen. Sie werden mit Schnallen oder Haken an den Trensenringen befestigt. Der Trensenzaum muss so angepasst werden, dass das Gebiss perfekt im Maul des Pferdes liegt. Das heißt, die Maulwinkel dürfen nicht nach oben gezogen werden. (wem)

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