Wanderreiten - das sollten Einsteiger wissen

Wanderreiten – das ist doch einfach nur ein längerer Ausritt, oder nicht? Mitnichten! Wer sich für das Wanderreiten interessiert, dem wird schnell klar: Wanderreiten, das ist ganz eindeutig eine Freizeitreitsparte für sich. Lust, auch mal beeindruckende Landschaften vom Pferderücken aus (neu) zu entdecken? Ob mit oder ohne eigenem Pferd, hier findest du alles, was du wissen musst.

Wanderreiten, das sind mehrtätige Ritte, bei denen ganz klar gilt: Der Weg ist das Ziel. Meist geht es im Schritt voran, manchmal geht auch der Reiter selbst neben dem Pferd. Das schont das Tier und bietet dem Reiter die Möglichkeit, einseitiger Belastung des Körpers vom langen Sitzen im Sattel vorzubeugen. Reiten in der und mit der Natur, das ist das Credo. Rücksichtnahme auf Mensch und Tier stehen im Vordergrund. Viele Wanderreiter schwärmen von der ungestörten Möglichkeit zum Zwiegespräch mit dem Partner Pferd, die sich bei den ganztägigen Ritten bieten.

Gibt es typische Wanderreitpferde?

Wenn es auf Tour geht, dann wird das Pferd mit allem notwendigen Gepäck in den Satteltaschen „beladen“. Oft ist auch ein Handpferd dabei, welches die Ausstattung transportiert. Erfahrene Wanderreiter sind sich einig, dass es nicht DAS Wanderreitpferd gibt. Dennoch empfiehlt es sich, ein Tier mit geringerem Stockmaß und einer gewissen Breite zu wählen. In unserem Pferdemarkt finden sich daher viele Kaltblüter, schwere Warmblüter, aber auch Vollblüter, die für lange Distanzen geeignet sind, und Mulis.

Wichtiger als eine konkrete Rasse sind gewisse Charaktermerkmale und eine fundierte Ausbildung. Denn ein Wanderritt ist anspruchsvoll und verlangt den Tieren in vieler Hinsicht einiges ab. Dass nur gesunde und kräftige Pferde auf Tour gehen sollten, leuchtet ein. Zusätzlich gilt es, die Kondition des Pferdes aufzubauen, sodass es die langen Ritte problemlos bewältigen kann. Da man fernab der eigenen vier Stallwände unterwegs ist und immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, ist es wichtig, dass der Vierbeiner in jeder Hinsicht verkehrssicher ist und Hindernisse im Gelände (Wasser, Geröll, Abhänge und Anstiege) sicher überqueren kann.

Gelassene, nervenstarke und sozialverträgliche Pferde bieten sich an. Nervöse, schreckhafte und im Umgang mit Mensch und anderen Tieren schwierige Vierbeiner machen den Wanderritt für alle Teilnehmer sehr anstrengend und ermüdend. Es hilft daher, im Vorfeld immer wieder Übungseinheiten im Reiteralltag zu absolvieren, die auf Wanderritte vorbereiten.

Tasche packen und los geht’s?

Nun, zunächst stellt sich da die Frage: Welche Tasche? Und was packe ich? Hier gilt – wie so oft auf Reisen – der Leitsatz: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Natürlich ist die Packliste stets abhängig von der geplanten Tour. Länge, Unterkünfte und Versorgungsmöglichkeiten spielen eine entscheidende Rolle. Auch hier ist wieder eine individuelle Recherche im Netz oder im Austausch mit anderen Wanderreitern von Vorteil. Dann können Packtaschen, Schlafsack, Kochgeschirr und geeignete Kleidung nach den persönlichen Bedürfnissen gewählt werden. Im Fachhandel können sehr leichte und praktisch zu verstauende Artikel für die Versorgung des Pferdes gefunden werden.

Und so, wie die Braut die Hochzeitsschuhe schon vor dem großen Tag einlaufen sollte, ist auch ein Wanderritt nicht der richtige Zeitpunkt für Experimente mit neuer Ausrüstung. Zum Glück zeigt sich schnell, welches Equipment sich dauerhaft bewährt. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, sollte auf wasserdichtes, leichtes und robustes Material geachtet werden. Dieses wird dann unbedingt gleichmäßig auf dem Pferderücken verteilt und darf weder scheuern, noch pendeln oder anschlagen. Übrigens: Auch bei der Wahl des Sattels steht natürlich das Wohlbefinden von Pferd und Reiter im Vordergrund. Daher schwören Wanderreiter auf ganz unterschiedliche Modelle. Ob spezielle Wanderreitsättel, Westernsättel oder Militärsättel – Hauptsache, das Gewicht wird breit über den Pferderücken verteilt.

Bevor es so weit ist, gilt allerdings auch für den Reiter: Es ist noch kein Meister Wanderreiter vom Himmel gefallen. Genau wie für das Pferd, gilt es auch für den Reiter, eine ausreichende Kondition aufzubauen. Je nach geplanter Strecke sind dann auch Kenntnisse zur Orientierung mit Karte und Kompass und Erster Hilfe z.T. unerlässlich. Und genauso wie das Pferd, sollte auch der Reiter geübt im Umgang mit Straßenverkehr und im Gelände sein.

Wo soll es hingehen?

Wichtig ist, dass Natur und Umwelt nicht unter dem Wanderritt leiden. Gleichsam ist es natürlich für Pferd und Reiter angenehmer, wenn sie sich fernab verkehrsreicher Wege und entlang spannender, sicherer und schöner Routen bewegen und am Ende des Tages auch ein lauschiges Plätzchen für die Nacht finden. Zunehmend finden sich gerade im Netz Karten und Sammlungen von Routen in Deutschland, Österreich und angrenzenden europäischen Staaten. Auch Suchmaschinen für Wanderreitstationen helfen, geeignete Schlafplätze zu finden. Es lohnt sich, in Kontakt mit anderen Wanderreitern zu treten, um vom Erfahrungsaustausch zu profitieren.

Viele Gründe sprechen dafür, einen Wanderritt professionell organisieren zu lassen. Wer kein eigenes Pferd zur Verfügung hat, den Aufwand scheut oder gern einmal ganz andere Regionen „erreiten“ möchte, der ist mit externen Anbietern gut beraten.

So vermittelt beispielsweise PFERD & REITER eine große Auswahl von wunderschönen und spannenden Touren in Deutschland, Europa und der Welt. Praktisch hierbei ist z.B., dass alle Routen bereits einen Schwierigkeitsgrad ausweisen. So landen sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Reiter genau auf dem Trail, der der eigenen Erfahrung entspricht. Zusätzlich können lokale Guides die Besucher an touristisch wenig bekannte Orte führen, haben immer einen Geheimtipp auf Lager und helfen im Ausland sprachlich und in der Organisation.

Auch fantastisch ist es, einmal ganz andere Pferderassen auszuprobieren. PFERD & REITER bietet z.B. in Indien Ritte auf den besonderen Marwari-Pferden mit den Sichelohren an. Praktisch für alle, die mit wenig Gepäck reiten möchten: Ebenso sind Wanderritte mit Gepäcktransport im Programm. Mit der Buchung entfällt die Suche nach einem Schlafplatz, denn die schönsten Unterkünfte sind bereits reserviert.

Wer also einmal unter fachkundiger Anleitung in das Wanderreiten hineinschnuppern möchte, der sollte sich durch das umfangreiche Angebot von PFERD & REITER klicken.

Mehr Infos zum Angebot von PFERD & REITER findest du hier. Über ihr Angebot sagt das Team von PFERD & REITER:

SEI FAIR ZUM PFERD! SEI FAIR ZUM REITER! SEI FAIR ZUR UMWELT!

Das sind wichtige Leitsätze von PFERD & REITER, mit denen wir voller Überzeugung und mit viel Motivation in das 42. Jahr des Bestehens von PFERD & REITER starten. Wir wollen Ihre Herzenswünsche nach einem traumhaften Reiturlaub erfüllen. Wir wollen der Verantwortung gegenüber dem uns anvertrauten Pferd gerecht werden. Wir wollen einen kleinen Beitrag zum Erhalt unserer Natur und Umwelt leisten.

Sei fair zum Pferd!

Nach dieser Grundeinstellung wählen wir unsere Partner in aller Welt aus. Wir achten darauf, dass die Haltung des Pferdes seinen Bedürfnissen angepasst wird, dass Ausbildung Harmonie von Mensch und Pferd bedeutet und dass Respekt und Vertrauen Grundlage des Umganges mit dem Pferd sind.

Die PFERD & REITER-Qualitätssicherung steht für eine sorgsame Auswahl und Überprüfung und ist dankbar für jede Unterstützung durch Sie – unsere Reiter.

Sei fair zum Reiter!

„Das Beste für die Seele eines Menschen ist der Rücken eines Pferdes.“ (Lord Palmerston)

PFERD & REITER möchte das Beste für Ihr gesamtes Wohlbefinden:

Willkommensein, Alltagsvergessen, Freiheitsgefühl, unbeschwertes Lachen, Lebensfreude tanken, Pferd und Natur als Inspiration erfahren.

Gerne berät Sie das kompetente PFERD & REITER-Team und sorgt für eine Reiterreise nach Ihren Vorstellungen und Wünschen.

Sei fair zur Umwelt!

Für PFERD & REITER ist Natur-, Tier- und Umweltschutz ein Anliegen. Reisen zu Pferd sind von Natur aus schon umweltfreundlich und wir bemühen uns, bei jedem – ob Partner oder Reiter - das Bewusstsein für mehr Umweltschutz zu schärfen.

 

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